Weiter Ärger um den Nachtclub

Eigentümergemeinschaft Palmanopark will jetzt Klage gegen Betreiber einreichen

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white secretDer Nachtclub White Secret in der Wasserburger Altstadt – nach Berichten von Radio Charivari und einer Rosenheimer Online-Plattform muss der Betreiber den Gaststättenbetrieb am 6. Mai dichtmachen. Das Landratsamt hat die Konzession entzogen. „Doch nicht wegen der neuen Wasserburger Sperrzeit, wie die Rosenheimer Online-Plattform berichtet hat, sondern wegen Vorfällen aus dem Jahr 2015″, teilte jetzt der Verwaltungsbeirat des Palmanoparks um Margret Binder, Hubertus Adolph und Dr. Korbinian Höchstetter in einem offenen Brief an die Wasserburger Stimme mit. Hier Auszüge aus dem Schreiben:

>>Es ist bedauerlich, dass im … ersten Bericht (der Rosenheimer Online-Plattform, Anm. d. Red.) mit einer Schlagzeile eine klare Falschmeldung verbreitete wurde. Gut ist, dass … mit dem zweiten Bericht richtiggestellt wird, dass die vom Landratsamt verordnete Schließung nichts mit der Sperrzeitverlängerung zu tun hat. Dennoch sind auch in diesem zweiten Bericht Inhalte, die nicht den Tatsachen entsprechen.

Seitdem die Bar White Secret eröffnet wurde, kommt es an nahezu allen Öffnungstagen des Lokals zu erheblichen Lärmbelästigungen in den Nächten bis in die frühen Morgenstunden. Persönliche Gespräche mit dem Eigentümer- und Betreiberpaar … sowie Verhandlungen und Vereinbarungen in den Eigentümerversammlungen waren ergebnislos und konnten nicht dazu beitragen, dass die unzumutbaren Störungen aufhörten.

Dabei handelt es sich um Musiklärm, der durch die Diskobetrieb entsteht, und um das Lärmen der Besucher im Hausgang und auf der Straße vor dem Lokal. Betrunkene Besucher missachten die Hausordnung, es kommt immer wieder zu Streitereien und Raufereien unter Gästen, zu Sachbeschädigungen, zu Bedrohungen der An- und Bewohner sowie zu erheblichen Verschmutzungen.

Dies führte dazu, dass die Wasserburger Polizei in den Jahren 2015 und 2016 immer wieder zu Einsätzen bei diesem Lokal anwesend sei musste. Ebenso hat das Landratsamt in vielen Versuchen die Betreiber darauf hingewiesen sich an die gaststättenrechtliche Genehmigung zu halten, die einen Diskobetrieb untersagt.

Die Bemühungen des Landratsamtes, wie die Anzeigen der Polizei und der Anwohner und die Stellungnahme der Stadt Wasserburg, wie auch alle Unternehmungen der Hausverwaltung und Gespräche des Verwaltungsbeirats änderten am Verhalten der Betreiber leider nichts. Würden die Betreiber verantwortlich dafür sorgen, dass die Besucher sich an die Hausordnung halten, dass das Lokal gemäß der genehmigten Betriebsart als Schankwirtschaft mit Hintergrundmusik geführt wird, würde das Randalieren von betrunkenen Besuchern bis in die frühen Morgenstunden unterbunden, hätte niemand etwas gegen den Lokalbetrieb gehabt.

Dass Bewohner und Anwohner an den Öffnungstagen des Lokals keine Nachtruhe finden können, dass der Hausmeister bzw. seine Angestellte die Verschmutzungen beseitigen müssen, dass Bewohner und Anwohner von Besuchern und dem Betreiber bedroht werden, dass es zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen gekommen ist, dass alle Maßnahmen und die Versuche, dies in Gesprächen abzustellen, ohne Erfolg geblieben sind, führte letztlich dazu, dass das Landratsamt die Schließung des Lokals angeordnet hat. Auch die Eigentümergemeinschaft Palmanopark wehrt sich gegen die anhaltenden massiven Störungen und Belästigungen durch die Gäste und Betreiber des White Secret, indem sie in den nächsten Tagen ihre Klage gegen die Betreiber … einreichen wird.“<<

Unterzeichnet ist das Schreiben von Margret Binder, Hubertus Adolph und Dr. Korbinian Höchstetter.

Wie die Rosenheimer Online-Plattform berichtet, wolle der Betreiber seinerseits gegen den Entzug der Konzession klagen.

