Wasserburgs U16 vorzeitig Kreismeister

Basketball: Die Ergebnisse der Nachwuchsmannschaften

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1415_U16mKrankheits- und verletztungsbedingt hatten einige Teams der Abteilung Basketball des TSV Wasserburg Probleme, komplette Mannschaften aufzustellen. Trotzdem waren die Trainer mit der Leistung ihrer Spieler sehr zufrieden. Vor allem bei der U16, die sich vorzeitig die Kreismeisterschaft sicherte. Die Ergebnisse aller Wasserburger Nachwuchs-Teams:

U16m: Mit zwei Siegen zur vorzeitigen Kreismeisterschaft / Wasserburg bleibt auch gegen die ärgsten Verfolger ungeschlagen

Zwei Spiele gegen die ärgsten Verfolger standen für die Wasserburger U16 männlich an. Beide konnten gewonnen werden (67:48 in Traunstein und 77:69 in Westerndorf St. Peter), so dass die Innstädter in der Kreisliga weiter ungeschlagen sind und zwei Spieltage vor Saisonende die Kreismeisterschaft gesichert haben.

Im Spitzenspiel beim Tabellenzweiten Traunstein legten die Gäste vom Inn gleich im ersten Viertel, das sie mit 25:11 gewinnen konnten, den Grundstein für den Sieg. Vor allem mit der Verteidigung war Coach Wanda Guyton sehr zufrieden. Auch wenn die Gastgeber zwischenzeitlich den Rückstand nochmal etwas verkürzen konnten, war der 67:48-Sieg der Wasserburger nie gefährdet.

Auch gegen den Tabellendritten Westerndorf St. Peter, gegen den man sich zu Saisonbeginn schon sehr schwer getan hatte, starteten die Gäste aus Wasserburg mit 17:9 gut ins Spiel. In der Folge konnten sie sich aber nie entscheidend absetzten. So ging es mit 36:33 in die Kabine. Auch nach einem ausgeglichenen dritten Viertel (49:52) war der Vorsprung mit drei Punkten weiter minimal. Doch im abschließenden Spielabschnitt besannen sich die Wasserburger auf ihre Stärken und setzten sich wieder etwas ab und konnten mit einem 77:69-Sieg die vorzeitige Kreismeisterschaft sichern.

Es spielten: Leonardo Bauer (5 Punkte gegen Traunstein / 12 Punkte gegen Westerndorf St. Peter), annick Cohall (- / 2), Daniel Freiberger (2 / 4), Maximilian Joha (9 / 7), Luca Lediger, Leon Pfau (0 / 16), Kilian Posch (29 / -), Luis Prantl (18 / 12), Philipp Schubert (4 / 2), Thilo Senjor, Laurin Spensberger, Benjamin von Malm (- / 4) und Bastian Wagner.

 

U19w: Mit starkem Kampf zum Sieg / Wasserburg gewinnt beim MTV München

Mit 86:72 (41:39) bezwangen fünf wackere Wasserburger U19-Spielerinnen den MTV München. Mit diesem Auswärtssieg stellten die Innstädterinnen den Anschluss an Platz Zwei der Bezirksoberliga wieder her.

In der ersten Halbzeit entwickelte sich ein enges Spiel, in dem sich kein Team absetzen konnte. Mit einer knappen 41:39-Führung für Wasserburg ging es in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel verloren die Gäste vom Inn etwas den Faden, so dass sie nach dem dritten Viertel mit 51:57 in Rückstand lagen. Doch dann folgte trotz Minimalbesetztung ein starker letzter Spielabschnitt der Wasserburgerinnen, die einen letztendlich deutlichen 86:72-Sieg feiern durften. Ein stolzer Coach Chris Sardgon bilanzierte nach dem Spiel: „Meine Mädels haben super gekämpft und sich nie aufgegeben.“

Es spielten: Xhenneta Morina (5 Punkte), Emily Rath (4), Anna Stechl (12), Marlene Stechl (32) und Hannah Tuschy (33 / 1).

