The YP’S – unplugged im Queens

Band zu Gast am Samstag in Wasserburg - Ein Portrait

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YpsWasserburg – Im Queen’s ist endlich wieder Live-Musik angesagt – und zwar am Samstag, 28. September, mit „The YP’S“. Hinter dem Namen verbergen sich fünf erfahrene Musiker aus den Landkreisen Rosenheim, Erding und München. Seit inzwischen über 20 Jahren spielt die Band groovige und tanzbare Stücke der 60er Jahre bis heute. Dabei setzen „The YP’s“ auf eine bunte, abwechslungsreiche Mischung aus Rock, Blues, Soul und dem guten, alten Rock’n’Roll. Das Repertoire der Band reicht von Stücken der Rolling Stones und den Doors über Santana bis Joe Cocker.

Lead-Sängerin Hanna interpretiert darüber hinaus Klassiker von Tina Turner oder Melissa Etheridge ebenso wie aktuellere Stücke von The Gossip. Alles in allem spritzige, melodiöse, bekannte und unbekanntere Stücke, die beim Publikum immer ankommen und in die Beine gehen.

Band-Geschichte

Angefangen hat die Geschichte der Band bereits vor langer Zeit. Die beiden Gitarristen Erwin und Roland und der Schlagzeuger Stefan sind bereits seit Beginn der 80er Jahre ein eingespieltes Team (damalige Band: „Liebe, Hunger und Geborgenheit“).
Mit Bassist Werner (er kam von der Gruppe „Jessica“) und Keyboarder Ludwig (er spielte vorher bei „Backstage“) wurde man bald auf die neue Band aufmerksam. Unter dem damaligen Namen „Chaos St. Anna“ gewann die Band mit Eigenkompositionen bereits bei ihrem ersten Auftritt den dritten Platz eines Musikwettbewerbs. Ein Jahr später, 1987, wurde die Band dann schon Sieger eines weiteren regionalen Musikwettbewerbs.
„The YP’S“ gibt es seit 1990, seitdem die Entscheidung gefallen war, nunmehr gecoverte Stücke zu spielen. Mit dem Eintreten der Sängerin Hanna in die bestehende Band begann eine neue Ära, da nun auch Stücke von Frauen in bester Qualität aufgeführt werden können. Außerdem wurde der Background-Chor mit einer hohen Stimme verstärkt, was eine weitere Bereicherung und Abwechslung für die Band bringt.
Ende 2010 verließ der Gitarrist Erwin das Team, was ein Um-Arrangieren der Songs und ein leicht geändertes Programm zur Folge hatte, ohne jedoch die Spielfreude zu verringern. Die Musiker im Kurzportrait.

Miss Fire = Hanna

Bekannt wurde sie bei der Hinterhuglfinger Dorfmusik. Danach kam die Passion für Rock- und Popmusik. 1998 konnte Erwin im Rahmen einer „feindlichen Übernahme“ die Sängerin der Band Pitstop anheuern. Seitdem ist Hanna das jüngste Mitglied der Band und bereichert den Sound mit ihrer wunderbaren Stimme und etlichen Percussion-Instrumenten.

Dr. Starhead = Roland

Als Lehrer warnt er natürlich vor dieser ausufernden und dekadenten Form der Musik. Als Sänger gibt er die Power, die Rockmusik braucht. Ob Joe Cocker, James Brown, Brian Adams – alles in seinem umfangreichen Repertoire bringt er mit Charisma auf die Bühne. Und nebenbei spielt Roland noch Gitarre, wenn’s amoi eng wird.

Sir Charge = Ludwig

Filigrane, gelayerte und gestackte Klangtexturen mit sphärischen Komponenten – all das würde der Keyboarder Ludwig gerne machen, wenn nicht ein Gitarrist in der Band das Motto „Alle Regler nach rechts“ hätte und ihn gnadenlos übertönen würde. So beschränkt er sich auf das Wesentliche und füllt effektiv den verbliebenen Platz mit Sounds, die die Songs bereichern.

WM Therapy = Werner

Werner ist Musiktherapeut und von daher prädestiniert für den Job als Bassmann – die Töne müssen durch den Bauch kommen! Im Zusammenspiel mit Stefan ist er für den Groove der Band verantwortlich und optimiert die Mikrostruktur, wo er nur kann. Durch seine jahrelange, mittlerweile beendete Tätigkeit als Fussballer (TSV Ampfing!) und Tanzmusiker kennt er (fast) jeden noch so kleinen Ort im weitesten Umkreis und ist der Pfadfinder der Band.

Da Steefaan = Stefan

Als Schlagzeuger hat er den Rhythmus unter Kontrolle und Nerven aus Drahtseil. Man merkt einfach, dass die Rhythm-Section ein seit Jahrzehnten eingespieltes Team ist.
Das Einzige, was Stefan aus der Ruhe bringen kann, sind Werner’s Vorträge über Mikrostruktur.

Alle = alle

„The YP’S“! Das sind mehrere Stunden temperamentvolle, fetzige Musik, bei der nicht nur das Zuhören, sondern auch das Zusehen Spass macht. Zum Beispiel am Samstagabend, 28. September, im Queens in Wasserburg…

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