Wasserburger „Talent mit Perspektive“

Pauline trainiert mit der Nationalmannschaft - U13 auf Erfolgskurs

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Foto: Pauline Huber bei den „Talenten mit Perspektive“ zusammen mit A-Nationaltrainerin Alex März – Foto: DBB

Foto: Pauline Huber bei den „Talenten mit Perspektive“  mit Nationaltrainerin Alex März – Foto: DBB

Stolz auf ihre Saison können die Wasserburger U13-Mädchen sein, auch wenn es bei der „Bayerischen“ in Nördlingen nicht zu einem Sieg gereicht hat. Nach dem dritten Platz in der Bayernliga wurden die Schützlinge von Jana Furková bei den Landesmeisterschaften im Basketball am Wochenende Vierter. Eine besondere Herausforderung gibt es für Pauline Huber.

Gleich zum Turnierauftakt ging es gegen den TSV Nördlingen, die überragende Mannschaft der Saison. Nach zwei überdeutlichen Niederlagen in der Zwischenrunde der Bayernliga wollten die Innstädterinnen nicht wieder unter die Räder kommen. „Wir haben uns voll ausgepowert. In der ersten Halbzeit konnten wir mit dieser super Mannschaft sogar gut mithalten“, resümierte die Trainerin, die allerdings dann mit ansehen musste, wie ihr Team nach dem 10:10 nach dem ersten Viertel die Gastgeber zum 23:33-Pausenstand davonziehen lassen musste. Dieser Rückstand war zwar nicht mehr aufzuholen, wuchs aber auch nicht mehr wesentlich an, so dass sich Wasserburg letztendlich zwar mit einer Niederlage abfinden musste, diese blieb mit 46:62 gegen den späteren Bayerischen Meister aber im Rahmen.

„Das schlechteste Spiel der Saison“ ihrer Mannschaft erlebte Jana Furková dann gegen Jahn München. Bei den Wasserburgerinnen lief nichts zusammen und der Gegner lag schon zur Halbzeit mit 23:44 uneinholbar in Front. „Vielleicht haben wir uns im ersten Spiel zu sehr ausgepowert. Ich weiß es nicht. Irgendwie war da eine Blockade, und das ausgerechnet im wichtigsten Spiel des Jahres“, kommentierte Furková die 55:86-Niederlage. In der abschließenden Partie gegen die ebenfalls noch sieglosen Bambergerinnen ging es um den dritten Platz und die Wasserburgerinnen zeigten über 35 Minuten eine sehr gute Leistung, ließen aber zum Schluss etwas die Konzentration vermissen.

Die beiden Teams lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen über das gesamte Spiel, das letztendlich Bamberg knapp für sich entscheiden konnte. Beim 67:71 (31:35) waren die Oberbayerinnen zwar die schnellere Mannschaft, die fränkische Topspielerin übertrumpfte aber alle mit ihrer Größe und sagenhaften 45 Punkten. „Natürlich wären wir gerne weiter vorne gelandet und hätten uns gerne für die Südostdeutschen Meisterschaften qualifiziert“, erklärt Wasserburgs Trainerin: „Aber das war trotzdem eine super Saison, die wir jetzt in den Pfingstferien mit einem Trainingslager in der Slowakei ganz relaxed abschließen.“

Für Pauline Huber, Daniela Steinweber, Manuela Scholzgart, Josefine Priller und Paulina Denner geht die Saison aber im Rahmen der Sichtung für die Oberbayernauswahl mit dem Abschlusslehrgang Mitte Juni in Rosenheim und eine Woche später dann mit dem Bezirksauswahlturnier in Donauwörth weiter. Schon Anfang Juni darf Pauline Huber mit den „Talenten mit Perspektive“, der inoffiziellen U13-Nationalmannschaft, zum Länderspiel der Damen nach Wolfenbüttel fahren, wo sie einige Trainingseinheiten absolvieren und auch die großen Vorbilder treffen wird. Pauline war eigentlich beim Finalturnier der Talentsichtung nicht für die Top zwölf nominiert worden, darf jetzt aber als erste Nachrückerin an dieser Maßnahme teilnehmen.

Bei der Bayerischen Meisterschaft in Nördlingen spielten: Paulina Denner (2 Punkte gegen Nördlingen / 0 Punkte gegen Jahn München / 4 Punkte gegen Bamberg), Vera Friedlhuber (4 / 2 / 5), Katharina Heppel (0 / 2 / 0), Anna Hofmeister (0 / 4 / 0), Pauline Huber (16 / 13 / 10), Leoni Klemm, Elena Piotr, Josephine Priller (1 / 4 / 11), Sandra Schneider, Manuela Scholzgart (6 / 7 / 15), Daniela Steinweber (17 / 12 / 18) und Sümeyra Zavrak (0 / 11 / 4).

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