„Wie sind denn die Lehrer so?“

Wasserburg: Großer Andrang beim Infotag am Bildungszentrum Sozialverwaltung

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Schule 1Eine gelungene, lockere Atmosphäre: Der Informationstag für die künftigen Nachwuchskräfte im Geschäftsbereich des Arbeits- und Sozialministeriums bei der Schule der Sozialverwaltung in Wasserburg war ein schöner Erfolg. Mehr als 180 Gäste aus ganz Bayern – Nachwuchskräfte und deren Angehörige – waren gekommen, um sich vor Ort ein Bild über die Einrichtung zu machen, in der sie ab dem Herbst ihre fachtheoretische Ausbildung absolvieren werden. Die beiden Einrichtungen am Bildungszentrum Sozialverwaltung, die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Bayern …

Unser Foto. Nathalie Pollak und Manuel Schulz, beide Anwärter der VSoV, im Gespräch mit Besuchern

… Fachbereich Sozialverwaltung (FHVR) und die Verwaltungsschule der Sozialverwaltung (VSoV), hatten gemeinsam zu der Veranstaltung eingeladen.

Voraussichtlich etwa 70 Anwärter der 3. Qualifikationsebene (früher: des gehobenen Dienstes) und 25 Anwärter der 2. Qualifikationsebene (früher: des mittleren Dienstes) werden im September 2015 eine Ausbildung im Geschäftsbereich des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration (StMAS) beginnen. Ausbildungsbehörden für die praktische Ausbildung sind die Deutsche Rentenversicherung, das Zentrum Bayern Familie und Soziales oder die Arbeits- und Sozialgerichte.

Die Anwärter aller Ausbildungsbehörden werden ihre fachtheoretische Ausbildung am Bildungszentrum Sozialverwaltung in Wasserburg absolvieren. Der größte Teil von ihnen war zusammen mit Familienangehörigen der Einladung gefolgt, um sich einen ersten Eindruck über das Bildungszentrum Sozialverwaltung zu verschaffen.

Zunächst erläuterten Rainer Schmid (Fachbereichsleiter der FHVR) und Brigitte Schulan (Leiterin der VSoV) Aufgaben und Organisation der beiden Schulen sowie die jeweiligen Besonderheiten und Vorzüge. Anschließend fand eine Führung durch den Gebäudekomplex statt. Gezeigt wurden insbesondere die Unterkünfte, die Lehrsäle, die Mensa, aber natürlich auch die Freizeiteinrichtungen, wie zum Beispiel Fitnessräume und Partyzone.

Nach einem kleinen Imbiss in der Mensa bestand für die künftigen Nachwuchskräfte Gelegenheit, sich direkt an die Personen richten, die zurzeit an einer der beiden Einrichtungen im Bildungszentrum ihre Ausbildung absolvieren. Die derzeitigen Anwärter hatten sich bestens auf die vielfältigen Fragen vorbereitet und Collagen gebastelt. Es entstanden angeregte Gespräche, bei denen auch „aus dem Nähkästchen“ geplaudert wurde („Wie sind denn die Lehrer so?“, „Ist der Umgang mit Gesetzen nicht sehr trocken? “ oder „Wie viel Zeit müsst ihr denn zum Lernen aufwenden?“ und so weiter).

Abschließend bestand noch die Möglichkeit, die Lehrkräfte der beiden Einrichtungen bei kurzen, launigen Vortragen kennen zu lernen.

Sowohl die künftigen Nachwuchskräfte, als auch Eltern und Angehörige, waren erfreut über das Angebot, die künftigen Ausbildungsstätte schon jetzt kennen zu lernen und sich ein Bild zu machen von der Einrichtung und dem Personal. Die Unterkünfte, die Hörsäle, aber auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – aus dem Lehr- und Verwaltungsbereich –  erhielten durchwegs gute Beurteilungen und die Nachwuchskräfte freuen sich nun umso mehr auf ihre Zeit in Wasserburg.

Eine Umfrage bei den jetzigen Anwärtern und Studierenden hat ergeben, dass der Besuch des Infotages im vergangenen Jahr ein wesentliches Kriterium für die Wahl des Ausbildungsplatzes war.

Die meisten Besucher hatten auch noch genügend Zeit mitgebracht, um die historische Altstadt von Wasserburg zu erkunden. Tipps über die besten Plätze zum Kaffeetrinken oder die interessantesten Einkaufsmöglichkeiten hatten die Anwärter und Lehrer bei den persönlichen Gesprächen mit auf den Weg gegeben.

Schule 2

Unser Foto: Rainer Schmid (links) und Brigitte Schulan (rechts) stellten die beiden Einrichtungen am Wasserburger Bildungszentrum vor – im großen Hörsaal.

 

 

 

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