Wohin kommt eigentlich unser Müll?

Die Kindertagesstätte Reitmehring zu Besuch im Wertstoffhof Wasserburg

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DSC_0303„So viele Container!“ Ausgerüstet mit Sonnenkappen und Rucksäcken machten sich 24 wissbegierige Buben und Mädchen der Kindertagesstätte Reitmehring auf zum Wertstoffhof in der Wasserburger Altstadt, um zu erfahren, was mit dem vielen Müll passiert. Die Anfahrt mit dem öffentlichen Bus wurde von der Stadt Wasserburg spendiert. Bernhard Schachner von der Abfallberatung führte den Nachwuchs herum und erklärte ihnen alles Wissenswerte darüber, wie der Müll aussortiert und weiter verwertet wird…

DSC_0286Bernhard Schachner begrüßte die Kinder aus zwei Gruppen am Eingang des Wertstoffhofs. Die Sammelcontainer der Wertstoffinseln kamen den Kleinen bereits bekannt vor, es gibt sie ja schon lange im ganzen Stadtgebiet.

Die Erzieherin Marina Schraufstetter stellte den Kindern Fragen wie „Was kommt denn in diesen Container?“ Natürlich wussten schon viele die Antwort: „Glas!“. Daraufhin erklärte Schachner, dass der Glasmüll nach Farben getrennt werde, damit man ihn wieder einschmelzen könne. Beim Verpackungsmüll durften die jungen Besucher auch gleich selbst auf dem Boden entdeckte Plastikhüllen einwerfen.

Weiter ging es zu den Kompostierbehältern. „Wer hat zuhause einen eigenen Komposthaufen?“ Einige Hände schossen in die Höhe.

Die Kinderpflegerinnen Erika Reichhart und Larissa Koch gaben darauf Acht, dass sich keiner der neugierigen Gruppe im Wertstoffhof verlaufen konnte. Die „Windelkarte“, eine Abfallkarte für Eltern von Kleinkindern, mit der man seinen gesamten Restabfall inklusive der Windeln für die Hälfte der Gebühr über einen speziellen Wiegecontainer am Wertstoffhof entsorgen kann, kannten bereits manche der Kinder mit kleineren Geschwistern. „Das stinkt ganz schön!“ stellte ein Bub fest.

Am Blauen Container wollte die Erzieherin von den Sprösslingen wissen, was man alles in die Papiertonnen werfen darf. Die Bilder an der Infowand wurden genau betrachtet und benannt.
„Hier haben wir schon mal ein großes Fenster weggeworfen“, meinte ein Mädchen als sich die Gruppe vor dem Glascontainer versammelte.

Auch der Inhalt der Holz- und Plastikcontainer wurde von den Wissbegierigen genau unter die Lupe genommen. Trotz der großen Vormittagshitze hielten die Vorschul- und Kindergartenkinder tapfer durch. Nach der Einweisung in die Eisen- und Elektroschrottabteilung des Wertstoffhofs ging es auch schon zum letzten Punkt der Führung. Der Inhalt des Keramikcontainers – alte Kloschüsseln – wurde neugierig betrachtet. Zum Abschluss gab es noch ein Gruppenfoto zusammen mit dem Abfallberater.

Als Belohnung durften die Kinder im Anschluss an die Führung noch zum Spielplatz – das hatten sie sich auch redlich verdient! HF

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