Staudham: Rettungsaktion läuft gut an

Schon fast 500 Unterschriften - Initiatoren bleiben am Ball

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Staudham 8Die geplante Schließung des Badestrandes am Staudhamer See schlägt weiterhin hohe Wellen. Mittlerweile haben sich rund 500 Menschen aus Stadt und Altlandkreis in die Listen oder online unter http://rettet-den-badestrand.de eingetragen. Und die Initiatoren wollen nicht locker lassen. „Dass von heute auf morgen die Menschen, denen der See auch wirklich wichtig ist, vor vollendete Tatsachen gestellt werden, das wollen wir nicht einfach so hinnehmen“, sagt Sabine Riemer, Sprecherin der Aktion „Rettet den Staudhamer Badestrand“.

„Wir wissen natürlich, dass der See in Privatbesitz ist und wir akzeptieren natürlich alle privates Eigentum. Das wird ganz deutlich aus den vielen Gesprächen, die ich mittlerweile geführt habe und bei denen stets klar ist, dass es allen nicht darum geht, eine Person zu schädigen oder schlecht zu machen. Unser Hauptaugenmerk liegt ganz einfach auf dem Erhalt eines Naherholungsgebietes, egal wer der Eigentümer ist“, so Riemer.

Staudham 7Was sie im Namen der anderen Staudhamer Badegäste besonders bedauert: „Es gab vorher offenbar keine offiziellen Gespräche und Darstellungen, was falsch gelaufen sei und was man ändern sollte, damit es nicht erst zur kompletten Schließung kommen muss.“ Man dürfe sich nicht wundern, dass die Menschen angesichts vollendeter Tatsachen für „ihren See“ aufstehen und sich dafür einsetzen, dass der Badeplatz doch erhalten bleibt. „Alles andere wäre einfach nur Teilnahmslosigkeit. Es wäre schön, wenn an diesem wunderbaren Ort der Frieden wieder einkehren könnte.“    BS

 

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