Vor 100 Jahren: Krieg und Not

Gleichnamige Ausstellung von Schülern des Gymnasiums mit dem Heimatverein

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Ausstellung 1Wasserburg – Im Juli 2014 jährt sich die Julikrise, die zum Ausbruch des 1. Weltkriegs führte, zum 100. Mal. Aus diesem Anlass laden der Heimatverein für Wasserburg und Umgebung und das Luitpold-Gymnasium zu einer Ausstellung ein, in der der 1. Weltkrieg zum Thema gemacht wird. In der Ausstellung, die Schüler des Luitpold-Gymnasiums mit Unterstützung des Stadtarchivs und des Museums gestaltet haben, wird gezeigt, welche Auswirkungen dieser Krieg für die Menschen in Wasserburg und Umgebung hatte. Eröffnung ist am 14. Juli 2014 um 18 Uhr in der großen Aula des  Gymnasiums …

Im Rahmen der Eröffnung wird es auch einen Vortrag von Schulleiter und Vorsitzenden des Heimatvereins, Peter Rink, zu diesem Thema geben: 1914 – War der Große Krieg vermeidbar? Warum gedenken wir dieses Ereignisses?

Im Rahmen des Projektes zur Erstellung der Ausstellung beschäftigten sich die achten und zehnten Klassen mit dem Beginn des 1. Weltkrieges vor genau einhundert Jahren, der Kriegsstimmung im Wandel, dem Hungerwinter 1916/17 und der Kriegspropaganda. An mehreren Projekttagen sammelten die Schüler Quellen im Stadtarchiv, aus denen die Lage und Situation vor Ort deutlich wird.

Es wurden Fragen gestellt und anhand von Originaldokumenten beantwortet: Gab es ein Lazarett in der Stadt? Was hatte die Stadt an Kriegsversehrten und Gefallenen zu beklagen? Gab es Kriegsgefangene in der Stadt und wie spiegelte sich die Kriegswirtschaft vor Ort wider? Schließlich sollte auch versucht werden, persönlichen Biografien nachzugehen.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
in der Zeit vom 15. Juli bis 25. Juli 2014
Mo/Di/Do/Fr 10 Uhr bis 13 Uhr.

Führungen nach Anmeldung unter 08071-595610.

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