 

Damen II: Dritte Saisonniederlage / Wasserburgerinnen verlieren in Nördlingen

Die zweite Damenmannschaft des TSV Wasserburg musste in der Regionalliga Südost die dritte Saisonniederlage hinnehmen. Nach der 81:65 (43:24)-Niederlage bei der Bundesliga-Reserve des TSV Nördlingen liegt das Team von Coach Wanda Guyton aber weiterhin an der Spitze der Tabelle und hat es zwei Spiele vor Schluss der Saison weiterhin selbst in der Hand, die Meisterschaft in der dritten Liga zu holen.

Die Gäste vom Inn, die erneut ohne die beiden Liga-Topscorer Sara Vujacic und Claudia Calvelo antreten mussten, ließen sich im ersten Viertel überraschen und wurden mit 11:29 komplett überrannt. Von diesem Rückstand konnten sich die Wasserburgerinnen bis zum Ende nicht erholen. Nördlingen, das alle ihre Bundesliga-erfahrenen Spielerinnen zum Einsatz brachte, spielte dominant und überlegen, profitierte dabei aber auch von der zu braven Defense und dem Wurfpech der Gäste. So ging es mit einem deutlichen

24:43 in die Kabine.

In der zweiten Halbzeit konnte Wasserburg nochmal auf elf Punkte verkürzen, hatte aber letztendlich nicht die Kraft, um die 65:81 Niederlage abzuwenden.

Jetzt müssen aus den letzten beiden Spielen zwei Siege her – vor allem auch gegen den ärgsten Verfolger Elsenfeld-Großwallstadt, gegen den das Hinspiel verloren worden war.

Es spielten: Karin Bayerl (15 Punkte / 2 Dreier), Rebecca Brincat (19 / 1), Karin Hellauer (6), Lena Kaup (2), Tanja Lehnert (8), Victoria Luthardt (1), Katja Munck, Linda Pettersson (5 / 1), Annika Rotter (4), Anja Sattler (3 /1) und Tatjana Stemmer (2).

Damen III: Weitere Steigerung noch ohne positiven Ausgang / Knappe Niederlagen gegen Bad Aibling und Tittling

Trotz zweier Niederlagen gegen Bad Aibling (61:67) und Tittling (67:68) war Coach Kenan Biberovic mit der Leistung der dritten Wasserburger Damenmannschaft in der Endphase der Bezirksliga-Saison sehr zufrieden. „Die Mädchen spielen immer besser“, so der Trainer: „In den letzten beiden Spielen ist auf alle Fälle ein Sieg drin, den haben wir uns verdient.“

Nur zu sechst konnten die Innstädterinnen in Bad Aibling antreten und mussten dort von Beginn an einem relativ deutlichen Rückstand hinterherlaufen. Mit 21:33 ging es in die Halbzeitpause und auch 15 Minuten vor Schluss war der Rückstand mit 20 Punkten deutlich. Doch dann besannen sich die Wasserburgerinnen auf ihre Stärken in der Offensive und verteidigten noch härter. Schon zum Ende des dritten Viertels waren die Gäste so bis auf 42:49 herangekommen. Am Ende fehlte dann aber etwas die Kraft – eine Spielerin war auch bereits mit fünf Fouls ausgefallen – so dass das Spiel letztendlich mit 61:67 verloren gegeben werden musste. „Die Spielerinnen sind die Systeme sehr gut durchgelaufen und haben die Freiwürfe sehr gut getroffen“, so Biberovic: „Auch der Wurf aus der Mitteldistanz und die Zonenverteidigung wird immer besser.“

Gegen den Tabellenzweiten und Aufstiegsanwärter Tittling zeigten erneut nur sechs Wasserburgerinnen zuhause ein bärenstarkes erstes Viertel, das sie mit

