Unfall in Gars: Dank an die Helfer

Rettungskräfte zeigten vorbildlichen Einsatz und ihr ganzes Können

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Foto 2Haag/Gars – „Im Nachgang zum schweren Verkehrsunfall am gestrigen Montag spätnachmittags scheint es aus hiesiger Sicht durchaus angebracht, den eingesetzten Rettungskräften an diesem Unfallort einen besonderen Dank auszusprechen“, so Otto Trautmannsberger von der Haager Polizei. „Die Einsatzkräfte der Feuerwehren, des Technischen Hilfswerks, das Notarzt- und Rettungsteam des BRK haben sich in hervorragender Weise um die Rettung der verunglückten Pkw-Fahrerin bemüht.“

Der Sprecher der Haager Polizei weiter: „Da der Pkw ja unter dem viele Tonnen schweren Triebwagen (60 T) auf dem Bahngleis eingeklemmt war, galt es zunächst diesen mit Hydraulikhebern  auf die Schnelle und dennoch möglichst vorsichtig emporzuheben, um das darunter verkeilte Fahrzeug dann mit Seilzügen wiederum möglichst vorsichtig und behutsam herauszuziehen zu können und die darin befindliche schwerstverletzte Pkw-Fahrerin nicht noch mehr zu verletzten.“

Während dieser Zeit wurde die Rettungskräfte vom Notarzt und den Sanitätern, die teils unter nicht unerheblicher eigener Gefährdung unter den emporgehobenen Triebwagen kriechen mussten, notärztlich versorgt und so weit als möglich stabilisiert, bis schließlich das Fahrzeug unter dem Zug herausgezogen und die Fahrerin aus dem total zerstörten Autowrack durch wiederum vorsichtigen Einsatz der Rettungsschere befreit und letztendlich dann mit einem Hubschrauber in eine Klinik geflogen werden konnte.

„Angesichts der Tatsache, dass hier ein in äußerster Not befindliches Menschenleben gerettet werden konnte, verdient dieser selbstlose Dienst am Nächsten auch eine besondere Anerkennung, zumal dieser Einsatz auch für die Einsatzkräfte eine besondere psychische Belastung darstellte, da bis zur Befreiung der lebensgefährlich verletzt im Fahrzeugwrack befindlichen Frau immerhin zwei Stunden vergingen, in denen man sozusagen im Wettlauf um die Zeit um das Leben der Frau bangen musste.  Insgesamt gesehen grenzt es geradezu an ein Wunder, dass die Pkw-Fahrerin wenn auch schwerstverletzt aber doch noch lebend aus dem total zerstörten Fahrzeug geborgen werden konnte“, so Trautmannsberger.

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