 

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15 Gedanken zu „Weiter Ärger um den Nachtclub

  1. Altstadtbewohner

    Zudem wurde ebenso an nahezu jedem Öffnungstag ein großer Umkreis dieses Lokales durch betrunkene Gäste übelst belästigt.

    Sehr oft machen sich die Gäste laut plärrend, kotzend, an die Häuser urinierend, grölend auf den Heimweg.

    Man liest auf diversen Internetplattformen von Gästen des White Secrets, ‚wenn das den Wasserburgern nicht passt, sollen sie halt wegziehen‘.

    Glauben die wirklich, es hat in Wasserburg oberste Priorität, dass sie ihre Alkoholexzesse zu Lasten der übrigen (überwiegenden) Bevölkerung ausleben können ?

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  2. Immer wieder hieß es (seitens des Bürgermeisters und der Verwaltung, inklusive des im Stadrat vertretenen Beamten des Landratsamtes ) in den diversen Stadtratssitzungen, es gebe keine Möglichkeit, gegen einzelne Wirte vorzugehen.

    Dass nun doch die Konzession entzogen wird, obwohl es gerade nicht um Vorfälle nach der Sperrzeitverlängerung geht, heißt doch ganz klar, dass hier schlicht und ergreifend gelogen wurde. Ich habe den Eindruck, man hat die Situation um die Kneipen, die immer wieder negativ aufgefallen sind, bewusst eskalieren lassen, um dann als Retter der Nachtruhe dazustehen.

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  3. … interessant ist die Tatsache dass bei keinem der Wasserburger Nachtlokale, außer dem „White Secret“, so eine aktive Arbeit der Behörden zu erkennen ist … wir erinnern uns, dass am Marienplatz die Bürger jahrelang Sturm liefen und die Stadtvorderen keine Möglichkeiten fanden den Exzessen Einhalt zu gebieten … in der Hofstatt und der Herrengasse scheint ebenso weggesehen worden zu sein … (…) hier haben jahrelange Proteste nichts, oder wenig bewirkt … liegt es daran dass die Bewohner in der Palmanoanlage oder diejenigen der Nachbarschaft mehr Macht ausüben können? … oder daran dass die Betreiber der anderen „Discobetriebe“ virtuoser auf dem Instrument der „Gschaftlhuberei“ spielen können? … auch hochrangiger Besuch ist bei den Anderen regelmäßig zu verzeichnen während im White Secret im letzten Jahr das Niveau des Publikums durchaus oft fragwürdig ist … wer ist nun schuld? … der/die Betreiber, oder das Publikum, oder die Anwohner … für mich bewahrheitet sich ein Spruch der mir 1981, nach meinem Zuzug in Wasserburg ans Herz gelegt wurde … „Wasserburg liegt zwar nicht geografisch aber grundlegend südlicher als Palermo“ … eine Schande für Wasserburg? … Ja, in jedem Fall, denn wenn mit zweierlei Maß gemessen wird bleibt die Ehrlichkeit und die Wahrheit auf der Strecke … etwas mehr Besonnenheit und weniger ausufernde Machtspielchen wünsche ich mir schon lange … der Wunsch bleibt der Vater des Gedanken … (Anm. d. Redaktion: Text gekürzt)

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    1. Ich denke, es kommt viel darauf an wie man eine Klage auf Lokalschließung/Konzessionsentzug betreibt.
      Ich vermute, die Hauseigentümergemeinschaft/WEG Palmanopark haben das sehr professionell und zudem mit einem (empfehlenswerten) Anwalt betrieben.
      Als einzelner erreicht man hier sicher nichts.
      Die Stadt selbst scheint eher am Weiterbestand solcher Lokale interessiert zu sein, bringt es doch sicher Gewerbesteuer ein.
      Stadtvertreter sind erst gegen solche Lokalitäten, wenn sie in dessen Umgebung sind – das wird jedoch selten der Fall sein, man sorgt schon dafür, dass die dort gar nicht entstehen.

      Der Konzessionsentzug wurde über das zuständige Landratsamt Rosenheim (nicht die Stadt Wasserburg) erreicht.
      Wie oben schon geschrieben, wenn man das professionell angeht, mit Rechtsanwalt, mit Protokoll über Verstöße, mit Fotos ist das Amt gezwungen zu handeln.
      Solange man nur redet, passiert nichts. Siehe Text von Reiner Alois–>“haben immer gesagt“.
      Werden aber die vorschriftswidrigen Tatsachen schriftlich eingereicht, muss was unternommen werden und falls nichts geschieht, kann man eine Dienstaufsichtsbeschwerde einreichen.
      Vor einer Dienstaufsichtsbeschwerde hat jeder Amtsmitarbeiter Respekt, ist sie doch fast immer hinderlich bei der künftigen Karriere.

