„Sirenenalarm“ im Hauptausschuss

Zweiter Bürgermeister Werner Gartner: „Lärm ist unerträglich!"

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sireneDie neue Sirene der Feuerwehr Wasserburg – sie alarmiert ganz wunderbar, sorgt aber auch für einiges Stirnrunzeln. „Der neue, synthetische Ton ist unerträglich laut“, findet Zweiter Bürgermeister Werner Gartner. Bei der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses bat er deshalb die Verwaltung darum, den Sirenenton etwas zurückdrehen zu lassen. Stadtkämmerer Konrad Doser …  

… konnte Gartner zumindest dahingehend beruhigen, dass das Problem bereits mit Feuerwehrkommandant Georg Schmaderer besprochen sei. „Da sind jetzt noch Schallschutzklappen offen, die man neu einstellen muss. Mal sehen, ob dann der gewünschte Effekt erzielt wird.“

Auch ihm sei der unangenehme Ton der Sirene aufgefallen, so Christian Stadler (Grüne): „Ich glaube aber nicht, dass es alleine an der Lautstärke liegt. Die neue Sirene hat einen unangenehmen synthetischen Ton, der sich zu hoch anhört und deshalb in der Altstadt extrem störend wirkt. Vielleicht muss man da einfach nur etwas neu einstellen.“ Darauf Gartner: „Egal, an was es liegt: Der Ton muss erträglicher werden.“

Die Verwaltung versprach, sich des Problems anzunehmen.

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7 Gedanken zu „„Sirenenalarm“ im Hauptausschuss

  1. Und ich dachte naiverweise immer, dass eine Sirene waren bzw. um Hilfe rufen sollte. Da wäre doch ein lauter unangenehmer Ton eigentlich genau das Richtige…

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    1. Bin grad baff. Das hat wirklich der zweite Bürgermeister gesagt?!?

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  2. Wie wärs mit einem stummen arlarm oder noch besser rauchzeichen!!!

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    1. Also wenn Herrn Gärtner die Sirene stört wie wäre es denn damit, dass Herr Gärtner telefonisch informiert wird auf seinem Handy mit einem schönen melodischen Ton und er dann die Feuerwehrleute anruft.

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  3. Differenziert betrachtet

    Man sollte das schon differenziert betrachten: Die Sirene ist dazu da, Feuerwehrkräfte zu alarmieren, die nicht schon vorher über Piepser „stumm“ gerufen wurden. Die müssen dann die Sirene auch durch moderne, sehr dicht schließende weil wärmeisolierende, und ggf. sogar schalldämmende Fenster hören und schlimmstenfalls aus dem tiefen Schlaf geweckt werden, auch in weiter entfernt gelegenen Stadtteilen. Die Sirene muss aber nicht dafür sorgen, dass die ganze Stadt senkrecht im Bett steht und die im näheren Umkreis Wohnenden am nächsten Tag einen Ohrenarzt aufsuchen müssen. Da den richtigen Mittelweg zu finden kann schwierig werden. Wäre es eine Option, in einiger Entfernung (z.B. Burgerfeld) eine zusätzliche Sirene aufzustellen? Dann können alle leiser eingestellt werden.

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    1. Endlich einmal ein sinnvoller Kommentar, der noch dazu auch gleich eine Lösungsmöglichkeit anbietet. Hier hat jemand das Ganze wirklich differenziert betrachtet und gleichzeitig das Hirn eingeschaltet. Ein ganz herzliches Dankeschön.

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    2. Im Burgerfeld wohnt aber Herr Gartner, da wird`s mit einer zusätzlichen Sirene dann schwierig!

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