Siege und Niederlagen für Jugendteams

Basketball: Wasserburger beenden Mammutprogramm durchwachsen

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DSC_0519xDas Mammutprogramm am Wochenende beendeten die Wasserburger Basketball-Jugendteams mit einer ausgeglichenen Bilanz von vier Siegen und vier Niederlagen. Die U13w konnte gegen den Favoriten Jahn München gut mitgehalten. Am Ende ging den Wasserburgerinnen etwas die Puste aus: Mit 52:75 (26:27) unterlagen sie zuhause gegen den Tabellenführer. Mit einer ausgeglichenen Bilanz von drei Siegen und drei Niederlagen steht das Team von Coach Kenan Biberovic aber weiterhin auf einem hervorragenden dritten Platz in der Bayernliga Süd.

Dem Wasserburger Trainer fehlten verletzungs- und krankheitsbedingt einige Spielerin, doch das fiel gegen den komplett angetretenen Gegner aus der Landeshauptstadt vor allem in der ersten Halbzeit nicht auf. Die Gastgeberinnen setzten die Vorgaben ihres Coaches perfekt um. Sie verteidigten hart, gingen beherzt zum Rebound und nutzen ihre Chancen, um zum Korb zu ziehen oder aus der Mitteldistanz zu punkten. So führten sie nach dem ersten Viertel mit 12:10. Zur Halbzeit lag Jahn nur mit 26:27 in Front.

Nach dem Seitenwechsel gingen den Innstädterinnen dann die Kräfte aus und die Gäste zogen auf 37:58 (30. Minute davon). Auch wenn im abschließenden Spielabschnitt die Wasserburgerinnen wieder besser dagegenhalten konnten, war der Rückstand nicht mehr aufzuholen. „Mit einem kompletten Kader hätten wir es heute noch enger machen können“, ist sich Biberovic sicher, der trotz der 52:75-Niederlage sehr zufrieden mit seinen Schützlingen war: „Die Mädchen haben das, was wir im Training gemacht haben, sehr gut umgesetzt.“

Es spielten: Jana Brosi (5 Punkte), Johanna Glass, Josefina Hain (4), Katharina Heppel (26), Lena Herold (2), Sophie Kahles (3) und Hannah Raithel (12).

 

U10w: Niederlage beim Tabellenführer

Gegen Rosenheim war kein Kraut gewachsen Gegen den SB DJK Rosenheim 2, ungeschlagener Tabellenführer der Kreisliga, konnten die Wasserburger U10-Mädchen nur in den ersten fünf Minuten (2:4) mithalten. Doch dann setzte sich die – wenn man das in der U10 schon sagen darf – größere Routine der starken Spielerinnen des Kooperationspartners durch und die Gastgeberinnen gewannen deutlich mit 17:78 (11:38).

Es spielten: Eva Aschekowsky (2 Punkte), Mona Bellin (2), Judith Denner (2), Heidi Falter, Franziska Haidn (4), Celine Jäger, Florentine Kronast (4), Laura Smajli und Kiara Szenes (3).

 

U12m: Weiterhin auf Platz Zwei / Wasserburg gewinnt in Rosenheim

Gegen die Mädchen vom SB DJK Rosenheim 3 holte sich die Wasserburger U12 männlich mit 72:53 (41:27) den vierten Sieg in Folge in der Kreisliga. Nach dem Auswärtserfolg steht das Team von Coach Lorenzo Griffin weiterhin auf dem zweiten Platz der Tabelle.

Die ersten Minuten starteten die Gäste sehr verschlafen, kamen dann aber immer besser ins Spiel und setzten sich nach dem ersten Viertel mit 22:11 in Führung. „Es war sehr wichtig, dass die Jungs gegen die starken Rosenheimerinnen aufgewacht sind“, so Griffin, der sich über eine starke Defensive und starkes Zusamenspiel seiner Schützlinge freuen konnte. Bis zur Halbzeit hatten sie den Vorsprung auf 41:27 ausgebaut und brachten den 72:53-Sieg nach dem Seitenwechsel sicher ins Ziel.

Es spielten: Simon Bellin (12 Punkte), Linus Benstetter (4), Miles Cohall (4), Yasar Demirok, Noel Friedl (16), Tristan Harig (8), Sebastian Heppel (4), Paul Prantl (16), Arne Schenk, Luca Steinbichler, Sami Wehner (4) und Jan Wolf (4).

 

U11w: Favorit geärgert / Wassebrurg verliert gegen Rosenheim

Dass sie im Verlauf der Saison viel gelernt haben, zeigten die Wasserburger U11-Mädchen bei der 38:56 (23:20)-Heimniederlage gegen den Kooperatinspartner und derzeitigen Tabellenführer der Bezirksoberliga, SB DJK Rosenheim. Mit 38:56 (23:20) fiel das Ergebnis sogar noch zu deutlich aus.

Hatten die jungen Wasserburgerinnen im Hinspiel im November beim 34:72 keine Chance, konnten sie dieses Aufeinandertreffen lange ausgeglichen gestalten.

Nach dem ersten Viertel lagen sie nur mit 15:16 hinten und starteten dann gleich mit sechs Punkten in Folge in den nächsten Spielabschnitt, den sie für sich entscheiden konnten und so mit einer 23:20-Führung in die Halbzeitpause gingen.