      Ich kann allen anderen betroffenen Wasserburgern nur empfehlen:
      Fragt nach bei den Unterzeichnern (Margret Binder, Hubertus Adolph und Dr. Korbinian Höchstetter) wie und mit welchem Anwalt sie den Konzessionsentzug erreicht haben.
      Und macht es dann ebenso.

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  4. Also ich muss auch mal was los werden.
    Ich besuche das white secret jetzt schon seit der Eröffnung.
    Wenn ich so schaue was sich da alles geändert hat seit der Eröffnung kann ich dass ganze Aufsehen nicht verstehen.
    Die Lautstärke wurde minimiert.
    Man hört oben gar nichts, oft meint man dass das Lokal zu hat.
    Mit den Rauchern haben die Besitzer es auch im Griff, besonders seit die Jahn Security oben steht.
    Auch bei der Sperrzeit gibt es nichts.Man wird ab 2.30 angehalten das Lokal zu verlassen.
    Ich bin da fest der Meinung dass das ganze Hick Hack von gewissen Nachbarn gesteuert wird.
    Schaut mal bei den anderen Lokalen, da geht’s ganz anders ab.
    Also wenn dieses Lokal schließen muss verstehe ich die Welt nicht mehr.

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    1. Peter, Sie scheinen Vieles nicht zu verstehen.
      Natürlich hat sich einiges verändert seit der Eröffnung des White Secret.
      Aber diese Verbesserungen haben den Anforderungen, die vom ersten Tag an hätten erfüllt werden müssen (Schankwirtschaft mit Hintergrundmusik), in keiner Weise genügt.
      Das Betreiben des Lokals in einer Art Disco war von Anfang an gesetzeswidrig, da es nur als Schankwirtschaft mit Hintergrundmusik genehmigt war.
      Die geringfügigen Verbesserungen sind nur nach den zahlreichen Aufforderungen durch das Landratsamt nach Abstellen der Missstände zustande gekommen.
      Meinen Sie, da das Lokal bei Eröffnung zu 500 Prozent über die Stränge geschlagen hat (wider bestehender Auflagen und Vorschriften) wäre jetzt alles in Ordnung weil es nur noch zu 200 Prozent vorschriftswidrig ist?
      Das Lokal ist in einem Mischgebiet mit vorwiegend Wohnnutzung.
      Allein schon die Tatsache, dass zahlreiche Gäste des White Secret von den umliegenden Bewohnern (auch lautstark nachts) fordern, sie sollen ausziehen, wenn ihnen dieser Lärm, diese besoffenen Leute, diese Verschmutzung nicht gefällt zeigt doch sehr deutlich, um welch niveauloses Gastklientel es sich hier handelt.

      Wenn bei anderen Lokalen nichts passiert hat das nur einen Grund:
      Wo kein Kläger da kein Richter.
      Da setzt sich halt das Recht des Unverschämteren durch.
      Aber irgend wann hat auch das seine Grenzen und sein Ende.
      Nicht alles muss dem Profit und der Vergnügungssucht einzelner unterworfen werden.

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      1. Liebe Hilde.

        Dann waren Sie wahrscheinlich noch nie vor Ort bzw.im Lokal.
        Diese Bar mit einer Diskothek zu vergleichen ist wie ein Damen Rad mit einem Ferrari zu vergleichen.
        Ich glaube nicht dass es an der Lautstärke liegt sondern viel mehr wollt ihr halt einfach keine Bar in dem Gebäude.
        Ich erinnere nur daran dass da vorher schon eine Bar Namens Titanic drin war und auch dort war ich des öfteren.
        Damals schon haben gewisse Nachbarn Rabatz gemacht und vom Fenster runter geschimpft.
        Jeder darf hier sachlich seine Meinung äußern und ich glaube dass es sich hier um eine Hetzjagd handelt.
        Und wie sie so schön gesagt haben es ist ein Mischgewerbe und jeder der hier hin zieht oder Marienplatz der weiß doch dass da Abends Publikumsverkehr ist.
        Und alles was Rundum um das White Secret passiert dem Lokal zuzuschreiben ist schon sehr gewagt.
        Aber wie gesagt vor Ort gehen und selber nachschauen.
        Aber es ist halt leicht auf einen Zug aufzusteigen und einfach mit Hetzen.

