Wasserburger Ärzte helfen mit

Lichtbildervortrag über die Arbeit im Krankenhaus von Wasso

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wassoSchon seit einigen Jahren arbeitet der in Wasserburg geborene Arzt und Pfarrer Dr. Thomas Brei im Missionskrankenhaus in Wasso. Einem kleinen Ort weitab jeglicher Zivilisation im Norden Tansanias im Gebiet der Volksgruppe der Massai. Seit 2013 hat er zusätzlich zu seiner Tätigkeit als Arzt die Leitung der Einrichtung übernommen. Die 120 Betten des Krankenhauses sind ständig belegt und auch die Ambulanz ist stark frequentiert. Die Gebäude sowie die technischen und medizinischen Einrichtungen des Hospitals befinden sich jedoch teilweise in schlechtem Zustand und sind unvollständig. Es mangelte immer noch an vielem. Auch medizinische Fachkräfte fehlen.


Die Sanierung und der weitere Ausbau des Krankenhauses wurden auch von Wasserburger Bürgern und Organisationen mit Geld- und Sachspenden regelmäßig unterstützt. Manche Bürger haben auch tatkräftig selbst mitgeholfen. So zum Beispiel Jakob Kühn. Er hat den Beruf des Zimmerers erlernt und war nahezu ein Jahr in Wasso. Dort hat er tatkräftig seine Fähigkeiten und Kenntnisse eingesetzt.

Dank seiner freiwilligen Mithilfe erhielten die Kinderabteilung und die Intensivstation ein neues Dach. Der Chirurg Dr. Clemens Bitter und der Anästhesist Dr. Wieslaw Slipy-Knoblich opferten ihren Urlaub und arbeiteten ehrenamtlich im dortigen Krankenhaus. Beide brachten ihr medizinisches Fachwissen und ihre langjährige ärztliche Erfahrung ein. Viele Patienten aus dem Volk der Massai erhielten hierdurch eine fachkundige medizinische Heilbehandlung.
Was haben sie hierbei für Erfahrungen gemacht? Welche Eindrücke haben sie mitgenommen? Wie soll es weitergehen? 

Darüber berichten persönlich Jakob Kühn, Clemens Bitter und Wieslaw Slipy-Knoblich. Diese Fragen werden am Donnerstag, 21. Mai, um 19 Uhr im Saal des Pfarrzentrums St. Konrad in Wasserburg beantwortet. Die Wasserburger Pfarrgemeinden laden alle Interessierten recht herzlich hierzu ein.

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Ein Gedanke zu „Wasserburger Ärzte helfen mit

  1. Ehrliche Meinung

    Respekt an alle, die dieses Projekt sowohl finanziell als auch mit Muskelkraft und Wissen unterstützen!!! Und noch größerer Respekt an Thomas! Noch viel Kraft und Gottes Segen für deine Arbeit in Tansania!

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