„Wasserburg ist ein wunderbares Fest“

Präsident der Bayerischen Schausteller zu Gast - Halbzeitbilanz durchwachsen

image_pdfimage_print

 zehel praesi schausteller„Wir kommen gerne hier her. Wasserburg ist ein wunderbares Fest“, sagte am Mittwoch der Präsident des Bayerischen Schaustellerverbandes, Manfred Zehle (Foto). Der ist heuer selbst mit einem Fahrgeschäft auf dem Frühlingsfest vertreten und war natürlich auch heute Mittag bei der Halbzeitbilanz mit seinen Kollegen und den WFV-Verantwortlichen dabei. Das erste Resumee fällt zwar optimistisch, aber wegen des Wetters auch ein bisserl durchwachsen aus. Tropische Temperaturen wirken sich heuer genauso dämpfend auf Zuschauerzahlen aus, wie vergangenes Jahr Eisregen und Minusgrade.

 

IMG_2727_k

 

Moritz Hasselt, Chef des Festausschusses (links), und die Schausteller lauschen den Ausführungen von Christian Menzl (rechts hinten) von der Security. Fotos: BS

„Fürs Wetter können wir nix und wir machen einfach das Beste draus“, sagte Günther Obermaier von der Festwirt-Familie. Und auch Moritz Hasselt, Chef des Festausschusses weiß: „Wenn’s so heiß ist wie die letzten Tage, ist das für den Besuch im Festzelt und Fit&Fun natürlich nicht optimal. Das Sternenzelt hingegen platzt meist aus allen Nähten. Aber wir sind allgemein sehr optimistisch, dass es gut weitergeht.“  Und so sah man bei der heutigen Bilanz viele zufriedene Gesichter. „Der erste Tag war sensationell. Der verbilligte Fahr- und Bierpreis zum Reinschnuppern auf die Festwiese hat sich voll bewährt“, so Präsident Zehle zum Wiesn-Auftakt.

„Alles im Rahmen“, meldet die Polizei. Für die war Richard Gottwald anwesend.  Er zog eine rundum positive Bilanz und konnte auch die eine oder andere Anekdote beitragen: „Wir haben einen abgängigen Hafturlauber dingfest gemacht, der lieber auf dem Frühlingsfest feierte, als in seine Zelle zurückzukehren. Na ja, auch wieder irgendwie verständlich, dass der nicht heim wollte“, lachte der Polizeibeamte, der besonders die gute Zusammenarbeit mit der Security lobte. Für die zog wie immer Christian Menzl Bilanz und die lautete: „Alles im Griff.“

Moritz Hasselt nutzte die Gelegenheit, sich über die Erfahrungen der Schausteller zu informieren, und deren Wünsche entgegen zu nehmen. „Wir haben heuer erstmals nach zehn Jahren einen neuen Platz-Manager. Da kann nicht alles ganz reibungslos laufen. Wir sind aber sehr positiv überrascht, wie Andreas Obermaier das alles schon im ersten Jahr im Griff hat. Im Großen und Ganzen ist alles gut gelaufen.“

Kritik übten die Schausteller ein wenig an dem derzeitigen Wohnwagenplatz, der ihnen nicht besonders zusagt. Hasselt versprach, sich der Sache bis zum kommenden Jahr anzunehmen.

Mit einem breiten Lächeln verabschiedete sich WFV-Vorsitzender Thomas Schmeling von der Halbzeitbilanz. „Wir können uns wie alle Jahre auf unseren Festausschuss verlassen. Die Organisation ist perfekt.“ BS

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.