Volles Haus beim Vereinetreffen

Ehrungen verdienter Wasserburger gestern im Feuerwehrhaus

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P1040352Es ist jedes Jahr das Stelldichein der Wasserburger Vereine – und das schon seit 2003. Die Stadt lädt alle Jahre zum Gedankenaustausch und Bürgermeister Michael Kölbl nutzt die Gelegenheit, verdiente Wasserburger zu ehren. Urkunden gab’s heuer für drei Männer von der Feuerwehr sowie für das Wasserburger Patenprojekt. Drei Vereine durften sich wieder kurz präsentieren und auch zum Frühlingsfest gab’s einiges Neues zu erfahren.

Über 100 Vereine und Institutionen waren heuer von der Stadt in den Saal des Feuerwehrhauses geladen – und fast alle waren gekommen. Was Bürgermeister Michael Kölbl besonders freute: Der rege Gedankenaustausch unter den Vereinsverantwortlichen! Denn schon vor der eigentlichen Versammlung wurde munter geplaudert. „So soll’s sein“, sagte der Bürgermeister, der sich im Namen der Stadt bei allen Ehrenamtlichen bedankte: „Ohne sie würde eine Stadt wie Wasserburg nicht funktionieren.“

Ausgezeichnet wurde heuer für sein außergewöhnliches Engagement der Kommandant der Reitmehringer Feuerwehr, Sepp Ramm (Foto oben, links). Er übt sein Amt seit 1999 ehrenamtlich aus und ist seit 1977 bei der Wehr. Ebenfalls eine Urkunde der Stadt erhielten der Reitmehringer Jugendwart Thomas Lerch (Mitte) und Erol Coskun von der Altstadtfeuerwehr, die sich beide seit Jahren um den Nachwuchs der Floriansjünger kümmern „und echte Vorbilder sind“, wie Bürgermeister Michael Kölbl betonte.

Auszeichnungen erhielten auch die Aktiven des Wasserburger Patenprojekts für Asylsuchende und Flüchtlinge (Foto  unten). „Wenn man weiß, dass der offizielle Schlüssel einen einzigen Betreuer für 150 Flüchtlinge vorsieht, weiß man, wie wichtig dieses Projekt ist“, so Kölbl, der in diesem Zusammenhang besonders die evangelische Kirche in Wasserburg lobte, die sich auf diesem Sektor besonders engagiere. Stellvertretend für alle anderen geehrt wurden Monika Rieger vom Pfarrbüro und Renate Mayer.

Moritz Hasselt und Christian Huber vom Wirtschaftsförderungsverband präsentierten anschließend das neue Konzept für das Wasserburger Frühlingsfest, „das wieder traditionsverbundener und gemütlicher werden soll“, so Huber. Er bat die Vereinskollegen in Wasserburg darum, sich beim Einzug zur Wiesn zu beteiligen, der heuer komplett neu aufgezogen werde. Melden kann man sich bei Sepp Christandl, der die Koordination übernimmt (08071/1232) oder Christian Huber (08071/9206040).

Wie alle Jahre, so durften sich auch heuer drei Vereine ihren Kollegen präsentieren. Diesmal waren das Bernd Meerstein für die Wasserburger Autoteiler, Edith Stürmlinger und Familienberaterin Erika Pohl für die Wasserburger Familienberatungsstelle sowie Roswitha Betz-Heindl vom Bachchor, der heuer sein 30-jähriges Bestehen feiern kann. Betz-Heindl präsentierte den Vereinsvertretern auch einige Gesangsstücke des Bachchores, was Bürgermeister Kölbl am Ende der Versammlung folgendermaßen kommentierte: „Das hat’s auch noch nie gegeben, dass wir mit einem Choral zur traditionellen Würstlbrotzeit im Anschluss an unser Treffen begleitet werden.“ BS

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