Stadtführung: Martinsgans und Lichterglanz

Von Lostagen, Volksfrömmigkeit und von Brauchtum rund um Wachs und Honig

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Hl. MartinTraudl Inninger bietet am Samstag, 7. November, um 14 Uhr eine Stadtführung zum Brauchtum mit dem Titel „Martinsgans und Lichterglanz“ an. Sie get dabei folgenden Fragen auf den Grund: Was sind eigentlich Lostage und was haben sie mit dem Wetter zu tun? Warum isst man am Martinstag eine Gans und zieht mit Laternenumzügen durch die Straßen? Wozu brauchte man einen „Wettersegen“ oder eine „Nepomukszunge“? 

Zahlreiche Rituale und Traditionen früherer Zeit haben sich entwickelt, um das Wetter, von dem man damals viel abhängiger war als heute, günstig zu beeinflussen. Viele dieser Bräuche haben mit dem einst so wertvollen Bienenwachs zu tun. Denn nicht nur Kerzen, die das Licht gespendet haben, wurden aus diesem Produkt gemacht.

Für die Tradition des Wachszieher- und Lebzelterhandwerks steht in Wasserburg die Familie Surauer, die die Produkte der Biene verarbeitet haben. Auf den Spuren dieser Familie führt dieser Rundgang, bei dem all die Fragen beantwortet werden, unter anderem in die Kirchen der Stadt und endet schließlich in der Abteilung des Wachszieherhandwerks im Städtischen Museum.

 

Brauchtumsführung mit Traudl Inninger

Termin:          7.11.2015 um 14:00 Uhr

Kosten:          Fünf Euro pro Person

Treffpunkt:    Haupteingang Rathaus

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