Wie ein Museum verarztet wird

Wasserburg: Restauratorin Doris Wolf-Reich nutzte Winterpause - Ab Samstag geöffnet

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dorisDas Museum Wasserburg öffnet an diesem Faschingssamstag, 6. Februar, wieder seine Pforten: Die kleine Winterpause wurde vom Museumsteam und den Restauratoren wie üblich genutzt, um kleinere Sanierungsarbeiten im Haus durchzuführen. Wie ein Museum verarztet wird, zeigt unser Foto – die Wasserburger Restauratorin Doris Wolf-Reich beim Schließen eines Deckenrisses in der Möbelhalle des Museums. Bewegungen des Gebäudes hatten zu großen Rissen im Deckengewölbe geführt. Putzteile drohten herabzufallen. Zudem wurde in der Winterpause die kommende Sonderausstellung vorbereitet …

Alle Räume des Museums sind nun mit funkvernetzten Brandmeldern ausgestattet, die innerhalb eines Gebäudebereichs gemeinsam auslösen und Besucher und Mitarbeiter künftig im Brandfall warnen.

Im Jagd- und Schützenzimmer sorgt eine neue LED-Beleuchtung der Wandvitrine für ein frisches Aussehen. Malerarbeiten fanden darüber hinaus im Foyer, in der Wohnhalle und in der Handwerksabteilung unter dem Dach statt. Außerdem wurden weitere Risse in allen Teilen des Hauptgebäudes geschlossen.

Hinter den Kulissen bereitet das Museum gerade die kommende Sonderausstellung „Wasser marsch! Die Geschichte der Wasserburger Feuerwehr“ vor, die ab dem 17. Februar zu sehen sein wird.

Kleiner Wehrmutstropfen: Noch nicht alle Arbeiten sind beendet. Die Arkaden in der Herrengasse und die durchfeuchtete Nordwand auf Höhe des zweiten Stocks können witterungsbedingt erst im Frühling behandelt werden. Zum Ende der Maßnahme ist das Dach des Haupthauses wieder undicht geworden. Auch hier werden Schritte folgen. Eine notwendige Sanierung ersetzt das alles leider nicht.

 

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