Student löscht brennendes Fett mit Wasser

Junger Mann zieht sich in Rosenheimer Studentenwohnheim leichte Verletzungen zu

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rauchAm heutigen Dienstagmorgen kam es gegen 4.15 Uhr im Studentenwohnheim in der Westerndorfer Straße in Rosenheim zu einem Brand. Ein 25-jähriger Bewohner stellte zu diesem Zeitpunkt fest, dass es sehr stark aus der Gemeinschaftsküche rauchte. Beim Öffnen der Türe bemerkte er einen mit Fett gefüllten, brennenden Topf. Der junge Mann versuchte den Fettbrand mit Wasser zu löschen, was natürlich Gegenteiliges bewirkte, meldet die Polizei.

Durch den Löschversuch entstand eine Stichflamme, die die Hände des Studenten verbrannte. Die Rauchentwicklung nach der Stichflamme war so stark, dass der Mann geistesgegenwärtig durch das Fenster hechtete, um an die frische Luft zu gelangen.

Aus bisher ungeklärten Gründen setzte ein Mitbewohner des Verletzten erst eine Stunde nach dem Ereignis einen Notruf ab. Auf Grund einer nicht unerheblichen Sprachbarriere wurde der Brand von der Leitstelle als aktuell betrachtet, was ein hohes Aufkommen von Rettungskräften nach sich zog.

Schon kurz nach Eintreffen der Streife konnte nach Rücksprache mit dem Hausmeister geklärt werden, dass die Gefahr schon seit einiger Zeit gebannt war, was das Anrücken mehrerer Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei jedoch nicht mehr verhinderte.

Der glücklicherweise nur leicht verletzte Student wurde vor Ort vom Notarzt untersucht und auf Grund der Verbrennungen zur Behandlung ins Klinikum Rosenheim gebracht.

Weitere Bewohner wurden nicht geschädigt, in der Küche entstand ein nicht unerheblicher Sachschaden.

 

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