„Wir sind die Klammer um den Altlandkreis“

Sparkasse Wasserburg zieht rundum positive Bilanz - Weiter nah am Kunden

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sparkasse vorstand_k Der Kunde im Mittelpunkt: 21 Geschäftsstellen im ganzen Altlandkreis Wasserburg und in der Stadt – die Sparkasse Wasserburg setzt auf eine starke Präsenz in der Fläche und demonstriert damit die Nähe zu ihren Kunden. „Wir sind quasi die Klammer, die den starken Wirtschaftsraum und den wunderbaren Lebensraum Wasserburg zusammenhält“, sagte Vorstandsvorsitzender Richard Steinbichler bei der Präsentation der Bilanz für seine Bank nicht ohne Stolz. Insgesamt entwickele sich die Sparkasse praktisch in allen Geschäftsbereichen herausragend.

 

21 Geschäftsstellen hat die Sparkasse in Stadt und Altlandkreis Wasserburg.

21 Geschäftsstellen hat die Sparkasse in Stadt und Altlandkreis Wasserburg.

Im Vergleich zu 2012 wachsen sie allesamt: Die Bilanzsumme um vier Millionen auf 922 Millionen, die Summe der Gesamteinlagen um sieben auf 701 Millionen und die Gesamtausleihungen sogar um 25 auf 604 Millionen Euro im Jahr 2013. Was die Verantwortlichen der Sparkasse Wasserburg bei ihrer Bilanzpressekonferenz am Donnerstag in der Hauptgeschäftsstelle an der Rosenheimer Straße zuversichtlich in die Zukunft blicken lässt.

Dazu kommen noch ein bayernweit herausragendes Eigenkapital von über 126 Millionen Euro und eine weiter wachsende Ertragslage. Zahlen, die eigentlich für sich sprechen, die Vorstandsvorsitzenden Richard Steinbichler und seinem Vorstandskollegen Peter Schwertberger aber nicht das Wichtigste sind: „Bankgeschäft ist ein Bezugsgeschäft von Mensch zu Mensch. Das ist unsere Philosophie und unser großer Wettbewerbsvorteil. Wir kennen die Menschen und wir kennen die Region“, sagte Peter Schwertberger. „Wir sind obendrein wendig, schnell, unkompliziert, leichtfüßig, sportlich und ehrgeizig“, ergänzte Steinbichler schmunzelnd.

Und dann fiel ein Wort, dass man mit seinem eigenen Geschäft eigentlich nicht in Verbindung bringen will: langweilig. „Wir sind als Bank langweilig. Langweiligkeit ist heute durchaus ein Qualitätsmerkmal, wenn’s um Geldgeschäfte geht. Wir gehen einfach absolut kein Risiko, wenn es um das Vermögen unserer Kunden geht“, so der Vorstandsvorsitzende. Sicherheit stehe bei der Sparkasse Wasserburg an erster Stelle. „Wir beschränken uns bei unseren Geschäfte nur auf Bereiche, die wir glasklar beurteilen können.“

Zu den einzelnen Geschäftsbereichen nahmen die Vorstandsmitglieder abwechselnd Stellung. Schwertberger zeigte zunächst die positive Entwicklung im Kreditgeschäft auf. Die Kreditzusagen seien um acht Millionen auf 59 Millionen Euro in 2013 gestiegen. Beim Wertpapier- und Investmentgeschäft setze man nicht alles auf eine Karte, sondern gehe strukturiert vor. das Depotvolumen sei von 62 auf 75 Millionen Euro gestiegen, die Debekabestände um sechs auf 121 Millionen Euro.

Online-Banking nimmt weiter zu

Zum kompletten Online-Bereich nahm Robert Minigshofer, Leiter Sparkassen-Marketing und E-Business, Stellung. Immer mehr Kunden würden das Online-Banking nutzen. Die Online-Banking-Oute liege mittlerweile bereits bei 37 Prozent. Und diese Kunden seien besonders zufrieden, so Minigshofer. Zum dritten Mal in Folge habe die Sparkasse Wasserburg bei einer Kundenbefragung in Bayern den ersten Platz belegt. „Das macht uns natürlich schon besonders stolz.“ Minigshofer präsentierte dann auch noch die Zahlen zu den Sparkassen-Jugendclubs (über 7500 Mitglieder) und zur Sparkasse als Vorverkaufsstelle für alle regionalen und überregionalen Events.

