Tapas, Siesta und weiße Strände

Wohin geht's in den Urlaub? Wir haben die Wasserburger Reisebüros gefragt

image_pdfimage_print

Sonniger HimmelEndlich Urlaubszeit! Doch wohin soll’s heuer gehen, mit Familie, Freunden und Co? Die Reisebüros der Altstadt sind sich einig: Die schweren Krisen in beliebten Urlaubsländern wie in Tunesien, Marokko und vor allem Frankreich und der Türkei schrecken viele Reisende davon ab, langfristige Pläne für diese Ziele zu schmieden. West- und südeuropäische Länder erfreuen sich bei den Reisenden hingegen nach wie vor großer Beliebtheit. Egal, ob mit dem Flieger nach Spanien oder per Auto ins ruhige Urlaubsressort nach Italien – die Wasserburger zieht es auf jeden Fall in die Sonne.

„Wir raten keinem davon ab, in die Türkei zu reisen – das muss jeder für sich selbst entscheiden. Wer bereits gebucht hat, wartet meistens ab und fährt dann spontan, je nach Lage“, meint Daniela Aicher, Mitarbeiterin des „TUI Travel Star“-Reisebüros am Marienplatz. Günstigere Trips mit dem Auto oder Kurzflüge nach Spanien, zum Beispiel auf die Balearen oder die Kanarischen Inseln seien ebenfalls populär, doch auch Fernreisen in Richtung Asien, Südafrika oder Amerika würden sich unter den Urlaubsbegeisterten großer Beliebtheit erfreuen.

Laut Alexandra Winter vom Raiffeisen-Reiseservice würden es viele Urlauber nach den aktuellen Anschlägen und Krisensituationen vorziehen, ihre Reisen kurzfristig zu planen: „Die meisten Kunden beschäftigt einfach die Frage nach ihrer Sicherheit im Ausland. Weniger Leute fliegen, viele buchen spontan. Familienbuchungen auf längere Sicht haben wir kaum noch, auch Reisen in die Türkei oder in nordafrikanische Länder werden so gut wie gar nicht mehr gebucht. Die meisten Familien wollen sich in Kroatien oder Spanien entspannen – da wo sie sich sicher fühlen“, so Winter.

Sandra Hanslmeier, Reiseberaterin im „Sonnenklar Reisebüro“ bestätigt ebenfalls eine Tendenz zur Anreise mit dem eigenen Auto. Auch ihre Kunden ziehe es heuer ganz besonders häufig in Richtung Spanien. Besonders Familien würden eine kurzfristige Reiseplanung langfristigen Flugbuchungen vorziehen. „Im Allgemeinen haben wir nicht weniger Buchungen, als im Jahr zuvor. Doch der Trend der letzten Saison, in Tunesien oder der Türkei nach Erholung zu suchen, hat sich wieder mehr nach Italien, Kroatien, Griechenland und eben Spanien verlagert“, so Hanslmeier.

HF

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.