Wasserburger Geschichte(n) erzählen

Heimatkundlicher Wettbewerb: Morgen Preisverleihung im Rathaus

image_pdfimage_print

heimatkundeAm morgigen Mittwoch, 27. Juli, um 10 Uhr verleiht Wasserburgs Bürgermeister Michael Kölbl im Beisein der Jury und der Preisträger im Sitzungssaal des Rathauses die Preise zum Wasserburger Geschichts- und Heimatkundlichen Wettbewerb. Dabei laden Stadtarchiv und Museum Wasserburg Schüler der Klassen eins bis zwölf und ihre Lehrer ein, einzeln und in Gruppen auf Spurensuche zur Geschichte, Kunst und Kultur, Landschaft, Architektur, Politik oder Gesellschaft der Stadt Wasserburg zu gehen.

Dabei ist Suchen, Beschreiben, Erklären und Bewerten gefordert und so manch spannende Entdeckung wartet darauf, gemacht zu werden. Quellen zur Geschichte der Stadt finden sich dabei nicht nur im Stadtarchiv und im Museum Wasserburg. Ebenso können die alten Straßen, Plätze und Denkmäler der Altstadt entdeckt und erforscht werden. Auch Fotoalben, Tagebücher und Briefe aus der Familie beherbergen oft spannende Geheimnisse. Teilnehmen können alle Projekte vom Zeitzeugeninterview mit den Großeltern in der Grundschule über das Ausstellungsprojekt einer Realschulklasse bis zur Seminararbeit eines Oberstufenschülers.

Gerne helfen die Mitarbeiter von Stadtarchiv und Museum bei der Themenfindung und bei der Durchführung der Projekte. Der Einsendeschluss ist immer der 1. Mai eines jeden Jahres.

Auf die besten Arbeiten warten Preise im Gesamtwert von insgesamt 1.000 € sowie Eintrittskarten ins Badria.

Darüber hinaus bietet der Historische Verein Wasserburg die Veröffentlichung gelungener Arbeiten an.
Kooperationsprojekte Schule und Museum
In den letzten Jahren gab es zahlreiche Kooperationsprojekte zwischen den umliegenden Schulen und dem Museum. Hierzu zählten Ausstellungsprojekte, Seminararbeiten sowie in neuerer Zeit Projektseminare.

Projekttag in der Grundschule: Was bietet uns das Museum?
Eine Grundschule hat allen Kindern der 3. und 4. Klasse die Möglichkeit gegeben, sich in Gruppen einzuwählen und eines von fünf verschiedenen Museen zu besuchen. Das ausgewählte Museum wurde einen Tag lang unter die Lupe genommen und sein museumspädagogisches Programm auf Herz und Nieren geprüft. Anschließend hat jede Gruppe in der Schule selbst mit Fotos, Plakaten und den Ergebnissen der Museumspädagogik eine kleine Ausstellung zu den Erlebnissen des Tages gestaltet und den anderen Kindern präsentiert.

Projektseminar: Marketing für das Museum
Ein P-Seminar der Oberstufe hatte sich mehrere Wochen damit beschäftigt, wie man das Marketing für das Museum verbessern könnte. Die Schüler entwickelten ein neues Museumsplakat, erstellten Visitenkarten und drehten verschiedene Werbefilme für die Werbung in den Kinos der Region. Zusätzlich erstellten sie ein Konzept für zukünftige Veranstaltungen und übten Kritik an Versäumnissen der jetzigen Dauerausstellung. Die Schüler kamen dabei mit neuesten Programmen zur Mediengestaltung, Vertretern der ortsansässigen Wirtschaft sowie der Realität in einem kommunalen Museum in Berührung.

Ausstellungsprojekt: Schätze aus dem Stadtarchiv
Der Leistungskurs des Luitpoldgymnasiums widmete sich den sprachlichen Besonderheiten mittellateinischer Urkunden. Aus der Beschäftigung mit den Originalen erwuchs der Wunsch diese auch einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. So entstand nach einer inhaltlichen Vorbereitung gemeinsam mit den Museumsmitarbeitern, den Schreinern und Grafikern eine Ausstellung in der gotischen Wohnhalle des Museums.

Seminararbeit: Eine römische Fußboden- und Wandheizung
Eine Schülerin untersuchte die Funktionsweise einer römischen Fußboden- und Wandheizung. Im Rahmen der Arbeit entstand auch ein Modell, das heute in der Dauerausstellung des Museums zu sehen ist. Das Museum ist jederzeit bereit bei der Themenfindung und Durchführung von Seminararbeiten zu helfen.

Projektideen:

Grundschule: Leben früher und heute  – Zeitzeugen erklären Objekte im Museum
Mittelstufe/Oberstufe: Eine Ausstellung zu einem selbst gewählten Thema der Stadtgeschichte entsteht
Mittelstufe/Oberstufe: Portraits sprechen, Möbel reden – Ein etwas anderer Museumskatalog etsteht
Oberstufe: Projektseminar – neue Texte für die Dauerausstellung
Seminararbeit: Der Wasserburger Maler Klaus Honauer – Leben und Werk
Referendare: Eine Unterrichtseinheit im Museum planen und durchführen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.