Eine zentrale Rolle nehme seine Bank im Bereich Spenden und Sponsoring ein, so Vorstandsvorsitzender Richard Steinbichler. Insgesamt habe die Sparkasse im vergangenen Jahr 220.000 Euro an Vereine und Institutionen im kulturellen, sportlichen und sozialen Bereich ausgeschüttet. „Und da sind die Gelder aus unseren Stiftungen noch nicht mal mit eingerechnet.“ Die Sparkasse als einzige Bank, die in Wasserburg beheimatet ist, nehme da ihre gesellschaftliche Verpflichtung mit Freude und Kontinuität wahr. „Und ganz ehrlich: Wer, wenn nicht wir, soll denn das sonst machen“, so Steinbichler. 

Wieder Baumaßnahmen geplant

OLYMPUS DIGITAL CAMERADer Vorstandsvorsitzende konnte wie alle Jahre auch von einigen Baumaßnahmen seiner Bank berichten. So habe man in Gars das Ärztehaus fertiggestellt. Mit den Umbaumaßnahmen in den Geschäftsstellen im Burgerfeld und in Pfaffing (Foto) habe man die Räumlichkeiten auf die heutigen Erfordernisse angepasst. Größte Herausforderung war aber die energetische Sanierung der Hauptgeschäftsstelle in der Rosenheimer Straße, die unter Denkmalschutz steht. Steinbichler: „Wir sind stolz, auf die behutsame Renovierung.“

Auch für 2014 hat die Sparkasse einiges vor. So soll die Geschäftsstelle in Amerang modernisiert werden. In Wasserburg wird der Außenbereich der Hauptgeschäftsstelle neu gestaltet. In Babensham plant die Sparkasse ein neues Wohn- und Geschäftshaus, in dem die neue Zweigstelle eingerichtet werden soll. Größtes Projekt 2014: Die Renoveirung des alten Amtsgerichtes in der Wasserburger Altstadt (Kernhaus), das sich seit vergangenem Jahr im Besitz der Sparkasse befindet (wir berichteten). „Wir werden da mit hoher Sensibilität vorgehen und erschwinglichen Wohnraum für die Wasserburger schaffen“, versprach Steinbichler. „Was uns bei allen Maßnahmen immer wichtig ist: Wir arbeiten da mit Handwerkern aus der Region zusammen.“

Bei all den positiven Zahlen und der erfolgreichen Arbeit der Sparkasse gibt es auch einen Wermutstropfen, so Steinbichler: „Die allgemeine Reglementierungswut der Politik vor allem auf EU-Ebene fordert von den Banken immer mehr zeitlichen Aufwand. Diese Zeit würden wir lieber in unsere Kunden investieren. Wir leiden darunter, nehmen’s aber mit Gleichmut und Gelassenheit. Das, was notwendig ist, schaffen wir auch.“

Abschließend sparten die Vorstande Steinbichler und Schwertberger nicht mit Lob für ihre Mitarbeiter (247). „Sie sind unser größtes Kapital, unsere direkte Verbindung zum Kunden. Und auch der Stab, der den Kundenberatern vor Ort zuarbeitet, leistet herausragendes. Wir haben große Freude an unseren Leuten.“ HC

Foto oben: Sie haben allen Grund zu lachen: Vorstandsvorsitzender Richard Steinbichler, Vorstand Peter Schwertberger und Abteilungsleiter Marketing Robert Minigshofer (von links.) 

mitarbeiter sparkasse

16 Azubis sind derzeit bei der Sparkasse beschäftigt. Und die Bank sucht weiter nach qualifizierten Nachwuchs. Das ist allerdings nicht ganz einfach“, so Richard Steinbichler. „Für einen guten Bewerber würden wir durchaus einen roten Teppich ausrollen.“ Man habe nach wie vor mit wenig Resonanz auf Stellenausschreibungen und mit Mangel an guten Bewerbern zu kämpfen. Der Stellenmarkt sei wie leergefegt.

Weitere Infos: www.sparkasse-wasserburg.de 

 

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