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        1. Lieber Peter,
          ich steig nicht auf einen Zug auf, ich bin Betroffene.
          Ich bin nicht zugezogen, ich lebe seit Geburt hier.
          Warum sollte ich mich wortlos um den Schlaf bringen lassen, von Leuten die offensichtlich sehr viel über den Durst getrunken haben.
          Nein, ich weiß nicht wie es im Lokal aussieht, aber ich sehe sehr wohl, wie sich Gäste dieses Lokals nach stundenlangem Zechen benehmen.
          Wenn es solche Vorfälle nur hin und wieder gäbe, wäre es für mich nicht der Rede wert.
          Wenn es solche Vorfälle nur zig mal gäbe, auch kein Grund zur Aufregung.

          Aber dass das an Öffnungstagen des White Secrets grundsätzlich vorkommt, Schreien, Kotzen, Leute, die kaum mehr gehen können, seltsame Sachen rumgrölen, die Wände verunreinigen,
          das ist keinesfalls hinnehmbar.
          Manche scheinen zu meinen, der Alkoholkonsum stehe unter besonderem Schutz. Dem ist jedoch nicht so, ganz im Gegenteil.
          Hetzer, nur weil ich das nicht in Ordnung finde?
          Ein billiges, wertloses, nichtssagendes Argument, sonst nichts.

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  5. Gusti Schnecke

    Am Marienplatz war es viele viele Jahre genau so leider wurden wir Anwohner auch beim Landratsamt nicht gehört. Doch seit der Sperrzeitverkürzung hat sich das wesentlich gebessert.

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  6. Mir gefällt an der ganzem Diskussion nicht, dass so polemisch gegen die Wirte geschrieben wird; und ich stehe gerne an der der anderen Seite des Tresens.
    Ein Hauptgrund für all diese Probleme ist doch, wie es von vielen Kritikern voraus gesehen wurde, das unsägliche Nichtrauchergesetz, das keinen Unterschied zwischen Speislokalen, Cafes und Kneipen, Bars macht.
    Die Gäste werden vor die Tür gejagt, da mischt sich dann gerne die (kleine) Gruppe der Krakeeler und Vandalen drunter und schon können sich Anwälte, Polizei, die Verwaltung und Mediatoren über mangelnde Arbeit nicht mehr beklagen.
    Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da waren wir froh, dass wir rechtzeitig vor 1 Uhr im Stechlkeller oder Palmano verschwunden waren, weil dann die Eingangstür zugemacht wurde.
    Danach haben gefeiert, getrunken, getanzt , geraucht (offizielle Sperrzeit war 1 hr) und als wir genug hatten, haben wir uns leise
    durchs Hintertürchen rausgetrollt, weil keiner Interesse hatte, Stress zu haben, oder dem Wirt Stress zu machen, weil wir die nächste Woche wieder ganz lässig in die Kellerkneipen eintauchen wollten.
    Wenn ich alter Depp mir heute mal am Wochenende ein paar Bier trinke, laufe ich spätestens ab Mitternacht durch Gegröle , Chaos und wenn man Glück hat, warden einem fliegende Bierflaschen und aggressive Attacken zu teil.
    Eine grosse Verantwortung der Wirte hierfür, kann ich nicht erkennen.

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    1. Herr Josef Filser, wenn nicht der Wirt, wer sollte dann die Verantwortung für die vielzähligen betrunkenen Gäste haben? … eindeutig regelt dies sogar der Gesetzgeber indem er dem Wirt die Schranke setzt daß weder alkoholisierten Personen und solchen die ersichtlich Ärger machen, kein Alkohol ausgeschenkt werden darf … ich kenne sogar Wirte die deshalb schon Strafen kassiert haben … und die Geldbußen sind sehr empfindlich … scheinbar hat dies in der Vergangenheit niemanden interessiert, anders sind die Zustände in den Gassen wohl nicht zu erklären … und wenn die jugendlichen Trinker um 24 Uhr (wie Sie selbst feststellen) schon rappelvoll sind, weil sie „vorglühen“, dürften diese Bürgerinnen und Bürger in keinem Lokal mehr Alkohol ausgeschenkt bekommen … aber sie bekommen den Alkohol weil sie dafür bezahlen und die betreffenden Wirte unter dem Deckmantel der Anonymität handeln … und das Nichtrauchergesetz ist nicht an Allem schuld, selbst Raucher gehe ich zum Rauchen vor die Türe und verbringe nicht Stunden vor dem Lokal um die „Openairparty“ zu Lasten der Anwohner zu genießen … ebenso ist der Wirt für die Gäste und deren Verhalten innerhalb und außerhalb seines Lokales verantwortlich, denn er lässt sie rein, füllt sie ab und kassiert dafür Geld um den Ärger dann den anderen Bürgern aufzubürden … jeder Gewerbetriebende hat die Verantwortung für seine Leistung … und wenn die Leistung eines Gastwirtes daraus besteht volltrunkene Krakeler herzustellen dann ist diesem Wirt das Handwerk zu legen … und sei es in letzter Instanz durch Verbot des Gewerbes …

