„Verantwortungslose Informationspolitik“

Busfahrer streiken - Grundschüler stehen hilflos an Haltestellen

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Wasserburg/Amerang/Haag – Im Berufs- und Schülerverkehr kommt es seit heute Morgen zu massiven Störungen. Im Zuge der Tarifverhandlungen streiken die Busfahrer des Regionalverkehrs Oberbayern. Betroffen davon ist auch der Busverkehr in der Stadt Wasserburg und im Altlandkreis. „Der Streik kam für uns völlig überraschend. Wir wurden nicht informiert. Diese Informationspolitik halte ich für verantwortungslos bis hin zu fahrlässig“, sagt Anderas Hiebl, bei der Stadt Wasserburg für den Busverkehr zuständig. Kleine Kinder habe man heute morgen ohne Aufsicht an den Haltestellen einfach stehen gelassen.

Die Busfahrer des Regionalverkehrs Oberbayern (RVO) und Allgäu (RVA) hatten offenbar sehr kurzfristig und erst am gestrigen Mittwochabend für den heutigen Donnerstag zum Warnstreik aufgerufen. Der Ausstand soll bis morgen, Freitag, um 3 Uhr dauern.

Bestreikt werden die beiden Unternehmen Regionalverkehr Oberbayern GmbH (RVO) und Regionalverkehr Allgäu GmbH (RVA) mit der Zentrale in München sowie allen Betrieben und Außenstellen.

Betroffen sind unter anderem folgende Orte: Buchbach, Dorfen, Hohenlinden, Isen, Ramsau, Rosenheim, Haag, Wasserburg, Amerang, Prien, Traunstein, Trostberg und Inzell.

 

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4 Gedanken zu „„Verantwortungslose Informationspolitik“

  1. Da fragt man sich schon, ob die Mitarbeiter nicht instrumentalisiert werden und selbst keinen Entscheidungswillen haben dürfen… ? Wer will denn die Kinder, die man tagtäglich sicher von A nach B bringt, plötzlich so an der Strasse stehend wissen????
    Unzumutbar ist das also nicht nur für die betroffenen Kinder und deren Eltern, sondern auch für die Busfahrer! So egal kann einem inhaltlich/Stichwort “ Werte“ doch seine Arbeit gar nicht sein, dass man gedanklich von heute auf morgen abschaltet…?
    Wie hoch ist also der Druck der Gewerkschaften, die „zum Wohl der Arbeitnehmer“ agieren soll(t)en….? Das ist doch in diesem Fall einfach nur blamabel!!!!

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    1. Zur deutlicheren Erklärung…
      Wenn mir mein Chef sagt, es wird gestreikt zu „meinem finanziellen Bestem… “ Dafür werden dann aber z. b. … Patienten nicht mit notwendigsten Untersuchungen und Medikamenten versorgt, weil es aus “ planungstechnichen Gründen “ auch so schnell keinen Ersatz gibt…, dann würde ich mich schon fragen, wer hierfür die Verantwortung übernimmt, wenn was passiert,,,, (Gott bewahre) Sie würde aber schlussendlich doch & sicher auf MEINEN Schultern lasten…. Ein Dilemma – muss man auf diese Art und Weise protestieren?

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  2. Schamts eich ,do habts die foischen dawischt . Wie kumma so bläd sei und an schuibus bestreiken

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  3. Rebecca Wimmer

    Ich finde es ja eine Frechheit!
    Ich selbst bin 16 Jahre alt und besuche in Wasserburg die Schule. Klar bin ich alt genug selbst herauszufinden wann und wie ich in die Schule komme, doch wusste ich davon rein garnichts!
    In der Früh kam ich noch ganz normal zu Schule mit dem Bus, doch am Nachmittag kam der Bus nicht. Hätte ich dies vorher gewusst wäre ich mit dem Mofa gefahren, denn meine Eltern waren beide Arbeiten und konnten mich somit schlecht abholen.
    Ich finde es fahrlässig die Schulkinder einfach stehen zu lassen. Meine Klasse war heute viel kleiner als sonst, da viele nicht kommen konnten. Man sollte die Schüler vorher informieren, damit diese Fahrgemeinschaften gründen können, denn alles andere ist nicht gerade höflich. Wenn sie schon meinen, dass sie streiken müssen, dann bitte mit Vorwarnung!

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