Stadtkapelle: Erfolgreiches Jubiläumsjahr

Grundstein für Erweiterungsbau geschaffen - Jahresbilanz

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stadkapelle_kPositive Bilanz bei der Stadtkapelle Wasserburg: Neben den Konzerten und der Abendserenade in der Altstadt war vor allem der Jubiläumsabend in der Badriahalle ein Riesenerfolg. Auch die Besetzungsauftritte in den Festzelten oder die Turmbläser am Christkindlmarkt fanden lobende Erwähnung. Schmerzhaft war jedoch der Verlust von Ehrenmitglied Erich Hoffmann, der im August verstorben ist. Vorsitzender Horst Däullary bedankte sich bei allen Musikern für ihren Einsatz. Mehr dazu: www.wasserburger-stimme.de …

Großes Ziel in diesem Jahr ist die dringend benötige Erweiterung der Probenräume. Neben dem ehrenamtlichen Engagement jedes einzelnen Mitgliedes hoffe er auch auf Unterstützung befreundeter Unternehmen und der Bevölkerung. Däullary bedankte sich bei Bürgermeister Michael Kölbl und der Stadt Wasserburg für deren finanzielles und tatkräftiges Engagement. Besonders freue er sich jedoch, dass nach vier Jahren wieder ein großer, längst überfälliger, Vereinsausflug stattfinden wird.

Mit Dankesworten startete Stadtkapellmeister Michael Kummer seinen Bericht. Ihn freue es sehr, dass so viele Auftritte letztes Jahr von unterschiedlichen Besetzungen gespielt wurden. Besonders imponiert habe ihm die Abendserenade, welche er gerne als festen Bestandteil in der Wasserburger Kulturlandschaft integrieren möchte. Wichtig sei auch der Besuch von Konzerten befreundeter Musikvereine. Eine große Herausforderung, musikalisch und organisatorisch, bringe der derzeit starke Musikerwechsel im Orchester mit sich.

Statistiken wurden von Ausbildungsleiter Martin Zwiefelhofer präsentiert. Derzeit besteht die Stadtkapelle Wasserburg aus 75 Musikern – vier mehr als im Vorjahr. Die musikalische Ausbildung der insgesamt 187 Schüler erfolgt durch 18 professionelle Lehrer. Die Bläserklassen, ein gemeinsames Projekt mit der Realschule Wasserburg, bestehen aus 24 bzw. 28 Schülern. Die Bläserjugend, das „Anfängerorchester“ der Stadtkapelle, besteht aus 44 und die Jugendkapelle aus 65 Jungmusikern. Ziel sei es, dass beide Nachwuchsorchester in diesem Jahr mehr Auftritte spielen sollen als in den letzten Jahren.

Viele Zahlen wurden vom Kassier Markus Burlefinger vorgetragen. Das Ziel des mittelständischen Unternehmens „Stadtkapelle Wasserburg“, den Kassenstand stabil zu halten und Rücklagen für den Erweiterungsbau zu schaffen, konnte erfüllt werden. Jedoch fordere die Baumaßnahme nicht nur ehrenamtlichen Einsatz sondern birgt auch finanzielle Herausforderungen, welche auch in den nächsten Jahren ein sparsames Wirtschaften voraussetzen. Zum neuen europäischen Zahlungssystem meinte der gelernte Bankkaufmann nur: „Stadtkapelle ist SEPA-Ready“.

Anschließend erfolgte, auf Antrag von Kassenprüfer Walter Koblechner, die Entlastung der Vorstandschaft durch die Versammlung. Koblechner lobte nicht nur die ordentlich und übersichtlich geführten Kassenbücher sondern auch die vielen zusätzlichen Aufstellungen und Statistiken, welche vom Kassier angefertigt erstellt wurden.

Fehlende Notensätze ergaben eine Inventur des Notenbestandes durch Notenwart Katrin Meier. Gerätewart Markus Obergehrer würde sich über mehr Unterstützung beim wöchentlichen Putzdienst freuen.

Bevor die Brotzeit in Form einer Gulaschsuppe, zubereitet von der SEG-Verpflegung des Roten Kreuzes Wasserburg, aufgetischt wurde, präsentierte Georg Machl eine Zusammenfassung aller Termine im Kalenderjahr 2013. Er bedankte sich bei allen Vereinsmitgliedern für die unzähligen ehrenamtlich geleisteten Stunden welche musikalisch, in Sitzungen, Arbeitseinsätzen oder anderweitig erbracht wurden. „Mit solchem Einsatz wird auch das Jahr nach dem Jubiläum ähnlich erfolgreich verlaufen.“ GM

 

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