Wasserburg macht in Unterfranken Strom

Stadtwerke beteiligen sich an Windkraftpark bei Bad Kissingen

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Was in Pfaffing nicht möglich ist, weil sich die zuständigen Gremien dagegen entschieden haben, funktioniert in der Nähe des unterfränkischen Kurorts Bad Kissingen einwandfrei: In Örlenbach entsteht demnächst ein großer Windpark zur Energiegewinnung. Mit dabei: Die Stadt Wasserburg – genauer gesagt die Stadtwerke. Die beteiligen sich mit rund 200.000 Euro an dem Windpark und erhoffen sich nicht nur sauberen Strom aus Bayern, sondern auch ein nicht unerhebliche Rendite.

„Wir können Örlenbach als bayerische Projekt durchaus unter dem Gesichtspunkt der Regionalität betrachten. Immerhin holen wir uns den Strom nicht von der Nordsee. Außerdem erwarten wir Erträge, die wir sonst kaum erwirtschaften könnten“, sagte bei der jüngsten Sitzung des Wasserburger Stadtrates Werkreferentin Dr. Christine Mayerhofer (SPD).

Das Projekt hatte eingangs der Beratungen der Chef der Wasserburger Stadtwerke, Gerhard Selig, präsentiert. Gegen eine Stimme wurde die Beteiligung in Örlenbach abgesegnet.

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