Watzmann grollt seinen Huldigern

Donner und Blitz am Königssee beim Besuch der Theatergemeinschaft Schnaitsee

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???????????????????????????????Schnaitsee – Zum Abschluss von gut eineinhalb Jahren Projekt „Der Watzmann ruft“ besuchten alle Beteiligten der Theatergemeinschaft ihren Berg im Berchtesgadener Land. Bei idealen Temperaturen und Sonnenschein erstrahlte der Watzmann hoch über dem Königssee. Auf der gecharterten „Watzmann“ überquerten die Schnaitseer Theaterer den See. Neben dem traditionellen Echo in der berühmten Echowand blies auch Wolfgang Kinzner seine Posaune und – siehe da – auch seinem Ruf folgte das Echo.

Kinzner und der Ziacherer Florian Jellbauer unterhielten während der fast einstündigen Fahrt auch die begeisterten „Preissen“, die auf der „Watzmann“ die Schnaitseer begleiten durften. Am Ziel machten sich mehrere Bergsteiger auf, um über den Rinnkendlsteig und die Kührointalm wieder an die Seelände zurück zu kommen. Der nicht ganz so bergfeste Rest wanderte am Obersee vorbei zur Fischunkelalm. Un dann grollte der Watzmann…. Es donnerte und blitzte und der Himmel öffnete seine Schleusen. Durchnässt aber wohlbehalten führte die nächste Etappe zum „Windbeutelbaron“ auf dem Obersalzberg. Die Gaststätte war bei den Aufführungen in Baumburg als Partner der Theatergemeinschaft aktiv und hatte ihre berühmten Windbeutel bei der Premiere im alten Rossstall frisch zubereitet. Die Wirtsleute ließen es dann auch ihren Theatergästen an nichts fehlen. Natürlich war es der Seniorchefin Malie Ebner ein großes Anliegen ihre Gäste aus der alten Heimat, sie stammt aus dem Kaltbrunnerhof und ist eine Schwester des Schnaitseer Regisseurs, perfekt zu bewirten. Der Grillchef hatte Deftiges, aber auch sehr Raffiniertes zubereitet und die hungrigen Gäste waren voll des Lobes. Nach dem Abendessen stand für jeden noch einer der Riesenwindbeutel bereit. Dieser war wohl fast die größte Herausforderung an diesem Tag. Das bereitstehende 30-Liter-Fass zapfte der Vorsitzende Thomas Schachner mit zwei Schlägen perfekt an und nach dem großen und ausschließlich positiven Fazit von Regisseur Josef Unterforsthuber kam die Stimmung schnell auf den Siedepunkt. Die bekannten Lieder vom Stück erlebten ein Revival und auch die „Gailtalerin“ und die boarischen Buam zeigten im engen Raum ihre Tänze und Plattler.

Aber irgendwann heißt es Abschied nehmen. Und erst weit nach Mitternacht brachte der Busfahrer Hannes Gmeindl seine Schnaitseer Theaterer wieder wohlbehalten in die Heimat zurück. UK/FU

 

Foto: Die aus Schnaitsee stammende Wirtin Malie Ebner (von links) und ihr Sohn Hans begrüßten die Theatergäste Thomas Schachner und Josef Unterforsthuber aus der alten Heimat.

 

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