Über die Tücken von Testamenten

... und Firmen-Übergaben - Mittelstands-Union und CSU Wasserburg luden ein

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mittelstandKaum dort, schon wieder fort – die Plakataktion zur nachfolgenden Veranstaltung war unfreiwillig in die Schlagzeilen geraten (wir berichteten). Jetzt war der Vortragsabend. Hier unser Bericht: Im historischen Rittersaal auf der Burg hatte die Mittelstands-Union Rosenheim zusammen mit der CSU Wasserburg diesen Abend organisiert. Der Landtagsabgeordnete Klaus Stöttner freute sich über eine rege Beteiligung und konnte eine Reihe von Ehrengästen, darunter die Familie Bauer begrüßen. In seinem Grußwort lobte der ebenfalls anwesende zweite Abgeordnete aus dem Landkreis Rosenheim, Otto Lederer, das Engagement und die Bedeutung des Mittelstandes …

… für die Finanzierung der staatlichen Aufgaben.

Im ersten Vortrag schilderte die Wasserburger Notarin Dr. Gabriele Bartsch die Tücken fehlerhafter Nachlassregelungen in den Testamenten. So manche irrige Annahme konnte sie anhand praktischer Beispiele korrigieren. Sie empfahl im Zweifelfall immer eine kompetente juristische Beratung. Diese sei auch zwingend nötig, um im Zusammenhang mit dem neuen Erbschaftssteuergesetz keine Fehler zu machen.

Matthias Trybal zeigte im zweiten Referat die Veränderungen in der Gesetzeslage nach der Entscheidung des EuGH auf. Im Wesentlichen habe sich nicht viel geändert, so der Referent, aber ein paar Details gelte es schon zu beachten. Darunter fallen die Neuregelungen bei Firmenteilungen oder die Verpflichtungen für die Nachfolger bei der Weiterführung der Unternehmen bezüglich der Arbeitsplatzsicherung für die Beschäftigten. Diese haben jetzt eine höhere Sicherheit auch bei kleineren Unternehmen.

Nach den Vorträgen hatten die Teilnehmer noch ausreichend Gelegenheit sich bei einem kleinen Stehempfang auszutauschen.

ws

 

 

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