Wasserburg: Zum Abschied kam die Ministerin

Absolventen der Schule der Sozialverwaltung freuen sich über ihren Abschluss

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IMG_0013Im Wasserburger Rathaussaal fand am Donnerstag die Zeugnisvergabe der Fachlaufbahn „Naturwissenschaft und Technik“ des Prüfungsjahrgangs 2014/2015 der Schule der Sozialverwaltung statt. Die 21 Prüflinge absolvierten ihren Abschluss mit dem fachlichen Schwerpunkt „Gewerbeaufsicht“ mit Bravour und wurden dafür von Staatsministerin Ulrike Scharf (Foto) geehrt.

Die Feierlichkeiten hatten sich die Schüler der Verwaltungsschule der Sozialverwaltung wirklich verdient. Schließlich rauchten die Köpfe vor den Prüfungen im letzten Sommer genug. Sowohl die 3. als auch die 4. Qualifikationsebene hatte diese Herausforderung erfolgreich hinter sich gebracht. Obwohl die 3. Qualifikationsebene ihre Prüfung bereist im Oktober letzten Jahres abgeschlossen hatte, war es der Wunsch der Anwärter, ihren Erfolg gemeinsam zu feiern.

Besonders groß war die Freude über den Ehrengast Ulrike Scharf, Staatsministerin für Umwelt und Verbraucherschutz. In ihrer Festrede betonte sie, dass vor alle im Bereich Gewerbeaufsicht Gesundheit und Mensch im Vordergrund stünden. „Die Absolventen werden gebraucht, es sei wichtig, dass sie sich dieser Aufgabe gestellt haben.“ Der Verbraucherschutz gewinne immer mehr Bedeutung und auch die Gewerbeaufsicht sei nach und nach zu einem immer wichtigeren Posten gewachsen: „Wir stehen vor einer großen Herausforderung. Von der Werkbank zum PC sozusagen.“ Die Burnout-Gefahr werde immer größer, deshalb ist vor allem der Service am Menschen essentiell, nicht die Paragraphen“.

Ulrike Scharf überreichte den Schülern ihre wohlverdienten Zeugnisse. Zu den Prüfungsbesten zählten in der dritten Qualifikationsebene Carolin Spiegel, Regierung von Unterfranken, Gewerbeaufsichtsamt, mit einem Schnitt von 1,55 sowie Dr. Barbara Amslinger, Regierung von Mittelfranken, Gewerbeaufsichtsamt, aus der vierten Qualifikationsebene mit einem Schnitt von 1,75.

Brigitte Schulan, Leiterin der Verwaltungsschule, zitierte bei ihren Begrüßungsworten Saint-Exupéry: „Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann rufe nicht die Menschen zusammen, um Holz zu sammeln, Aufgaben zu verteilen und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem großen, weiten Meer.“ Die Zukunft der Absolventen sei wie eine Schiffsreise: „Es ist uns offensichtlich gelungen, sie auf die anstehende Reise vorzubereiten. Es wird zwar nicht einfach sein, sich auf den Weltmeeren zurecht zu finden, doch Ihre Schiffe sind gut genug gebaut, haben einen festen Rumpf, ein Sonnendeck zur Entspannung und auch einen Maschinenraum.“

Auch Bürgermeister Michael Kölbl freute sich für die Schüler: „Heute ist ein großer Tag – und ein großer  Tag gehört auch groß gefeiert. Da ist der schönste Saal Wasserburgs gerade gut genug.“ Er gab den Prüflinge auch noch mit auf den Weg: „Es wird nicht immer leicht sein, auch auf dem Sonnendeck werden Sie schwere Entscheidungen treffen müssen. Dafür wünsche ich Ihnen eine glückliche Hand.“

Landrat Wolfgang Berthaler war ebenfalls der Meinung, dass es für die Beamten der Gewerbeaufsicht immer wieder schwere Entscheidungen geben werde: „Handeln Sie nach gutem Gewissen und helfen Sie zusammen. Nur gemeinsam kommen Sie zum Ziel, denn jedes Schiff braucht seine Mannschaft.“

Nach über 700 Unterrichtsstunden seien die Schüler für die kommenden Herausforderungen bestens gewappnet, so Alexander Bertram, Vertreter der Absolventen. „Die Bandbreite der Aufgaben wurde uns von vielen engagierten Beamten gezeigt. Ohne das nötige Handwerk hätten wir es nie so weit geschafft. Es ist schön, dass unsere Arbeit geschätzt wird und unserer Ergebnisse verwendet werden.“ ISA

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