Tiefer Einblick in das Studium

Viele Besucher beim Info-Tag am Bildungszentrum Sozialverwaltung in Wasserburg

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01_P1000296Der Info-Tag für die künftigen Nachwuchskräfte im Geschäftsbereich des Arbeits- und Sozialministeriums in Wasserburg war ein großer Erfolg. Mehr als 200 Gäste aus ganz Bayern – Nachwuchskräfte und deren Angehörige – waren gekommen, um sich vor Ort ein Bild über die Einrichtung zu machen, in der sie ab dem Herbst ihre fachtheoretische Ausbildung absolvieren werden.

Die beiden Einrichtungen am Bildungszentrum Sozialverwaltung, die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Bayern – Fachbereich Sozialverwaltung – (FHVR) und die Akademie der Sozialverwaltung (Akademie), hatten gemeinsam zu der Veranstaltung
eingeladen.

Voraussichtlich zirka 100 Anwärter der 3. Qualifikationsebene und zirka 30 Anwärter der 2. Qualifikationsebene werden im September 2016 eine Ausbildung im Geschäftsbereich des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration (StMAS) beginnen.

Ausbildungsbehörden für die praktische Ausbildung sind die Deutsche Rentenversicherung, das
Zentrum Bayern Familie und Soziales sowie die Arbeits- und Sozialgerichte. Erstmals werden auch fünf Studierende von der Bayerischen Versorgungskammer zum Studium an die FHVR entsandt.

Die Anwärter aller Ausbildungsbehörden werden ihre fachtheoretische Ausbildung am Bildungszentrum Sozialverwaltung in Wasserburg absolvieren. Der größte Teil von ihnen war zusammen mit Familienangehörigen der Einladung gefolgt, um sich einen ersten Eindruck über das Bildungszentrum Sozialverwaltung zu verschaffen.

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Gegen 11 Uhr fanden sich die Besucher ein. Zunächst erläuterten Rainer Schmid (Fachbereichsleiter der FHVR) und Brigitte Schulan (Leiterin der Akademie) Aufgaben und Organisation der beiden Einrichtungen sowie die jeweiligen Besonderheiten und Vorzüge. Anschließend führten Anwärter und Studierende – zusammen mit Lehrkräften und Verwaltungspersonal – ihre „Nachfolger“ durch den Gebäudekomplex.

Gezeigt wurden insbesondere die Unterkünfte, die Lehrsäle, die Mensa aber natürlich auch die
Freizeiteinrichtungen, wie zum Beispiel Fitnessräume und Partyzone. Nach einem kleinen Imbiss in der Mensa bestand für die künftigen Nachwuchskräfte Gelegenheit, ihre vielfältigen Fragen direkt an die Personen richten, die zurzeit an einer der beiden Einrichtungen im Bildungszentrum ihre Ausbildung absolvieren. Die derzeitigen Anwärter hatten sich bestens vorbereitet und Collagen mit umfassenden Informationen über Studieninhalte, Lehrkräfte und das Leben am Bildungszentrum gebastelt. Es entstanden angeregte Gespräche, bei denen natürlich auch „aus dem Nähkästchen“ geplaudert wurde („Wie sind denn die Lehrer so?“, „Ist der Umgang mit
Gesetzen nicht sehr trocken? “ oder „Kann ich mir meinen Zimmernachbarn für die Wohngemeinschaft selber aussuchen?“ und so weiter).
Bei der abschließenden Vorstellung der Lehrkräfte (und eines Teils des Verwaltungspersonals) waren dann auch die Eltern und sonstigen Begleitpersonen wieder herzlich eingeladen, teilzunehmen. So konnten alle einen kurzen Eindruck von den Personen gewinnen, die ab September das Studium bzw. die Ausbildung wesentlich gestalten werden.

Sowohl die künftigen Nachwuchskräfte als auch Eltern und Angehörige waren erfreut über das Angebot, die künftigen Ausbildungsstätte schon jetzt kennen zu lernen und sich ein Bild zu machen von der Einrichtung und dem Personal. Die Unterkünfte, die Hörsäle aber auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – aus dem Lehr- und Verwaltungsbereich – erhielten durchweg gute Beurteilungen und die Nachwuchskräfte freuen sich nun umso mehr auf ihre Zeit in Wasserburg.

Eine Umfrage bei den derzeitigen Anwärtern und Studierenden hat ergeben, dass der Besuch des Infotages im vergangenen Jahr ein wesentliches Kriterium für die Wahl des Ausbildungsplatzes war.

Die meisten Besucher hatten auch noch genügend Zeit mitgebracht, um die historische Altstadt von Wasserburg zu erkunden. Tipps über die besten Plätze zum Kaffeetrinken oder die interessantesten Einkaufsmöglichkeiten hatten die Anwärter und Lehrer bei den persönlichen Gesprächen mit auf den Weg gegeben. RED

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