Was wünschen sich die jungen Wähler?

Wasserburger Linke starten Online-Umfrage

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DSC_2319-klein_kWasserburgs Linke Liste möchte wissen, was sich junge oder junggebliebene Wählerinnen und Wähler für die Stadt wünschen. „Jetzt seid ihr mal gefragt!“, so heißt es seit heute bei facebook und unter www.linkelistewasserburg.de. Die Linke Liste bittet in einer Aktion um kurze Videobotschaften (maximal 10 MB) mit Vorschlägen, was sie zukünftig anpacken soll, falls sie denn in den Stadtrat gewählt wird.

Sophia Jokisch (Foto), Spitzenkandidatin auf Platz 1 der Liste, erklärt dazu: „Wir erhoffen uns von der Aktion vor allem, mehr junge Menschen für die Kommunalpolitik zu begeistern, denn diese kann auch kreativ sein und Spaß machen.“ „Die Videoclips können uns wichtige Anregungen liefern für Themen die wir in unserer zukünftigen Stadtratsarbeit anpacken wollen,“ meint Christian Peiker (Foto), Spitzenkandidat auf Platz 2.

Die Clips können an video@linkelistewasserburg.de geschickt werden. Einsendeschluss ist Samstag, 1. März. Die Einsender der drei schönsten Beiträge lädt die Linke Liste ein, mit ihnen für vier Tage nach Berlin zu fahren. Passagen aus den besten Clips sollen auf der homepage und bei facebook veröffentlicht werden. Mehr Infos gibt es unter www.linkelistewasserburg.de.

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2 Gedanken zu „Was wünschen sich die jungen Wähler?

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  2. Das ist doch mal Basisdemokratie pur. Jeder darf in einem Videoclip kundtun, wo der Schuh drückt. Damit’s ein wenig interessanter wird, haben die besten Beiträge die Chance mit den Kandidaten der LLW ein Wochenende in Berlin zu verbringen. Anscheinend ist aber die Fahrt mit dem ÖPNV von Wasserburg bis München oder Regensburg das Teuerste, weil das die Gewinner selbst berappen bzw. organisieren müssen. Die 25,—€ für Spesen und Drumherum kann man so stehen lassen.
    Prinzipiell belebt Konkurrenz das Geschäft und so kann eine neue politische Gruppierung den Wahlkampf durchaus bereichern. Also mal nachgeschaut, wer ist denn die LLW, weil die Kollegen auf Bundesebene lassen doch ein wenig Skepsis aufkommen. Auf der Homepage stellen sich dann drei nette junge Leute mehr oder weniger ausführlich vor. Die Liste besteht aus Mitgliedern der Parteien DIE LINKEN, der KPD und einem Sympathisanten. Aha verstanden!
    Ich muss zugeben, es war nicht der erste Besuch dieser Seite, doch diesmal hab ich mir das Wahlprogramm etwas genauer angeschaut. Unter dem Strich schaut es so aus, als hätten die Kandidaten eine Woche lang die Stammtische in der Stadt besucht und den Leuten auf den Mund geschaut. Es sind durchaus einige interessante Themen dabei, die aber die anderen zur Wahl stehenden Parteien und Gruppierungen auch mehr oder weniger stark thematisieren. Das ist Kommunalwahlkampf, bei dem die Probleme in der Stadt bekannt sind und jeder seine eigene Herangehensweise bewirbt. Alle wollen nur das Beste für die Stadt und die Bürger.
    Bei einigen Punkten der LLW gibt es Diskussionsbedarf wie z.B. bei der Bundeswehr. Hier müssen auch die Linken einsehen, dass die Bundeswehr genauso wie Polizei und BGS als Ausbilder und Arbeitgeber auftreten und damit das selbe Recht haben in den Schulen für ihre „Firma“ zu werben wie jeder Handwerks- oder Industriebetrieb. Der Einsatz der Bundeswehr im Inneren und gerade die zivil-militärische Zusammenarbeit ist eine der wichtigsten Aufgaben der Bundeswehr. Denken wir an das Hochwasser des letzten Jahres, das hätte in vielen Gebieten ohne die Kameraden weit schlimmer ausgehen können.
    Und wie ich dann so weiter les, komm ich an den Punkt „Arbeitskreis-ein Coffeeshop für Wasserburg?“. Ich denk mir noch, wir haben doch schon einen Bohnenröster am Marienplatz oder soll der Hutterer wieder eröffnet werden. Mei Dieda! Da geht’s ja gar nicht um ein koffeeinhaltiges Heißgetränk, sondern um Haschisch, nach holländischem Vorbild völlig legal an die Kiffer vertickt.
    Wer jetzt glaubt die Legalisierung von Cannabis senke die Krimminalität, der sollte mal nach Colorado/ USA schauen, die es seit kurzem auch legalisiert haben. Während die Jointies ganz legal happy sind, haben die Erzeuger und Vertreiber mit ganz anderen kriminellen Elementen zu kämpfen. Ich möchte die erste Textzeile von Joachim Witt’s Goldenen Reiter zitieren „An der Umgehungsstraße, kurz vor den Mauern unserer Stadt, steht eine Klinik…“. Dort sollten die Kandidaten der LLW sich mal ein Bild machen wie Drogenkonsum endet. Denn die Sucht ist das Problem und nicht das Betäubungsmittelgesetz. Wer mit solchen Argumenten auf Stimmenfang geht, der disqualifiziert sich selbst.
    So sigt’s da Dieda.

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