Wenn ich reise, ist es weise …

So packe ich meine Reiseapotheke: Das sollte alles drin sein

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ReiseapothekeWer kennt das nicht? Kaum ist man am Urlaubsziel angekommen, geht es auch schon los: Da Maxl hat sich das Knie aufgeschlagen und dem Reserl grummelt das Bäuchlein. Damit durch kleinere und größere Wehwehchen nicht gleich die ganze Entspannung abhanden kommt, ist es ratsam, eine gut ausgestattete Reiseapotheke dabei zu haben. Und was alles in so eine kleine Notfalltasche gehört, hat uns Heidi Hartl von der Grafschaft-Apotheke in Haag verraten …

„In die klassische Reiseapotheke gehören immer Mittel für Fieber und Schmerzen. Hierbei ist besonders Ibuprofen für Erwachsene und Paracetamol für Kinder zu empfehlen“, rät Hartl, Mitarbeiterin der Grafschaft Apotheke in Haag. Außerdem dürften Präparate gegen Durchfall und Erbrechen nicht fehlen. „Auch ein Mittel gegen Verstopfung und Magenschmerzen sowie Elektrolyte in Pulver- oder Tablettenform ist ratsam“, so Hartl.

Standardmäßig empfiehlt die Expertin Wunddesinfektionsmittel, Verbandsstoff, Pflaster und Kompressen in jeder Reiseapotheke, um kleinere Wunden direkt versorgen zu können.

„Sonnenschutzmittel, Insektenschutz und Crèmes gegen Stiche und Sonnenbrände sind besonders bei einem Sommerurlaub nicht aus der Reiseapotheke wegzudenken“, so Hartl.

Für eine Reise mit dem Schiff oder bei einem empfindlichen Magen seien Reiseübelkeitstabletten oder -kaugummis von Vorteil.

Ein Flug könne durch die trockene Luft der Klimaanlagen oftmals zu Erkältungen führen, weshalb laut Hartl auch ein Erkältungs- und Halswehmittel angebracht sei.

Bei einem längeren Aufenthalt am Meer können Augentropfen Reizungen entgegenwirken, die durch Salzwasser und Sonneneinstrahlung entstehen.

„Für aktive Urlauber, Wanderer und Berggeher empfiehlt sich des Weiteren eine Arnika- oder Voltarensalbe. Diese mildert Schmerzen nach Überbelastungen“, so die Expertin.

Und sollte die Reise in ein exotisches Urlaubsland wie beispielsweise in die Tropen gehen, sind laut der Mitarbeiterin der Apotheke vorherige Untersuchungen sowie Informationen bezüglich des Impfschutzes wichtig. Präparate zur Malariaprophylaxe sind verschreibungspflichtig, aber laut Hartl durchaus ein Mittel der Wahl. „Ebenfalls sind frische Einmalkanülen und Spritzen in einem Land mit fragwürdigen Hygienebedingungen von Vorteil“, meint Hartl.

HF

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