Unsere Frage der Woche

Sperrzeit in der Altstadt: Nötiges Übel oder Reglementierungswut?

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frage der wocheDie Sperrzeitregelung in der Wasserburger Altstadt – sie bewegt die Gemüter seit ihrer Einführung vor ein paar Wochen. Die einen halten sie für reine Reglementierungswut, mit der man nicht nur der Gastronomie, sondern auch dem Zusammenleben in der Altstadt Schaden zufügt, die anderen sind erleichtert, weil sie endlich ihre Nachtruhe zumindest ein wenig gesichert sehen. Unsere Frage dazu:

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5 Gedanken zu „Unsere Frage der Woche

  1. Bei so vielen unterschiedliche Meinungen und Ansichten braucht es von außen festgesetzte Richtlinien und Grenzen. Solange es Menschen gibt, die hirnlosen Blödsinn machen und somit anderen Schaden zufügen, braucht man argumentativ nicht mit „Spaß.-Spielverderber“ daher kommen. Da brauchts halt Regeln und Konsequenzen, das fängt bei Hänschen an und hört bei Hans auf.
    Hätte vielleicht nicht sein müssen, wenn sich jeder zu benehmen weiß, oder seine eigene Grenze beim trinken kennt…..

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    1. ..leider sind aus meiner Sicht die Antwortmöglichkeiten hier ebenso „Meinungsbildend“ wie die allgemeine Aufregung…
      es ist hier wie im allg. Zusammenleben – würde jeder ein wenig mehr Rücksicht auf den Anderen nehmen, bräuchte es die „typisch deutsche“ Reglementierungswut erst gar nicht!
      Hier findet eine Verlagerung des Problems statt, denn nun „sitzen“ die jungen Leute eben auf Kinderspielplätzen, Waldbänken und an Parkplätzen in deren Umgebung die Anwohner eben nicht
      zentral in der Stadt wohnen wollten.
      Wirte, Betreiber und Besucher auf der einen Seite – Anwohner die zentral Wohnen wollen auf der anderen, denn… …wer auf St.Pauli wohnt, beschwert sich auch nicht über Lärm – wer Ruhe will wohnt eben außerhalb 🙂 …

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      1. Also St. Pauli mit Wasserburg zu vergleichen, ist ja schon lächerlich.

        Zum einen ist St. Pauli ein Stadtteil Hamburgs und zum anderen spielt sich in St. Pauli das Meiste auf der Repperbahn ab.

        Die wie der Name schon schließen lässt, sehr lang ist. Jetzt stellt sich mir die Frage, möchten Sie hier im Ort diverse Bars und Bordelle in Wasserburg haben?

        Ideal geeignet wäre dafür mit Sicherheit die Herrengasse – ist ja auch schön lang.
        Und Sie haben in Ihrem Kommentar ja bereits das Zauberwort geschrieben: „RÜCKSICHT“.

        Aber genau ist es das, was nicht genommen wird.

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        1. Sie kennen sich anscheinend gut aus in der Hansestadt 😉 denn St. Pauli hat deutlich mehr, als nur die angesprochene Reeperbahn -egal- ich hätte auch Minga-Schwabing schreiben können.

          Die Aussage dahinter bezieht sich auf das Wörtchen „zentral“ und die Verlagerung von Problemen aus einem Bereich in Randzonen.
          Rücksicht geht nach meinem Dafürhalten immer nur in zwei Richtungen.

          Das es in WS für junge Leute (ich bin auch Ü-40) kaum noch Möglichkeiten in der „Innen-Stadt“, wenn ich diesen Begriff bei einer Kleinstadt verwenden darf, gibt, verlagert das Problem in die Randzonen unserer Stadt und zu den hier wohnenden Leute, die mit Absicht im ruhigeren Städteraum wohnen wollen/wollten.

          In diesen Bereichen stehen dann keine, von den Betreibern bezahlten, Securities zur Verfügung, die Polizei (3 Mann in der Nachtschicht) fährt hier kaum, wenn überhaupt Streife, wir lesen dann wieder aufgebrachte Meldungen über Spielplatz-Fehl-Benutzungen, die Stadtreinigung fährt hier nicht morgens um sechs und die dortigen Anwohner erfreuen sich über nächtliche Besucher mit entsprechenden Autos mit dröhnender Musik und den morgendlichen Unrat und Fäkalien.

          Ich lade Sie gern freitags und am Samstag in der Zeit zwischen 2 und 5 Uhr morgens zum neuen Friedhof, der Herderstr. oder dem Spielplatz am Köbingerberg ein, da Sie sicherlich noch wach sind von der nächtlichen Lärmbelästigung in der „City“ (…IRONIE…)

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          1. Zum einen, wenn Sie meinen Text richtig gelessen haben, dann hätten Sie gelesen, dass ich geschrieben habe, ein Stadteil von Hamburg, damit gehe ich davon aus, dass St. Pauli aus mehr als nur der Reeperbahn besteht.

            In der sind im großen und ganzen die Nachtlokale jeder Art und Weise. Und ja ich kenne Hamburg, aber ich kenne als gebürtiger Münchner auch Schwabing und das Nachtleben in dem selbigen Stadteil findet in der Luipoldstraße statt.

            Was Sie dort nicht vorfinden werden, sind Bordelle, die sind in München zum größten Teil in der Hansstraße, bis auf den Leierkasten. Und nein, ich bin dort kein Dauergast, sondern einfach nur Münchner.

            Die Erwähnungen vom neuen Friedhof, da kann ich nicht mithalten, das weiss ich nicht, aber ganz sicher weiss ich, dass am Spielplatz vom Köbingerberg so gut wie gar nichts mehr geschieht – auch in der Nacht nichts.

            Und ja zwischen 2 und 5 Uhr morgens bin ich wach, wenn die lieben Motoradfahrer die Münchnerstraße so runter brettern, dass es mich aus dem Bett hebt, da stört mich Ihr bisschen laute Musik auch nicht mehr. (….Sarkasmus…)

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