Wahlkampf(stand) einmal anders

Statt Blumen und Luftballons: CSU spendet 500 Euro an bedürftige Kinder

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Scheck CSUWasserburg – Noch mal vermehrt an diesem Samstag und wohl auch noch nächsten Samstag waren sie anzutreffen und werden sie anzutreffen sein – die Infostände der jeweiligen Parteien und Gruppierungen zur Kommunalwahl am nächsten Sonntag. Eine völlig andere Art der üblichen Wahlwerbung ging gestern die CSU Wasserburg. Sie verzichtete heuer gänzlich darauf. Auf plakative Art wünschte sie den Wasserburgern einen schönen und vor allem ungestörten Einkauf. Anstelle der obligatorischen Werbeartikel wie rote Rosen, Luftballons und „weiße Würst“ spendeten die Stadtratskandidaten das so ersparte Geld zu Gunsten bedürftiger Kinder.

500 Euro gingen am Samstag an den Verein Wasserburger Wunschbaum e.V. Kassier Janine Torun (Bildmitte) nahm den Spendenscheck dankend aus den Händen von Spitzenkandidat Oliver Winter und CSU-Ortsvorsitzender Elisabeth Fischer entgegen.

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7 Gedanken zu „Wahlkampf(stand) einmal anders

  1. Schwarz war die Nacht

    Das tut eine Partei nunmal, die weiß, dass sie auf kommunaler Ebene völlig chancenlos ist…Gott sei Dank.

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    1. Ja, mei, da spricht wohl der Neid einer/s Einfallslosen. Jeder kann und soll wählen, was er für richtig hält. Gott sei Dank sind wir in einem Land, wo das geht. Und es wäre ja wohl wirklich langweilig, wenn der politische Teppich aus nur einer Farbe bestehen würde. Zum Beispiel nur grün oder rot. Du meine Güte, das wäre ja erst ein Desaster. Ich sage immer leben und leben lassen, aus diesem Grund lege ich persönlich so eine Äußerung in die Ablage „P“, wo sie dann einfach entfernt wird. Und im Übrigen: es ging als erstes nur darum, dass es eine Super Idee war, die Kindern hilft. Da geht es nicht um die Partei. Wenn die anderen Parteien das gemacht hätten, wäre es doch auch toll gewesen, oder?!

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  2. The Guardian

    Tja, endlich mal was Sinnvolles. Das Spiessrutenlaufen ist ja wirklich schlimm. Wer will schon ständig von diversen Herrschaften angesprochen werden, während man eigentlich nur seine Einkäufe erledigen möchte. Man schaut schon zuerst, wie man den Weg am besten wählt, damit man nicht unhöflich wirkt, wenn man einfach weitergeht. Wie bei den Herrschaften, die auf Knien betteln am Straßenrand sind. Ja und die schönen Blumen? Super nach 1 Stunde ab in den Müll. Die arme Rose. die 100 te von Kilometern aus Holland hierbei transportiert wurde. Umweltgedanke??? Aber Weißwürst, das ist doch?!?! Sorry, ich bin Vegatarier. Puhh, gerade mal geschafft. Gute Ausrede. Da lobe ich mir die Spendenaktion. Kinder, die den Profit haben, nicht der Wähler. Super! Weiter so! Und ich kann in Ruhe meine Einkäufe machen und den schönen Tag ohne Gelabere geniessen.

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    1. Wunschbaumfan

      Weißwürscht wären schon auch was gewesen, aber beim Wunschbaum ist das Geld wesentlich besser eingesetzt.
      Ich hab zwar keine Kandidaten auf Knien gesehen, aber es war schon heftig, das stimmt, so dass diese Aktion mal angenehm anders war.

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      1. Haben die CSU Kandidaten die letzten Jahre zu Weihnachten auch schon für den Wunschbaum gespendet? Man kann ja werben und spenden. Das eigentlich Teure sind doch die Wahlprospekte. Liebe CSU, zeigt Rückrat und verzichtet auch darauf. Und was macht eurer Landratskandidat? Wenn, dann schon alle !

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  3. Ich finde, das ist eine Aktion zum Nachahmen. Über den Kommentar des Vorredners darf sich jeder ein eigenes Urteil bilden.

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    1. Ich finde die Aktion ebenfalls super – etwas spenden ist immer gut und ich denke, die Mitglieder der anderen Partein spenden auch fleißig den ein oder anderen Euro. Sorry, dass Infostände manche nerven, aber es ist nicht schlimm, Flyer abzulehnen – besser als wenn sie anschließend in den Müll fliegen – gerade wo zb unser (LLW) Budget eh eher knapp ist – und nächsten Sonntag ist es ja überstanden – bis zur Europawahl ;). Weil die Rosen angesprochen wurden – ja sie haben wahrscheinlich schon ein paar Kilometer auf dem Buckel, aber wir haben auch geschaut, dass sie fairtrade sind.

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