Volle E-Mobilität für die Stadt Wasserburg

Neue Ladestationen für E-Bikes und Elektroautos in Reitmehring und am Gries

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Koelbl_kleinDen Berg per Radl ohne eigene Kraftanstrengung bezwingen, nicht mehr schwitzend bei der Arbeit ankommen – und nebenbei auch noch die Umwelt schonen: Nutzer von Elektrorädern haben viele Vorteile. E-Bikes und ihre „Kollegen“ erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Die Stadt Wasserburg stellte jetzt die E-Bike-Ladestation am Gries sowie die beiden Stationen für Elektroautos und Räder am Bahnhof in Reitmehring vor. Bürgermeister Michael Kölbl, Gerhard Selig, Leiter der Stadtwerke Wasserburg, Dr. Christine Mayerhofer sowie Werner Gartner und Otto Zwiefelhofer vom Stadtrat ließen sich die Details hinter der Ladestation von Stadtwerke-Techniker Franz Klein erläutern.

E-Bike_kleinDie Ladesäule für die Räder habe  laut Franz Klein drei Fächer, in denen jeweils ein Fahrrad-Akku zum Aufladen eingeschlossen werden kann. „Die Ladeboxen sind geräumig, sodass noch ein Fahrrad-Helm oder auch ein Rucksack Platz findet“, erklärt Klein. „Das Fach ist jeweils mit einer selbst zu wählenden Geheimnummer verschließbar. Wichtig ist nur, dass der Biker sein eigenes Ladegerät dabei hat, in der Ladebox befinden sich ausschließlich die Steckdosen.“ Das Tanken sei kostenlos und könne sowohl für kurze Zeit als auch zum Beispiel über Nacht individuell genutzt werden. Am Gries in Wasserburg gibt es zudem die Möglichkeit, auch Roller aufzuladen.

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Ladestation fürs Elektro-Auto

Neben den E-Bikes haben auch Fans elektrischer Vierräder die Möglichkeit, am Reitmehringer Bahnhof ihre Wagen aufzuladen. Hier steht eine Ladestation für Elektroautos zur freien Verfügung. 7500 Euro hat diese laut Bürgermeister Kölbl gekostet, 6000 Euro die Räderladestation. „Für die Elektroautos gibt es jeweils zwei Ladestecker, eine 32-Ampere-Lösung für Schnelllader und eine 16-Amper-Lösung für den normalen Ladevorgang“, erklärte Klein. Bis zu fünf Stunden kann das Beladen des Wagens in Anspruch nehmen, „darüber wissen aber die Elektroautofahrer jeweils Bescheid“. „Das Kabel verriegelt sich automatisch bis zum Ende des Ladevorgangs, da besteht keinerlei Grund zur Sorge bei den Autobesitzern.“

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Für das Aufladen falle laut Klein beim strombetriebenen Pkw ein kleiner Zahlungsbetrag im Vorfeld an. Klein: „Etwa vier bis fünf Euro, je nachdem wie leer der Wagen bereits ist. Im Winter vielleicht ein bisserl mehr, da der Wagen mehr Strom durch die Heizung zieht.“

Noch ein Hinweis für die Elektroautofahrer: Der Automat  am Bahnhof wechselt laut Klein nicht, man sollte also immer das passende Bargeld dabei haben!

Einer gemütlichen Radltour durch den Altlandkreis steht demnach mit den neuen Ladestationen für E-Bikes am Reitmehringer Bahnhof sowie am Gries in Wasserburg nichts mehr im Wege. Und wer lieber umweltschonend auf vier Rädern unterwegs ist, hat in der Ladestation für Elektroautos in Reitmehring eine zuverlässige „Tankstelle“.

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MB

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