Wie Wasserburg grüner wird

Team der Stadtgärtnerei hat das ganze Jahr über jede Menge zu tun, besonders jetzt

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Ein Vogel hüpft aufgeregt hin und her. Sein Nest hat er in einer Korkeiche gebaut. Und das will er wild verteidigen. In einer Korkeiche? Dieser Baum kommt häufig in Spanien vor – aber eigentlich nicht in Wasserburg. Die Korkeiche steht derzeit noch in einem der Gewächshäuser des Bauhofs der Stadt. Dort werden die Bäume, die Landschaftsgärtner Andreas Wilhelm (links) und sein Team dieser Tage in der gesamten Altstadt von Wasserburg aufstellen werden, im Winter aufbewahrt. Zu den Gärtnern gehören Ralf Hansmair und Johann Stadler. Neuzugang ist Manuela Fischl, die seit März für die Stadt arbeitet .

Die meisten der Bäume, Sträucher und Blumen, die jetzt die Stadt grüner machen werden, sind noch winterfest eingelagert. „Sie würden den Winter auf Wasserburgs Straßen nicht überleben und müssen ins Gewächshaus gebracht werden“, sagt Wilhelm. Während der kalten Monate werden diese dann intensiv unterm Dach gepflegt.

„Sie erhalten die nötigen Nährstoffe, die sie brauchen und sie werden zugeschnitten. Wobei bei der Pflege der Bäume und Sträucher darauf geachtet wird, fast ausschließlich Mittel zu benutzen, die nicht schädlich, sondern schonend für die Umwelt sind.“ So hätten es nicht nur die Vögel, Bienen und andere Tiere und Insekten in der Stadt richtig gut, sondern natürlich auch die Umwelt und damit die Menschen.

Die Pflanzen sollen Wasserburg nicht nur schöner und gemütlicher machen, es gibt auch einen praktischen Grund, warum man sie aufstellt: „Sie helfen beispielsweise auf verschiedenen Straßen, dass die Autofahrer ein wenig vom Gaspedal gehen und langsamer fahren.“

Aber nicht alle Pflanzen, die man in Wasserburg aufgestellt hat, müssen im Winter unters Dach. Ein paar von ihnen stehen auch in der kalten Jahreszeit draußen und verschönern die Stadt. „Nur ungefähr 20 Bäume und Sträucher werden aufgestellt und die gleiche Zahl an Blumentrögen.“

Auch die Kreisverkehre rund um die Stadt werden von den Landschafts – und Zierpflanzengärtnern bepflanzt und begrünt. Dabei hat jeder Mitarbeiter seinen eigenen Bereich, für den er zuständig ist, in dem er sich besonders gut auskennt.

Die Pflanzen werden übrigens nicht nur von den Stadtgärtnern ausgesucht, auch der Stadtrat oder Wasserburger Bürger bringen Vorschläge ein. Ob diese allerdings auch wirklich umgesetzt werden, hängt von den klimatischen Verhältnissen, die die Pflanze benötigt, sowie von den Kosten, die dabei anfallen, ab. Ein Baum, der neben eine Straße gepflanzt wird, kostet zum Beispiel ungefähr 200 Euro. Dies wird von dem Geld, das der Stadtrat den Gärtnern zur Verfügung stellt, bezahlt.

„Für die Zukunft sind noch mehr Blumenwiesen geplant, die die Stadt verschönern und idyllischer machen sollen“, so Wilhelm.

Lisa Hagn

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7 Gedanken zu „Wie Wasserburg grüner wird

  1. Ein Wasserburger

    Einen herzlichen Dank an das Team der Stadtgärtnerei. Eure Arbeit kann sich jedes Jahr wirklich sehen lassen!

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  2. Ein wsserburger

    Der städtische bauhof hat auch sonst fleißige Mitarbeiter

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  3. ein wasserburger

    Es gibt am städtischen Bauhof nicht nur Gärtner, sondern auch andere Abteilungen, die eine gute Arbeit liefern …

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    1. Von einzelnen Ausnahmen abgesehen: JA !

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  4. Jeder Bauhofmitarbeiter gibt sein Bestes, nur Wissen manche Leute dies nicht zu schätzen!!!!

    Welche Ausnahmen!?! Vielleicht sollte die Ausnahme erst mal selbst dort arbeiten!!!!!!!!!!!

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    1. Lange Rede, kurzer Sinn:
      Ja, 99 Prozent der Bauhofmitarbeiter leisten wirklich Tolles.

      Gibt aber die berühmte Ausnahme.
      Dennoch sollte ein Einzelfall nicht dem Gesamtansehen der Mannschaft angelastet werden.

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  5. Ich persönlich habe noch nie einen Bauhofmitarbeiter Däumchen drehen sehen, aber anscheinend gibt es Leute die eine Ausnahme kennen unter den Bauhofmitarbeiter!?! Leider haben diese Leute nicht den Arsch in der Hose es dieser Person selbst zu sagen, lieber machen wir das hinter seinem Rücken unter einem falschen Namen. Super ihr seit die Besten, aber solche Luschen muss es ja auch geben!

    Ich kann nur sagen vielen Dank an die Bauhofmitarbeiter für euren täglichen Einsatz, vor allem auch im Winter!!!! Den das was die Arbeiter in den Wintermonaten leisten müssen ist echt nicht leicht!!!!!!!!!!!!

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