27:19 gewinnen konnten. Bis zur Pause kamen die Gäste aus Niederbayern wieder heran und gingen mit einer knappen 42:43-Führung in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel  entwickelte sich ein spannendes Spiel mit vielen Führungswechseln. 18 Sekunden vor Ende gingen die Wasserburgerinnen mit einem Punkt in Führung. Tittling konnte kontern und erzielte die entscheidenden Punkte zum 67:68. Den Gastgeberinnen gelang es in den letzten Sekunden nicht mehr zu punkten und so mussten sie sich erneut knapp geschlagen geben. „Ich bin trotzdem sehr stolz auf das Team“, erklärte der Wasserburger Coach im Anschluss: „Das war eine sehr unglückliche Niederlage.“

Es spielten: Merigona Bajrami (9 Punkte gegen Bad Aibling / 2 Punkte gegen Tittling), Süeda Cay (8 / 12), Bettina Czempik, Emily Rath (4 / -), Anna Stechl (19 / -), Marlene Stechl (- / 27) und Hannah Tuschy (21 / 26).

 

U18m: Sieg im vorletzten Spiel / Wasserburg schlägt Burghausen

Die Wasserburger U18 männlich gewann gegen Burghausen zuhause mit 78:68 (38:30). Das Team von Coach Lorenzo Griffin sicherte damit ein Spiel vor Ende der Saison den dritten Tabellenplatz in der Kreisliga ab.

„Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung der Jungs heute“, so der Wasserburger Trainer: „Über den Großteil des Spiels war die Verteidigung heute der Schlüssel zum Erfolg.“ Seine Mannschaft erarbeitete sich bis zur Halbzeit einen Acht-Punkte-Vorsprung, den sie bis zur 30. Minute auf 59:47 ausbauen konnte. Im letzten Viertel brachten die Gastgeber die Führung dann sicher nach Hause. Griffin freute beim 78:68-Sieg vor allem auch die Ausgeglichenheit seines Team, in dem drei Spieler zweistellig punkten und weitere drei fünf Punkte oder mehr erzielen konnten. Ziel ist es jetzt im letzten Spiel der Kreisliga-Saison, die Spielzeit mit einer starken Leistung abzuschließen.

Es spielten: Dominik Hartmann (5 Punkte / 1 Dreier), Aaron Hilger (7), Maximilian Joha (7), Luca Lediger, Leon Pfau (12 / 1), Kilian Posch (17), Luis Jörg Prantl (26 / 3), Philipp Schubert und Laurin Spensberger (4).

 

U17w1: Weiter ungeschlagen / Zwei Siege in den Play-Downs

Nach dem unglücklichen Verpassen der Hauptrunde, beweist die Wasserburger U17 weiblich I in den Bundesliga-Play-Downs ihre Favoritenstellung. Trotz zahlreicher Ausfälle konnte das Team von Coach Michi Zovko auch die Spiele zwei und drei bei den WNBL-Konkurrenten Pfalz Towers (66:54) und Weiterstadt-Kronberg (59:44) gewinnen und steht so an der Spitze der Tabelle.

Verletzungs- und krankheitsbedingt nur in kleiner Besetzung konnten die Wasserburgerinnen nach Speyer zum Spiel gegen die Pfalz Towers anreisen.

Auch Pauline Huber fehlte aufgrund eines Auswahl-Lehrgangs. In der ersten Halbzeit entwickelte sich ein knappes Spiel, in dem sich kein Team absetzen konnte. Mit 33:30 für die Gäste aus Bayern ging es in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel jedoch spielten die Wasserburgerinnen um einiges cleverer und strukturierter, so dass sie sich kontinuierlich absetzen konnten. Nach dem letztendlich souveränen 66:54-Sieg kommentierte Zovko: „Ich bin stolz auf meine Mädls, dass sie trotz der langen Fahrt so ein gutes Spiel abgeliefert haben.“

Auch in Weiterstadt-Kronberg steckte die lange Anfahrt vor allem in der ersten Halbzeit noch in den Knochen, so dass die Wasserburgerinnen in den ersten 20 Minuten deutlich unter ihren Möglichkeiten spielten und so mit

