Trachten Huber schließt, Bäcker kommt

Nachrichten aus der Wasserburger Geschäftswelt

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IMG_5103Das nächste Wasserburger Traditionsgeschäft schließt seine Pforten: Mit Trachten Huber am Marienplatz verliert die Altstadt wieder ein altes Familienunternehmen. Derzeit läuft noch der Räumungsverkauf. Bereits seit Woche hat das Unifoto an der Ecke Schustergasse/Ledererzeile geschlossen. Dort wird derzeit kräftig umgebaut (Foto). Informationen der Wasserburger Stimme nach, siedelt sich an dieser Stelle eine Bad Endorfer Großbäckerei an. 

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17 Gedanken zu „Trachten Huber schließt, Bäcker kommt

  1. Wasserburger

    Schade, der „Ausverkauf“ der Wasserburger Altstadt mit ihrer ehemals intakten Geschäftswelt für die Einwohner setzt sich langsam, aber schleichend seit Jahren fort.

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    1. Ach gräm´ dich nicht, lieber Wasserburger, dafür gibst bestimmt einen neuen Handyladen.

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      1. Und endlich noch ein Bäcker:-)

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      2. Wow! Ein Bäcker!!! Das ist doch mal eine echte Geschäftslücke. Sowas gibt’s in Wasserburg kaum. Alternativ wären auch ein Friseur oder ein Optiker dringend notwendig.

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  2. Sind wir selber nicht ganz unschuldig!
    Wenn der Umsatz in den Geschäften nicht läuft, werden diese irgendwann schließen. So schade es auch ist.

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    1. Wer Interneteinkäufe, Discounter, Großmärkte und Einkaufswelten das Geld hinterher trägt, braucht sich nicht wundern, dass unsere angestammten Geschäfte (auch Fachgeschäfte) schließen müssen.

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      1. Was ist so verwerflich dran?

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      2. Die haben aber auch länger als 18 Uhr offen.

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        1. Hallo Berta, es ist nichts Verwerfliches daran, im internet einzukaufen, aber man sollte dann auch nicht klagen, wenn das Fachgeschäft nicht mehr da ist.

          Hallo Lero, vor Internet und 20 Uhr Ladenschluss sind wir alle nicht verhungert und haben auch alles bekommen, was man gebraucht hat, der Kunde sollte sich halt dann dementsprechend organisieren. Und zu dem Länger-offen – ja, aber keine Beratung.

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      3. Das Gleiche gilt für den Bäcker. Statt das Handwerk zu schätzen, kaufen die Leute lieber beim Aufbackbäcker, der seine Mischungen vom Großhandel bezieht. Oder man geht gleich zum Discounter, da kommt teilweise die Ware nicht mal mehr aus Deutschland.

        Aber was solls, es zählt nur der Preis, egal, was für einen Dreck man in sich hinein futtert. Lieber Weniger und mehr Qualität, das würde so mancher Figur auch besser bekommen.

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        1. Hier wird immer davon ausgegangen, dass jeder so viel Geld hat, um nicht rechnen zu müssen.

          Hat aber nicht jeder.
          Pauschal andere deshalb so verächtlich anzugreifen, läge mir daher fern.

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          1. Reiner Alois

            …. rechnen müssen? … wo …. bei den Backwaren oder beim Handyvertrag …. der Bundesbürger gibt mehr Geld für die Komunikation mit Kumpels und Spezelienen aus als für Backwaren …. darüber und über die eigene Lebensweise sollte man sich mal Gedanken machen und nicht Ausreden dafür suchen warum man selbst fragwürdige Essensqualität in sich hineinstopft …

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          2. Liebe Elena,
            das ist mir schon klar, dass es auch Personen gibt, die jeden Cent drei mal umdrehen müssen.
            Meine Antwort sollte eher allgemein sein und im Allgemeinen sind die Deutschen zu dick und wir werfen zu viel weg.

            Man sollte aber auch etwas nicht ausser Acht lassen. Ein Bäcker, der auch wirklich Bäcker beschäftigt und zum Beispiel von einer regionalen Mühle Mehl kauft, dass in der Nähe angebaut wurde, trägt mehr zur Wertschöpfung bei, als eine Tiefkühlsemmel, die nur aufgebacken wird.

            Das Prinzip lässt sich natürlich auf viele Branchen anwenden.

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        2. Inhaltlich ganz richtig – aber die meisten „Bäckereien“ nehmen doch Fertigmischungen und backen nur mehr auf.

          Kaum einer macht seine Teige noch selber. Wollen doch die Kunden zu jeder Tageszeit jedes erdenkliches Gebäck frisch und in reicher Auswahl – der Rest kommt auf den Müll (??).

          Ja, da muss sich jeder selber an die Nase fassen.

          Aber aufzuhalten wird die Richtung nicht mehr sein. Wir sind einfach verwöhnt, was das Kaufverhalten betrifft – uns geht’s zu gut!

          Und was kommen müsste, damit das generell anders würde, will ich mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen.

          Also selbst entscheiden, wo man einkauft und dabei noch durchblicken, ob „Bio“ und „Heimat“ wirklich „Bio“ und „aus der Heimat“ ist.
          Während ich das so schreibe, merke ich – wir haben Probleme auf wirklich sehr hohem Niveau !

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  3. Wollte nicht das Modegeschäft von gegenüber rein???

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  4. Reiner Alois

    … ein Bäcker aus Bad Endorf soll eine neue Filiale eröffnen … na bravo.

    Wer die Fabrikation jemals gesehen hat, weiß dass dies mit Backtradition rein gar nichts zu tun hat … der Bäcker, es gibt nur einen einzigen Einzigen aus Bad Endorf, produziert industriell und größtenteils automatisch mit unterbezahltem Personal, das Tiefkühlware freundlich feil bietet …

    NEIN … das mache ich nicht mit …

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    1. Bitte bedenken:
      Auch so manche Bäckerei in Wasserburgs Altstadt -(…) backen nur noch auf.
      Die Teiglinge werden von Großbäckereien geliefert. Nur weil der Verkaufspreis wesentlich höher ist als der Preis beim Discounter sagt gar nichts aus.
      Man muss der Sache auf den Grund gehen …. und da ist manches viel anders als die Werbung erzählt.

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