TSV in Rumänien beim Friedens-Cup

Sport-Erlebnis für die B-Junioren der Wasserburger Fußballer mit Bürgermeister

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IMG_2763Zu Ehren der Städtepartnerschaft zwischen Wasserburg und Cugir in Rumänien nahmen die B-Junioren des TSV Wasserburg beim dortigen „cupa prieteniei“, dem Friedens-Cup, teil. Neben spannenden, regional im Fernsehen ausgestrahlten Fußballspielen schloss die Wasserburger Mannschaft schnell Freundschaft mit ihren gleichaltrigen Fußball-Kollegen.

FullSizeRender (1)Die strapaziöse Anreise dauerte weit über 13 Stunden. Doch es lohnte sich: Die Wasserburger Delegation wurde gemeinsam mit Bürgermeister Michael Kölbl sehr freundlich vom örtlichen Bürgermeister der Stadt Cugir empfangen.

 

 

Nach einer kurzen Nacht im Hotel starteten die Wasserburger mit ihrem Eröffnungsspiel gegen die heimische B-Jugend. Cugir spielt neben dem späteren Finalisten Alba Iulia in der höchsten rumänischen Liga.

Im Anbetracht ihrer müden Verfassung zeigten die Wasserburger eine engagierte Leistung. Letztlich waren sie jedoch gegen ihre hoch motivierten Gastgeber chancenlos und verloren mit 0:4.

Im Spiel um den dritten Platz am Folgetag gegen den Vertreter der Moldawischen Republik und ebenfalls Erstligisten Ialoveni schien Wasserburg ebenfalls unterlegen. Doch Arslan und Smajli konnten zwei Tore zum 2:1-Sieg erzielen.

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Beeindruckend waren in beiden Spielen die Rahmenbedingungen: Vor gut 1000 (!) Zuschauern im neuen Stadion wurden alle Partien des Turniers live im rumänischen Fernsehen übertragen. Die beiden Spiele der Wasserburger sind in der Mediathek des rumänischen Fernsehens sowie in YouTube mit rumänischen Kommentaren in voller Länge zu verfolgen.

Neben den sportlichen Eindrücken war die Wasserburger Delegation von der herzlichen Gastfreundschaft der Rumänen stark beeindruckt. Die Gastgeber sorgten sowohl für die Übernachtung im Hotel, als auch für das leibliche Wohl der Gäste aus Bayern.

Zusammen mit Führungen des zirka 25.000 Einwohner zählenden Cugir besichtigte man gemeinsam mit Vertretern der Stadt auch die Drakula-Burg Sighișoara in Transsilvanien sowie das von Deutschen gegründete Sibiu (zu Deutsch: Hermannstadt).

Gleich am zweiten Abend besuchten die jungen Wasserburger Fußballer gemeinsam mit den gleichaltrigen Spielern aus Cugir die örtlichen Lokale – natürlich nur, um zur Völkervereinigung beizutragen. Die Spieler der moldawischen Mannschaft schlossen sich später ebenfalls den gemeinsamen Feiern an.

Am vierten Tag trat man nach vielen positiven Eindrücken die Heimreise an. Spieler und Trainer des TSV Wasserburg haben sich nach der schönen Reise vorgenommen, den Kontakt zu den neuen Freunden aus Rumänien und Moldawien aufrecht zu erhalten und weitere Begegnungen zu ermöglichen.

RM

 

 

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