„Wir suchen noch kleinere Geschäfte“

Ehemaliger Alueda-Komplex: Blick hinter Kulissen - Gespräch mit Monika Meyer

image_pdfimage_print

P1050054Es ist eines der zentralen Gebäude-Komplexe vor den Toren der Wasserburger Altstadt – das ehemalige Alueda-Gebäude, das sich an der Rosenheimer Straße westlich an das Hauptgebäude der Sparkasse anlehnt. Seit 2011, nach dem Auszug der Norma, wurde es nur mehr spärlich genutzt. Doch seit einiger Zeit gibt es jetzt ein Gesamtkonzept und es wird kräftig saniert. Wir sprachen mit der Eigentümerin Monika Meyer über den Umbau. Im Frühjahr 2016 sollen nicht nur H&M sowie der österreichische Sportartikelanbieter Hervis einziehen, „wir suchen auch noch das eine oder andere kleine Geschäft für unser neues Center, am liebsten eines aus der Region “, so Meyer.

3000 Quadratmeter – das Einkaufscenter an der Rosenheimer Straße ist nicht gerade ein kleiner Laden. Deshalb sei es auch nicht ganz einfach gewesen, für die richtige Nutzung rasch ein Konzept zu entwickeln.

„Ob Kik, C&A, Tengelmann, Müller oder DM – wir waren an vielen Interessenten dran, oft scheiterte es aber an Details. Mit Tengelmann standen wir sogar kurz vor der Vertragsunterzeichnung, dann kam doch noch überraschend das Nein aus der Zentrale“, so Monika Meyer, die zusammen mit ihrem Mann Reinhard Reindl das Center betreibt.

Dann sei man mit H&M in Verbindung getreten – und es hat tatsächlich geklappt. „Für die H&M-Zentrale in Hamburg war unter anderem ausschlaggebend, dass Wasserburg eine Schulstadt ist und dass die Lage des Gebäudekomplexes wirklich sehr zentral ist.“ Nach eingehenden Verhandlungen – H&M hat hohe Anforderungen an einen Standort – sei man sich schließlich einig geworden. „Und dann kam auch Hervis relativ schnell.“

Die Bauarbeiten an dem Komplex gestalten sich derzeit nicht ganz einfach. „Wider Erwarten muss das Dach runter. Deshalb steht auch der große Kran da.“ Dennoch sei man sehr zuversichtlich, dass alle Baumaßnahmen bis Dezember abgeschlossen werden und die Geschäfte im Frühjahr einziehen und eröffnen können. Derzeit sei man dabei, den Eingangsbereich zu sanieren. „Rolltreppen kommen dort hin. Der Haupteingang und die Parkgarage werden ganz neu gestaltet“, so Monika Meyer.

Im Center seien im Übrigen aber noch ein paar Geschäftsflächen frei. „Für die suchen wir gerade noch den einen oder anderen kleineren Laden (Größen zwischen 50 qm und 200 qm).  Vielleicht eine Kaffeebar oder Bäckerei und ein oder zwei Non-Food- oder Dienstleistungsgeschäfte.“ Es gebe bereits Interessenten, bisher sei aber nichts in trockenen Tüchern, man lasse sich Zeit, das Richtige und den Richtigen zu finden.

Das Alueda-Gebäude wurde in den 70-er Jahren errichtet und diente lange Zeit als Supermarkt. HC

 

[FinalTilesGallery id=’285′]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.