Viele Themen rund um die Turnhalle

Schnaitsee: Haushalt für 2015 beschlossen – Sicherheitskonzept erstellt

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Glasfront Halle 2Schnaitsee – Bei der Sitzung des Schnaitseer Schulverbandes im Rathaus standen mehrere Themen rund um die Schnaitseer Turnhalle zur Debatte. So moniert der Rechnungsprüfungsausschuss, dass zahlreiche Kontrollen und Unregelmäßigkeiten der Lüftungsanlage in der Halle unverhältnismäßig hohe Kosten verursachten. Zudem informierte Bürgermeister und Vorsitzender des Schulverbands Thomas Schmidinger, dass beim Rechtsstreit mit der Firma wegen der Schäden am Außenputz eine außergerichtliche Vereinbarung zustande kam. Es werden 5000 Euro durch die Firma zurückgezahlt.

Da die Rechtsschutzversicherung aber nicht für alle Kosten des Streites aufkommt, wird ein Teil der Summe dafür aufgebraucht. Auch die immer wieder defekte Tonanlage in der Halle kam zur Sprache. Durch fehlende Wartung waren die Akkus kaputt und zerstörten zudem einige Leitungen. Das Verfahren, wie in diesem Punkt in Zukunft gehandelt wird,  wurde vorerst zurückgestellt.

Ein weiterer Punkt war der seit vielen Jahren anhängige Rechtsstreit mit der Firma, die für die Dachkonstruktion der Halle verantwortlich war. Vor dem Oberlandesgericht wurde ein Vergleich geschlossen. Dazu sind 68.000 Euro zuzüglich Zinsen insgesamt fast 108.000 Euro zur Zahlung fällig geworden. Die Gemeinde Schnaitsee hatte den Betrag beglichen.

Der Schulverband muss einen Anteil von zwei Fünfteln tragen. Kämmerer Thomas Perreiter berichtete, dass im Bereich des Gebäudeunterhaltes der Ansatz für Kosten von erhöht werden muss, da verschiedene Reparaturen insbesondere an der Glasfassade notwendig sind. Auch hier sorgten fehlende Wartungsarbeiten für Schäden und undichte Stellen mit Wassereindringen in die Halle. Hierzu wurde moniert, dass diese Wartung von den Planern beim Bau vor zehn Jahren nicht für notwendig gehalten worden war. Die Dichtungen müssen jetzt aufwendig erneuert werden.

Haushalt für 2015 beschlossen

„Erstmals können wir wegen der angespannten Finanzlage nicht alle Wünsche der Schule erfüllen“, musste Kämmerer zu Beginn seines Haushaltsvorberichtes einräumen. Es stünden nur 10.000 Euro zur Verfügung. Ausgaben waren rund 14.000 Euro geplant. Die Schule muss jetzt die Prioritäten für die Ersatz- und Neubeschaffungen feststellen. Zudem wird der sukzessive Austausch der Schulmöbel ausgesetzt. Für Gastschulbeiträge musste der Ansatz von 54.000  auf 70.000 Euro erhöht werden, da für das Schuljahr 2013/14 noch Beiträge an die Stadt Wasserburg mit einzurechnen sind.

Aufgrund des Schulverbundes müssen Ausgleichsbeträge in Höhe der Gastschulbeträge an die Schulverbände geleistet werden. Hierfür ist eine neue Kostenstelle für 2014 eröffnet worden. In diesem Haushaltsjahr sind die Beiträge für die Schuljahre  2013/2014 und 2014/2015 zu leisten. „Insgesamt ist fest zu stellen, dass die Ausgaben und Erstattungen im Zuge des Schulverbundes stetig ansteigen“ so Perreiter.

Zu den Schülerzahlen wusste Perreiter, dass sie bis 2019 relativ konstant bleiben. Der Verwaltungshaushalt beläuft sich auf 756.042 Euro und der Vermögenshaushalt auf 229.218 Euro. Der Schuldenstand beträgt am 31.12.2014  882.683 Euro. Dieser könnte bis 2018 auf gut 300.000 Euro sinken. Auf dieser Grundlage beschloss die Versammlung die Haushaltssatzung. UK/JU

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