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Wirtshaus im Spessart: Morgen Premiere

Wetter könnte prima mitspielen - Karten im Vorverkauf und an der Abendkasse

Dunkle Gewitterwolken zogen sich gestern bei der Hauptprobe über dem Haager Schlossturm zusammen, es stürmte mächtig. Doch Darsteller und Musiker der Haager Bühne blieben eisern und zogen die Probe eiskalt durch. Mit der heutigen Generalprobe im Schlosshof für die Inszenierung „Das Wirtshaus im Spessart“ ist die monatelange Vorbereitungsphase abgeschlossen. Am morgigen Freitag ist um 20.30 Uhr Premiere. Für die Besucher ist alles bereitet …

„Es klopft – es ist dein Herz! Wir werden diese Nacht nicht überleben.“ Alle fürchten sich vor den gräulichen Räubern, die rund um das „Wirtshaus im Spessart“ ihr Unwesen treiben. Und dieses ominöse Wirtshaus ist ab morgen, Freitag, im Haager Schlosshof zu finden. Denn dort probte die Haager Bühne die vergangenen Wochen die berühmte Räuberpistole, die in den 50-er Jahren mit Liselotte Pulver verfilmt wurde, für neun Abende unter freiem Himmel. Die Haager haben sich für ihre Inszenierung nicht das ursprüngliche Theaterstück ausgesucht, sondern eben jene Filmfassung für den Schlosshof neu eingerichtet. Man darf sich auf eine bunte, kurzweilige Komödie mit viel Musik und Gesang freuen. 

Über 20 Sprechrollen und ebenso viele Statisten aus dem ganzen Altlandkreis werden das Räuberlager, das „Wirtshaus im Spessart“ und den Schlosshof des „Grafen von und zu Sandau“ bevölkern. Eine schlagkräftige Armee, die den Räubern auf den Fersen ist, eine Räuberbande, deren Ruf viel, viel schlimmer ist, als ihre tatsächliche Räuberei, zwei zauberhafte Liebespaare, die zueinander finden müssen, ein Moritatensänger mit seinem unermüdlichen Tanzbären und zehn Musiker aus Haag und dem Haager Land mitten auf der Bühne – das alles tummelt sich an drei Wochenenden vom 14. Juli ab im Haager Schlosshof.

Viele Haager und weitere Darsteller aus dem ganzen Haager Land zu sehen. Musiker aus verschiedenen umliegenden Blaskapellen und von heimischen Bands werden unter der Leitung von Ulrike Peyerl und Sepp Münch die Sänger begleiten und das Stück musikalisch umrahmen.

Zum Stück: Während einer Wanderung kehren die Handwerksburschen Felix und Hans eines Abends in ein Gasthaus ein. Das befindet sich im Spessart, der berüchtigt ist für Raubüberfälle. Deshalb beschließen die beiden Männer erst gar nicht schlafen zu gehen, um nicht ausgeraubt zu werden. Zu ihnen stößt eine junge Comtesse mit ihrem Gefolge. Die Räuber haben ihrer Kutsche „ein Bein gestellt“. Nach Mitternacht kommt der Hauptmann der Räuber mit seinem Gefolge angeritten. Allerdings haben es die Banditen nicht auf die Handwerksburschen, sondern nur auf die Comtesse abgesehen. Die Räuber wollen sie entführen, sodass ihr Vater, Graf von Sandau sie freikaufen muss. Hans kommt eine Idee: Er verkleidet sich als die Comtesse und wird statt ihrer Geisel. Eine turbulente Verwechslungs-Komödie entwickelt sich. Und natürlich gibt es ein Happy-End.

Dauer: Zweimal 45 Minuten zuzüglich Pause.

Zu sehen ist „Das Wirtshaus im Spessart“ an den Wochenenden 14. bis 16. Juli, 21. bis 23. Juli und 28. bis 30. Juli. Mehr Infos unter www.haager-buehne.de

Karten zu 14 Euro (plus Vorverkaufsgebühr) und acht Euro ermäßigt gibt es bei allen Filialen der Sparkasse Wasserburg sowie online unter: 

https://ticketservice.sparkasse-wasserburg.de/regional.htm

… und natürlich an der Abendkasse am Schlossturm.

Die Aufführungen beginnen jeweils um 20.30 Uhr im Haager Schlosshof. Einlass ist ab 18.30 Uhr. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

 

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