Wasser marsch: Nächster Schritt ins Jubeljahr

Gestern Eröffnung der Sonderausstellung zu „150 Jahre Feuerwehr Wasserburg"

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DSC_0090Die Höhepunkte häufen sich: Nach dem Patenbitten im vergangenen Herbst (wir berichteten) beginnt jetzt für die Wasserburger Feuerwehr langsam die ganz heiße Phase im Jubiläumsjahr 2016. Mit der Eröffnung der Sonderausstellung „Wasser marsch“ wurde gestern im städtischen Museum ein nächster Schritt zu den Feierlichkeiten „150 Jahre Feuerwehr Wasserburg“ getan. Und das unter den Augen zahlreicher lokaler Prominenz aus Politik und Gesellschaft. Grußworte sprachen auch Georg Schmaderer (links) und Rudi Göpfert.

DSC_0069„Ein besonderes Jahr beginnt!“ Mit diesen Worten begrüßte Bürgermeister Michael Kölbl, er ist Schirmherr der Jubiläumsfeierlichkeiten, die zahlreichen Gäste im städtischen Museum. Er dankte allen, die tatkräftig mithelfen, das Festjahr zu einem Erfolg werden zu lassen. Besonders hob das Stadtoberhaupt die Begleitschrift zur Sonderausstellung „Wasser marsch“ hervor, die zugleich eine rundum gelungene Festschrift ist. „Das war eine schwierige Geburt. Umso schöner ist jetzt das Kind geworden“, schmunzelte Kölbl. Die Festschrift gebe tiefe Einblicke in die Vergangenheit und Gegenwart der Wasserburger Floriansjünger: „Ein absolut gelungenes Werk ist da unter der Koordination von Museumsleiterin Sonja Fehler entstanden.“

Kölbl bedankte sich auch bei allen, die zur Ausstellung beigetragen hatten, erwähnt wie immer die „üblichen Verdächtigen“ wie Dorle Irlbeck, das Museums-Team um Sonja Fehler aber auch Restaurator Armin Göttler und Heini Kurz. Der Bürgermeister abschließend: „Das Löschen ist eine Pflichtaufgabe der Kommune, die von den Frauen und Männern der Feuerwehr ehrenamtlich und freiwillig übernommen wird. Unser Dank gilt allen Aktiven!“

DSC_0076Museumsleiterin Sonja Fehler ging anschließend auf die Geschichte der Feuerwehr und die Entstehung der Ausstellung ein. „Die Feuerwehr ist ein Spiegel der Gesellschaft. Während der 150 Jahre ihres Bestehens hat sie besonders in den letzten Jahrzehnten immer mehr Aufgaben übernommen. Man kann fast von einer Explosion des Aufgabengebietes sprechen. Man denke da nur an die technischen Hilfeleistungen bei Unfällen oder anderen Notfällen“, so Fehler.

Eingangs ihrer Einleitung hatte Fehler einen Blick auf die Entwicklung der Feuerwehr geworfen – von der sportlichen Turnertruppe der ganz frühen Jahre, über die militärisch strukturierte Mannschaft, die sich für den Erhalt der Traditionen einsetzte, bis zur heutigen modernen Wehr.

Für die Floriansjünger begrüßten Vorstand Rudi Göpfert und Kommandant Georg Schmaderer die Gäste. Sie gingen auf das umfangreiche Programm im Jubiläumsjahr ein, das seinen Höhepunkt am Festwochenende vom 3. bis 5. Juni finden wird. Sie dankten besonders dem Schirmherren und der Stadt-Sparkasse Wasserburg für deren Engagement. HC

 

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Kann auf seine Wehr im Jubiläumsjahr stolz sein: Kommandant Georg Schmaderer.

 

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Fuhren gestern im Museum schwere Geschütze auf: Die Musiker der Stadtkapelle.

 

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Heini Kurz – ein Feuerwehrhaudegen, der die jüngere Geschichte der Wehr mitgeprägt hat.

 

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Auch die Kameraden der Feuerwehr Attel-Reitmehring um Sepp Ramm waren vertreten.

 

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Tobias Hutterer und Schulleiter Johann Schaller gehörten zu den Gästen.

 

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Ob mit oder ohne Uniform – zahlreiche Stadträte waren gestern ebenfalls vertreten.

 

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Am Honoratioren-Tisch (von rechts): Bernd Joa, Dorle Irlbeck und Peter Rink, Vorsitzender des Heimatvereins.

 

 

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Weitere Schnappschüsse:

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