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      1. Herr Reiner Alois, Sie machen es sich ein bischen einfach. Klar hat der Wirt eine Verantwortung. Kann der Wirt aber erkenne, ob der Gast der zu Ihm kommt was Getrunken hat? Ich glaube nicht auser er macht vorher einen Alkotest (bitte einmal Blasen) oder der Gast kommt schon schwankend in die Kneipe.
        Ist hier nicht die Geselschaft mit verantwortlich, wird uns den nicht immer in den Medien propagiert, dass Trinken coul ist und wenn man dann Betrunken ist alles lustig? Das geht sogar soweit, dass Personen die nicht Trinken ausgeschlossen werden. Da sind wir dann wieder bei meinem lieblings Thema die Erziehung der lieben kleinen die dann groß werden und den gleichen Bockmist machen der Ihnen Jahrelang vorgelebt worden ist.
        Klar sind die Anwohner über den Lärm verärgert, der ist aber nicht nur in der Altstadt, der ist auch in den Ausenbezirken, wenn die lieben Gäste dann angetrunken nach Hause fahren und mit Ihren Fahrzeugen durch aufdrehen einen unnötigen Lärm machen.
        Und wenn Sie sich mal über Lärm aufregen wollen dann lade ich Sie gerne zu mir an einem Wochende ein wenn das Wetter trocken ist und die Motoräder mit Ihren überlauten Maschinen bei uns im Minutentakt vorbei donnern, da heist es dann, das sind Touristen die bringen Geld in Stadt.

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        1. @ Roland … Nein, die Gesellschaft ist nicht für derartige Auswüchse, wie diskutiert, verantwortlich … und glauben Sie mir, ein Gastwirt oder Lokalbetreiber und die Bedienung erkennt sehr wohl am Verhalten eines eintreffenden Gastes in welchem „Zustand“ dieser sich befindet … allerdings nur wenn er/sie selbst seiner eigenen Sinne mächtig ist und verantwortungsvoll agiert … und wenn der Gast ohne Maß und Ziel einen „Kurzen“ nach dem anderen verschlingt, dürfte die Ansage … „meinst nicht es ist genug für heute? komm halt morgen wieder und nen schönen Heimweg“ … Wunder bewirken … DENN … die Gäste, gleich welchen Alters, befinden sich oft in einem Konsumstrudel wo ein kleiner Hinweis an den Gast genügt um dessen Vernunft aufflammen zu lassen … und dann funzt das auch mit den Nachbarn … 🙂 …

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          1. @Rainer
            Rainer ich gehe jetzt schon seit Jahren in Wasserburg weg sowie du auch.
            Dass du jetzt hier schreibst der Wirt ist schuld weil er zuviel Alkohol ausschenkt ist ja wohl der Hohn überhaupt.
            Das heißt ja, nur der Alkohol ist schuld an allem und wie so schön vom Roland gesagt man sieht es auch nicht jeden an.
            Desweiteren ist es ja auch so, was ich selber schon in mehreren Lokalen erlebt habe, dass die jenige Person nichts mehr bekommt und darauf aufmerksam gemacht wird dass es langt, einen Freund dann bestellen lässt.
            Aber sei mal ehrlich zu dir selbst, wie reagierst du denn wenn du nichts mehr bekommst?
            Da ich dich kenne weiß ich wie.
            Also bitte sachlich bleiben und nicht im Glashaus mit Steinen schmeißen.

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          2. Wasserburger Grantler

            @ Roland und Reiner: was soll die ganze Rumjammerei ob die Wirte schuld sind oder wer? Das nervt langsam, Tatsache ist, dass sich die Betreiber weder um Vorschriften, Vereinbarungen oder Auflagen geschert haben, also klare Ansage —– Konzessionsentzug, und das ist absolut richtig , da werden sich jetzt auch andere Betreiber Gedanken machen, ob sie ihre Existenz aufs Spiel setzen wollen.

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