Staudham: Sommerbombe hat eingeschlagen

Viele Meinungen zur Schließung des Badeplatzes - Wir suchen Fotos

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Staudham Spaetsommer Korr_bearbeitet_kDie Nachricht von der bevorstehenden Schließung des Badestrandes in Staudham hat eingeschlagen wie eine Bombe: Selten haben wir so viele Lesermeinungen zu einem Thema bekommen. Die kann man hier nochmals nachlesen: „Das Aus für den beliebten Badeplatz“ und „Trauriges Staudham“. In Erinnerung an einen der schönsten und kinderfreundlichsten Badeplätze im ganzen Altlandkreis rufen wir unsere Leser dazu auf, uns Fotos von ihren Tagen am Staudhamer See einzusenden (info@wasserburger-stimme.de). Hier schon ein paar Eindrücke und Erinnerungen an den Badeplatz …

 

Idylle pur von Dietmar Gebert:

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Sommer, Sonne, Badespaß von Familie Kleinhenz:

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4 Gedanken zu „Staudham: Sommerbombe hat eingeschlagen

  1. Dietmar Gebert

    Hoppla, das hat eingeschlagen! Diese Nachricht hat auch mich überrascht. Irgendwie kann man die Entscheidung aber auch verstehen.
    Die Probleme sind nicht neu. Kesselsee, Viehausener Kiesgrube, Staudhamer See in Reitmehring immer sollten Besitzer und Anwohner Rücksicht auf das Freizeitverhalten Anderer nehmen. Das hier Konflikte vorprogrammiert sind liegt auf der Hand.

    Während es 1898 nur um ein paar Sommerfrischler ging, die normale Landbevölkerung hatte gar keine Zeit sich den ganzen Tag an den See zu legen, sind heute ganze Heerscharen unterwegs um am See Erholung zu finden. Es geht hier nicht um den Einzelnen der mit dem Radl , mit dem Badetuch auf dem Gepäckträger, zum See fährt um Erfrischung zu finden. Es geht um die Masse des an- und abfahrenden Besucherstromes, der von Vormittag bis Nachmittag nicht abreißt und zum Teil mit offenen Fenster und brüllender Sound-Beschallung sich bemerkbar macht. Selbst nachts ist noch keine Ruhe, wenn das Ufer zum Outdoor Party-Area erklärt wird. Keiner denkt darüber nach, dass er hier zu Gast ist und der See nebst Badeplatz kein Gemeingut ist. Besitzer wie Anwohner können sich vom Fahrer eines Wagens, der stundenlang in der Grundstückseinfahrt geparkt ist, bepöbeln und beleidigen lassen, wenn dieser nach Stunden endlich eintrudelt. Auch Anwohner haben das Recht bei einem schönen Sommertag Ruhe und Erholung auf ihrer Terrasse oder im Garten zu finden und zwar ALLEINE. Jeder Andere kann sich seine Gäste aussuchen und würde einen Störenfried aus seinem Haus verweisen. Um ehrlich zu sein, es sind nicht alle Badegäste gleich, aber die einigen Wenigen bringen das Fass zum Überlaufen und viele müssen darunter leiden.

    Trotzdem möchte ich an die Familie Irlbacher ein paar persönliche Worte richten:

    Für die momentane Situation am Staudhamer See dürfte es schwierig sein, eine akzeptable Lösung zu finden. Trotzdem möchte ich an Sie appellieren, mit den Vertretern der Stadt Wasserburg, der Gemeinde Edling und dem Landratsamt in Verbindung zu bleiben, um nach einer Alternative zu suchen.
    Eine Verlegung des Badeplatzes in die Kiesgrube westlich von Gut Staudham würde sich anbieten. Dies war auch schon mal angedacht, um den Staudhamer See zu entlasten. Mit einem überschaubaren Aufwand könnte hier ein Naherholungsgebiet geschaffen werden, das den Freizeitwert unserer Region erhalten könnte, damit Familien mit ihren Kindern wieder sicher zum Schwimmen gehen können. Das Areal ist überschaubar, hat keine Anwohner und lässt sich bei Bedarf nachts abriegeln.

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    1. Sabine Riemer

      Hallo Dietmar,
      die Kiesgube, westlich von Staudham….die wurde/wird gerade zugeschüttet …. und liegt genauso nah oder fern wie der Staudhamer See selbst und gehört auch dem Herrn Irlbacher. Ich unterstütze aber sehr, sehr gerne nochmal Deine Bitte an Herrn Irlbacher, die aktuelle Angelegenheit noch einmal zu überdenken.
      Nach vorne zu gehen und zu seiner Meinung zu stehen, ist ehrenhaft und auch verständlich, vor allem, wenn man sich und seinen Privatbereich schützen möchte! Aber einen Schritt auf andere zuzugehen, ist in der heutigen Zeit – und eigentlich schon immer – existenziell und erfordert manchmal sehr viel Courage. Ich kenne Sie leider nicht persönlich , Herr Irlbacher, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die momentane Situation es Ihnen schöner oder ruhiger macht. Ich stehe sehr gerne für ein persönliches Gespräch für eine Vermittlung zur Verfügung.

      Mit freundlichen Grüßen an alle, die den Staudhamer See schätzen und ihn erhalten wollen!

      Sabine Riemer

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  2. peter f. aus w.

    Es kann doch nicht so schwer sein, den See/Badeplatz ab 20.00 Uhr zu sperren. Für die Gastronomie entsteht durch die Sperrung langfristig wahrscheinlich mehr Schaden als Nutzen. Und die ca. zwanzig badetauglichen Sommertage im Jahr sind wohl zu verkraften. Aber im Grunde war es schon klar, als der Besitzer sein schmuckes Häuschen dort gebaut hat, dass dann alsbald gesperrt wird. Der Gastro-Pächter kann nur hoffen, dass dem ruhesuchenden Besitzer die Veranstaltungen (Hochzeiten,Kulturprogramm …) nicht zu stressig sind, sonst heißt es auch in Staudham: leise feiern!!! Der Jäger hat die Macht…und wir sind lauter feige Hasen.

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  3. Fastus Thomas

    Der liebe Herr Irlbacher soll sich seinen See doch sonstwo hin stecken und damit glücklich werden.
    Anstelle in Seewies Herrn Irlbacher von der Investition zu befreien und als Stadt sein Grundstück zu vergolden, sollte Wasserburg einfach das Seeareal Altensee kaufen und sanieren. Das ist auch einer der letzten Juwelen im Großraum Wasserburg. Und das beste ist… der Altensee ist zu verkaufen und war schon mal ein Badestrand. Hier gäbe es auch die Möglichkeit eine Gastronomie zu errichten und vieles vieles mehr…

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