Traum-Abitur: Hanna Kollmeier die Beste

Wasserburg: Auch Astrid Strack und Maximilian Waldert mit 1,0

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Hübsch und hoch begabt: Hanna Kollmeier (18) aus Wasserburg.

Wasserburg – Sie ist nicht nur hübsch, sondern auch noch hoch begabt: Die 18jährige Hanna Kollmeier aus Wasserburg hat ihr Traumabi geschafft. 1,0 stand jetzt bei der Notenbekanntgabe am Luitpold-Gymnasium für die junge Frau auf ihrem Punktezettel – und sie selbst stand ganz oben auf der Liste aller 91 Schüler. Mit 838 von 900 Punkten gelang ihr das beste Ergebnis. Ebenfalls das große Ziel mit 1,0 erreichten heuer in der Stadt Astrid Strack aus Amerang und Maximilian Waldert aus Griesstätt. Wovon träumt eine 18Jährige – nach so einem großartigen Ergebnis? Die Wasserburger Stimme unterhielt sich mit Hanna.

Aus und vorbei - die Schulzeit am Gymnasium Wasserburg für den Abiturienten 2013.

Aus und vorbei – die Schulzeit am Gymnasium Wasserburg für die Abiturienten 2013.

Charmant ist sie und intelligent. Sie geht auf Partys ebenso wie ihre Freundinnen und Kumpels. Und sie ist begeisterte Leichtathletin und Saxophon-Spielerin. Hanna Kollmeier aus Wasserburg wirkt sehr gelassen, wenn sie von der Erfüllung ihres ersten großen Traums erzählt.  Ein stures Lernen und Pauken – das musste zum Glück nie sein in ihrer Schulkarriere, blickt Hanna lächelnd zurück. Vieles sei ihr einfach leicht gefallen und habe es so möglich gemacht – trotz eines G 8-Stundenplans rund um die Uhr – noch diesen beiden großen Hobbies nach zu gehen. Der Weitsprung und der 800-Meter-Lauf – das waren schon immer ihre Favoriten in der Wasserburger Leichtathletik-Abteilung. Auch wenn sie jetzt in der Oberstufe mit dem Training natürlich zurückstecken musste, Sport wolle sie immer weiter machen. In der Wasserburger Stadtkapelle lernte sie zudem das Saxophon-Spielen. Auch die Musik werde in ihrem Leben eine Rolle spielen, hofft die Abiturientin.

Die große Begabung der 18Jährigen sprach in ihrer Schulzeit schnell für sich. Bescheiden ist Hanna trotz der vielen guten Noten immer geblieben. Auch jetzt mit einem Traumschnitt von 1,0 in der Tasche. Allein in den fünf Abitur-Prüfungen hatte sie ja nur 15 und 14 Punkte – das sind Einser und Einser mit „Stern“ sozusagen – im Null-Komma-Bereich. Vergessen darf man nicht, dass das bayerische Abitur zu den anspruchvollsten in Deutschland zählt. Bevor am Freitag, 28. Juni, die große Abschlussfeier von der Schule für alle stattfindet, steht am Donnerstag, 27. Juni, noch eine Ehrung des Landkreises auf Schloss Hartmannsberg an – 13 junge Frauen und Männer mit einem Noten-Durchschnitt bis 1,5 dürfen diesmal vom Luitpold-Gymnasium dabei sein.

Sport, Mathe und Bio – genau in dieser Reihenfolge – das waren immer Hannas Lieblingsfächer am Gymnasium in Wasserburg. Schon in der zehnten Klasse spürte sie ihren Berufswunsch: eine Ärztin werden oder vielleicht in die Forschung gehen. Die Hirnforschung interessiert Hanna Kollmeier sehr. Mit 1,0 stehen ihr die Tore weit offen. Medizin möchte sie in München studieren. Auch in diesem Jahr wieder wird der Numerus Clausus bei 1,0 oder 1,1 liegen. Hanna betont, dass ihr Berufswunsch nichts mit dem Schnitt zu tun habe. Sie möchte es aus Leidenschaft machen – nicht wegen der guten Noten. Hätte es mit dem NC nicht geklappt, dann hätte sie gern Neurobiologie studiert.

Aber erst einmal macht Hanna ein Pflege-Praktikum in Vogtareuth. Von Urlaub redet die 18Jährige nicht – aber vom Nächte-Durchfeiern mit ihren Kumpels. Denn das, sagt Hanna, war das Schönste an der Schulzeit – wirkliche Freunde gefunden zu haben.

 

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