22:28 hinten lagen. „In der zweiten Hälfte haben wir durch kleine taktische Umstellungen wesentlich besser ins Spiel gefunden“, so Michi Zovko, der mitansehen durfte, wie seine Mannschaft im dritten Viertel aufdrehte und mit

40:35 in Führung ging: „Wir haben erst Ende des dritten Viertels wirklich angefangen, Basketball zu spielen.“ Durch zahlreiche Fastbreakpunkte konnen sie die Gastgeberinnen überlaufen und so mit 59:44 doch noch sicher gewinnen.

Es spielten: Taine Bürger (4 Punkte gegen die Pfalz Towers / 4 Punkte gegen Weiterstadt), Vera Friedlhuber (2 / -), Pauline Huber (- / 11), Sophie Perner (15 / 19), Lisa Schmaderer, Annika Schütz (14 / -), Marlene Stechl (4 / 9), Tatjana Stemmer (27 / 16) und Rabia Zavrak.

 

U17w2: In Unterzahl verloren / Wasserburg unterliegt Bad Aibling

Mit 40:88 (18:38) verlor die Wasserburger U17 weiblich II in Bad Aibling.

Nach der Niederlage liegt das Team von Coach Chris Sardgon im gesicherten Mittelfeld der Kreisliga, will aber mit Siegen in den abschließenden drei Spielen gegen die direkten Tabellennachbarn noch bis auf Platz Drei vorstoßen.

Gegen die erste Mannschaft des Landkreis-Konkurrenten lag die junge Wasserburger Mannschaft schnell mit 6:24 (10. Minute) und 18:38 (20. Minute) zurück und obwohl der Trainer verletzungsbedingt ab der Halbzeit nur noch vier und in den letzten zwei Minuten nur noch drei Spielerinnen einsetzen konnte, schlugen sich die Gäste tapfer und hielten den Rückstand nach dem Seitenwechsel in Grenzen. „Die Mädchen haben immer super gekämpft und nie aufgegeben“, so Sardgon nach der 40:88-Niederlage.

Es spielten: Xhenneta Morina (2 Punkte), Josephine Priller (10), Emily Rath (4), Theresa Stechl (20) und Sümeyra Zavrak (4).

 

U13w: Dritter Platz abgesichert / Wasserburg schlägt Fürstenfeldbruck

Mit einem 51:39 (24:15)-Heimsieg gegen den Tabellenletzten Fürstenfeldbruck sicherte die Wasserburger U13 weiblich den dritten Platz in der Bayernliga Süd ab. Coach Kenan Biberovic kommentierte nach dem Spiel: „Das war kein schönes Spiel, aber Sieg ist Sieg.“

Der Trainer war vor allem mit der Reboundarbeit und der Verteidigung seiner Mannschaft zufrieden. Im Angriff gelangen vor allem durch aggressives Durchziehen zum Korb schöne Punkte, wohingegen die Wurfauswahl des öfteren nicht ideal war. Die Wasserburgerinnen gingen schnell in Führung (12:6 in der zehnten Minute) und bauten diese kontinuierlich aus. Mit 24:15 ging es in die Halbzeitpause. In einem starken dritten Viertel holten sich die Gastgeberinnen den vorentscheidenden 37:21-Vorsprung, den sie im letzten Spielabschnitt sicher nach Hause brachten und 51:39 gewinnen konnten. „Wichtig war auch die geschlossene Mannschaftsleistung“, so Biberovic: „Viele der Mädchen trugen Punkte zu diesem Sieg bei.“

Es spielten: Jana Brosi (6 Punkte), Paulina Denner (5), Lilli Geber, Josefina Hain, Katharina Heppel (10), Lena Herold (6), Sophie Kahles (4), Luisa Posch (8), Hannah Raithel (12) und Maren Schmitz.

SOA

 

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