Unterschriften gegen das Vergessen

Amnesty International: Aktion in der VHS Wasserburg

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In der VHS findet Amnesty International Unterstützer: Unser foto zeigt links Katrin Zimmermann mit Geschäftsführerin Marlene Hof-Hippke. Foto: Renate Drax

Katrin Zimmermann (links) heute mit VHS-Geschäftsführerin Marlene Hof-Hippke. Foto: Renate Drax

Wasserburg – Mit Mut und Kraft für die Menschenrechte: Amnesty International lädt zu einem Stammtisch nach Wasserburg ein. Am Mittwoch, 10. Juli, um 20 Uhr im Roten Turm wird das Thema Korea im Mittelpunkt stehen. Ganz aktuell gibt es seit zwei Wochen eine Zusammenarbeit mit der VHS Wasserburg. Dort steht ein Amnesty-Briefkasten – unter dem Motto Mit Unterschriften gegen das Vergessen“. Jeden Monat werden dort drei aktuelle Fälle von Menschenrechts-Verletzungen in der Welt vorgestellt. 

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Morgen in Wasserburg: Dr. Ingrid Bausch-Gall, Vorstandsmitglied bei Amnesty.

Sie setzen sich für eine Welt ein, in der die Rechte aller Menschen geachtet werden. Amnesty International hat auch im Raum Wasserburg zahlreiche Unterstützer. Katrin Zimmermann und Claudia Schmid haben mit der Briefkasten-Aktion die Initiative ergriffen und in Wasserburgs VHS-Geschäftsführerin Marlene Hof-Hippke eine Unterstützerin gefunden. Gerne war diese sofort bereit, im Eingangsbereich der VHS Platz zu machen. Dort können nun am Schwarzen Brett und am daneben stehenden Postkasten Informationen eingeholt werden – und mit Unterschriften Aktionen unterstützt werden. Listen liegen auf. Die Resonanz bisher ist sehr groß. „Bei uns gehen ja alle Nationalitäten Tag ein, Tag aus in die VHS. Da freuen sich viele sehr über dieses Engagement von Amnesty“, so Wasserburgs 2. Bürgermeister Hof-Hippke zur Wasserburger Stimme. Aber auch die Einheimischen haben sich in den ersten beiden Wochen der Aktion schon fleißig eingetragen, freut sich Katrin Zimmermann.

Weltweit sind es mehr als drei Millionen unterschiedlichster Nationalitäten, Kulturen und Altersgruppen. Gemeinsam setzen sie Mut, Kraft und ganz persönliches Engagement für eine Welt ohne Menschenrechts-Verletzungen ein. Vor 35 Jahren bereits erhielt Amnesty den Friedensnobelpreis. Morgen werden die hauptamtliche Büroangestellte der Vereinigung in München, Stephanie Grotzer, und die beiden Vorstandsmitglieder Angelika Kasper sowie Dr. Ingrid Bausch-Gall in Wasserburg zu Gast sein. Sie berichten von der Arbeit bei Amnesty, von dem Kampf gegen Folter oder Todesstrafen, von dem Engagement gegen staatliche Willkür in aller Welt.

Amnesty fordere faire Gerichtsverhandlungen und vor allem umgehende, unabhängige, unparteiische Untersuchungen von Verletzungen gegen das Menschenrecht. Die Stärke von Amnesty liege im freiwilligen Engagement von mehr als drei Millionen Menschen weltweit. Dr. Ingrid Bausch-Gall, Vorstandsmitglied für Mitgliedschaft und Organisation bei Amnesty, dankt der Organisatorin Katrin Zimmermann aus Wasserburg recht herzlich: „Es freut uns sehr, dass es ab sofort auch in Wasserburg die Möglichkeit geben wird, sich gemeinsam mit anderen aktiv an der Menschenrechtsarbeit zu beteiligen.“

Alle Interessierten sind am Mittwoch, 10. Juli, um 20 Uhr im Nebenzimmer des Roten Turms in Wasserburg zu einem „Amnesty-Stammtisch“ willkommen. Zu Gast sein wird eine Referentin der Korea-Cogruppe, die über die Menschenrechts-Situation in diesem Land berichten wird. Das Treffen ist völlig unverbindlich – also egal, ob man bereits Mitglied ist bei Amnesty oder sich einfach für das Thema interessiert. Nähere Infos unter der Rufnummer 08071/5244147. Siehe auch unseren Kommentar unter „Des moanan mia“.

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