TSV-Sportler unter einem neuen Dach

Kraftraum am Badria-Sportplatz eingeweiht - Gemeinschaftsprojekt von Stadt gefördert

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dsc06430Feierstunde an der Krafttankstelle: Die Leichtathetik Abteilung weihte jetzt zusammen mit Bürgermeister Kölbl und Sportreferent Bauer, Pfarrer Wuchterl, den Helferinnen und Helfern sowie den Unterstützern, den neuen Kraftraum am Badria-Sportplatz ein. Zu Beginn blickte der Abteilungsleiter Walter Kurzbuch (links) noch einmal auf die langjährige Geschichte des Kraftraumes zurück.

Bereits seit 1973 hat die Leichtathletik-Abteilung einen Kraftraum – zuerst in der alten Realschule in der Stadt und seit Ende der 70-er Jahre in verschiedenen Räumlichkeiten im Badria. Der Raum im Badriagebäude wurde vor zwei Jahren von der Verwaltung beansprucht. Um die Zeit der Planung und des Baus zu überbrücken, trainierten einige Athleten ein ganzes Jahr lang unter widrigen Bedingungen bei Schnee und Regen in den Garagen des TSV-Vereinsheimes, die sonst als Gerätelager genutzt werden.

Mit der Fertigstellung des Kraftraumes hat die Leichtathletik-Abteilung zusammen mit der Radsportabteilung beste Trainingsmöglichkeiten geschaffen, um vergangene Erfolge zu wiederholen. „Nur durch regelmäßiges Athletiktraining sind solche Erfolge wie der Gewinn des Deutschen Meistertitel der U20-Mädels und der Vizetitel der U20-Jungs im vergangenen Jahr möglich geworden. Durch den Kraftraum direkt neben dem Sportplatz können die einzelnen Trainingselemente in Zukunft viel besser miteinander verbunden werden.“

Anschließend gab’s von Walter Kurzbuch und Matthias Grasberger (Foto oben, Mitte)  ein großes Dankeschön an alle Helfer und Unterstützer, ohne die der Bau nicht möglich gewesen wäre. Den größten ehrenamtlichen Anteil hatte Matthias Grasberger, der als Bauleiter und Arbeiter ein ganzes Jahr seine Freizeit opferte, um den Bau voranzutreiben. Ein großer Dank galt auch der Stadt Wasserburg, vertreten durch Bürgermeister Michael Kölbl und Sportreferent Markus Bauer, für die Bereitstellung des Baugrundes und der Übernahmen von 50 Prozent der Baukosten.

Kurzbuch weiter: „Firmen wie Huber und Sohn, das Bauunternehmen Pauker und die Schreiner Kühn unterstützten uns großzügig mit ihrem Fachwissen, Geräten und Baumaterial. Die Firma Agrarcom, vertreten durch H. Guggenmoos, hat die Außenanlage gestaltet und uns zusätzlich durch eine Geldspende unterstützt. Der Bau wäre auch nicht ohne die vielen Vereinsmitglieder der Leichtathletik, Radsport und Skiabteilung, zum Beispiel Elektro König, möglich gewesen, die mit viel Eigenleistung am Kraftraum gearbeitet haben. Die Breitensportabteilung beteiligt sich zusätzlich auch noch durch eine Geldspende in Höhe von 5000 Euro.“

Genau an diesem Punkt fand Bürgermeister Michael Kölbl großen Gefallen: „Der Kraftraum ist ein Gemeinschaftsprojekt und wird nicht nur von einzelnen Personen genutzt.“

Der Pachtvertrag für das Gebäude läuft über 50 Jahre und die Pachtkosten werden zusätzlich von der Stadt gespendet.

Zum Ende der Reden weihte Pfarrer Wuchterl den Raum, so dass nun wohlbehütet und damit hoffentlich ohne Verletzungen im Kraftraum trainiert werden kann. Die Fertigstellung wurde sehr zur Freude der Helfer und Unterstützer gebührend mit bayrischen Brotzeitschmankerln bis spät in den Abend gefeiert.

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