„Wasserburger Nächte“ direkt am Inn

Im Juli plant der Kulturkreis 14-Tage-Freiluft-Programm

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hornKonzerte mit einer ganz außergewöhnlichen Soundanlage, Liegestühle direkt am Inndamm, zwei unterschiedliche Theaterinszenierungen, Kino-Abende, eine Schul-Aufführung, Tanzpräsentationen, Jazz-Frühschoppen, Aktionskünstler und ein „Abend der Unglaublichkeiten“: Der Kulturkreis Wasserburg, der Dachverband der Wasserburger Kunst- und Kulturschaffenden hat sich für den Juli einiges vorgenommen. Unter dem Motto „Wasserburger Nächte“ wird es an der Inn-Bühne vom 14. bis 27. Juli ein Kulturprogramm geben, wie es die Stadt und der Altlandkreis noch nicht gesehen haben …

P1010221„Ja, wir trauen uns wieder“, sagt der Vorsitzende des Kulturkreises Wasserburg, Christian Huber. „Auch wenn wir alle zusammen schon wegen des Wetters mit Freiluftveranstaltungen schlechte Erfahrungen gemacht haben – wir können es einfach nicht lassen.“ Mit „Wir“ und „alle“ meint er vor allem die Theaterschaffenden. Uwe Bertram vom Belacqua und Jörg Herwegh vom Theater Narrenschiff werden zum ersten Mal eine Koproduktion auf eine Freiluftbühne zaubern. „River – eine Flußphantasie“ wird an drei Abenden im Juli zu sehen sein.  Der Theaterkreis unter Sepp Christandl steuert die Aufführung des Stückes „Der verkaufte Großvater“ bei. Los geht’s einen Tag nach dem Fußball-WM-Finale!

Mit von der Partie sind außerdem: Die Stadtkapelle Wasserburg, der Bachchor, das Kino Utopia, der AK68, die Schranne, das Tanzstudio Ziegler sowie ‚Wasserburg Leuchtet‘. „Außerdem versteht sich der Kulturkreis nicht nur als Veranstalter, sondern auch als Förderer von Kunst und Kultur. Deshalb stellen wir der Grundschule am Gries und deren Förderverein die Bühne einen Abend kostenlos zur Verfügung.“ Man freue sich sehr auf den Auftritt der „Griesinis“, die Tanz, Musik und Theater präsentieren werden.

sisters_01Neben den Theaterinszenierungen wird es viele weiter Höhepunkte geben. So treten einen Abend die Schwestern Vera und Sarah Klima (Foto) bei einem Konzert auf. „Beim Abend der Unglaublichkeiten“ sorgen alle Kulturschaffenden gemeinsam für ein buntes Programm, über das die Teilnehmer selber staunen wollen. Absoluter Höhepunkt: Der Auftritt des Eggenfeldener Soundkünstlers Andreas Plodek. Er liefert einen Abend lang Klangwelten mit seinen riesigen Klanghörnern. Verfolgen kann man das Konzert gemütlich in Liegestühlen und mit Blick auf den Inn.

Heute trafen sich zum ersten mal die Kulturschaffenden und Künstler an der Inn-Bühne.
Zusammen mit Andreas Plodek (rechts) wurde gemessen und die Standorte für Bühne, Tribüne und die Riesenhörner festgelegt.

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