Über die Inn-Brücke bis zum Mond

Schautafeln zeigen, wie sehr das Tor zur Altstadt vom Verkehr belastet ist

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DSCN7231Zum Nachdenken lud der Energiedialog Wasserburg am gestrigen Donnerstag ein. Die für Mittwoch geplante Aktion „denk. Mal. Mobilität“ mit Infoständen und großen Plakaten direkt auf der abendlich gesperrten Innbrücke war aufgrund der Wetterlage sprichwörtlich ins Wasser gefallen. Einen Tag später als geplant enthüllten Bürgermeister Michael Kölbl und die zuständige Arbeitsgruppe um Stadtkämmerer Konrad Doser die dafür entwickelten Plakate. Diese sollen bildlich darstellen …

… wieviele Autos die Brücke befahren und welche Folgen dies für die Umwelt hat: 15.500 Fahrzeuge überqueren täglich die Innbrücke. Dies sind umgerechnet 93 Tonnen Kohlenstoffdioxid im Jahr, die nur auf den 125 Metern Länge erzeugt werden. Die Gesamtstrecke der über die Brücke fahrenden Autos beträgt 700.000 Kilometer, also fahren alle Autos hier jedes Jahr einmal zum Mond und wieder zurück.

„Da wir eine künstlerisch affine Stadt sind, haben wir uns dazu entschlossen, diese gewaltigen Zahlen durch bildliche Äquivalente zu veranschaulichen. Wir wollen dadurch die Wasserburger und alle, die die Innbrücke befahren, zum Nachdenken anregen“, so Bürgermeister Michael Kölbl.

HF

 

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3 Gedanken zu „Über die Inn-Brücke bis zum Mond

  1. Manuel Michaelis

    Interessante Zahlen!
    Wenn man nur dieses Verkehrsaufkommen – ohne die Fahrzeuge, die über die Rampe kommen – zu Grunde legt, werden auf der Strecke zwischen Ferstlhaus und Bahnhofsplatz 744t Kohlenstoffdioxid produziert. Vorausgesetzt, die Leute fahren außen rum.
    Der Weg durch die Stadt – sprich: Bahnhofsplatz, Weberzipfel, Ledererzeile, Hofstadt und dann der Verkehrsführung nach bis zur roten Brücke ergeben 9076,8t.
    Würde man nur von der Hofstatt bis zum Marienplatz für den Verkehr sperren, würden sich mindestens 372 t vermeiden lassen.

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    1. Würde von Parkhaus zu Parkhaus für Auswärtige verkehrstechnisch die Altstadt sperren – ansonsten bräuchte man einen roten Wasserburger Wimpel, um am Gries parken zu dürfen bzw rigoros – wie zum Beispiel in Rovin (Kroatien) – die Altstadt mit Schranken sperren lassen.

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  2. A guade Idee. Hoffentlich überlegn dann a paar, ob ma immer mit dem Auto fahrn muas

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