Nach dem Seitenwechsel bauten sie den Vorsprung sogar noch auf 29:20 aus, ehe sich zu viele Verteidigungsfehler, vermeidbare Ballverluste und Wurfpech ins Spiel der Gastegeberinnen einschlichen. Rosenheim hingegen verteidigte nun intensiver und traf besser, so dass sie sich wieder herankämpfen und in Führung gehen konnten. MIt 33:38 ging es in den letzten Spielabschnitt. Bei Wasserburg schwanden etwas die Kräfte und zwei Spielerinnen konnten vorübergehend verletzungsbedingt nicht mehr eingesetzt werden.

Die Gäste nutzten diese Phase, um sich noch weiter abzusetzen und den 38:56-Sieg abzusichern. „Wir können aber sehr zufrieden sein mit unserer Leistung – vor allem bis zur 22. Minute“, so Wasserburgs Trainerin Steffi

Würzinger: „Rosenheim hat aber verdient gewonnen, da sie ausgeglichener besetzt sind. Wir haben gezeigt, dass wir mithalten können – vielleicht klappt es das nächste Mal etwas länger!“

 

Es spielten: Jana B. (23 Punkte), Franziska H., Florentine K., Lucy M., Lara A. (4), Johanna R., Charlotte R., Angelina S., Kiara S. (9), Edona T. (2) und Helena W..

 

U16m: Kantersieg in Prien / Wasserburg gewinnt am Chiemsee

Weiter ungschlagen an der Tabellenspitze der Kreisliga bleibt die Wasserburger U16 männlich. Auch in Prien konnten die Jungs von Coach Wanda Guyton nicht gestoppt werden und gewannen überlegen 129:25 (51:12).

Die Gäste vom Inn führten schnell mit 26:6 nach zehn Minuten und bauten die Führung bis zur Halbzeit auf 51:12 aus. Nach dem Seitenwechsel schieden bei den Gastgebern, die nur zu sechst angetreten waren, nach und nach die Spieler foulbedingt aus. Als nur noch vier Priener auf dem Feld stehen durften, schickte auch Wanda Guyton nur vier ihrer Jungs und später drei gegen drei aufs Parkett. „Das fiel meinen Jungs zwar schwer, weil sie alle immer möglichst viel spielen wollen“, so die Wasserburger Trainerin: „Aber sie haben es natürlich akteptiert, denn das ist Fair Play.“ Das Spiel ging mit 129:25 letztendlich trotzdem sehr deutlich an Wasserburg.

Es spielten: Leonardo Bauer (18 Punkte / 2 Dreier), Daniel Freiberger (8), Maximilian Joha (22), Luca Lediger (4), Leon Pfau (11), Kilian Posch (22), Luis Prantl (20), Dominik Prochnow (19), Philipp Schubert (5) und Thilo Senjor.

 

U15w: Sieg im High Scoring Game / Wasserburg gewinnt gegen MTV München

Für ein U15-Spiel ungewöhnlich viele Punkte auf beiden Seiten sahen die Zuschauer bei der Bayernliga-Partie der Wasserburger U15 weiblich gegen die Gäste vom MTV München. Mit 96:86 (51:40) gewannen die Innstädterinnen und sind wieder auf den zweiten Tabellenplatz geklettert.

Wasserburgs Trainerin Tanja Lehnert konnte krankheitsbedingt nur auf acht halbwegs einsatzfähige Spielerinnen zurückgreifen, die im ersten Viertel sehr hochprozentig ihre Chancen verwandelten. Da das Team aus der Landeshauptstadt durch zahlreiche Offensivrebounds zu vielen zweiten Chancen kam, verlief das erste Viertel sehr ausgeglichen und endete 28:28. Bis zur Halbzeitpause konnten sich die Gastgeberinnen dann vor allem aufgrund ihres gute guten Zusammenspiels auf 51:40 absetzen.

Nach dem Seitenwechsel machten die Wasserburgerinnen dann genau da weiter.

„Bei uns hat alles geklappt: Vom Einwurfspiel zur Helpside Verteidigung“, freute sich eine etwas überraschte Trainerin, deren Team sich bis auf 79:61 (30. Minute) absetzen konnte: „Im vierten Viertel haben wir dann etwas nachgelassen, aber durch eine weiter starke Teamleistung und geduldig ausgespielte Angriffe, haben wir nichts mehr anbrennen lassen. Das war eine richtig starke Leistung von allen.“ So konnte jede Wasserburgerin mindestens fünf Punkte erzielen, sechs von acht punkteten sogar zweistellig bei ihrem 96:86-Sieg.

Es spielten: Paulina Denner (6 Punkte), Katharina Heppel (10), Pauline Huber (24), Leoni Klemm (5), Josephine Priller (16), Hannah Raithel (10), Theresa Stechl (14) und Sümeyra Zavrak (11).

 

U18m: Hässliches Spiel gewonnen / Wasserburg bezwingt Traunstein

Mit einem hart erkämpften 62:50 (32:31)-Heimsieg gegen Traunstein festigte die Wasserburger U18 männlich gegen einen direkten Konkurrenten den dritten Tabellenplatz in der Kreisliga.

Etwas müde, da die meisten Spieler am Morgen auch schon in der U16 zum Einsatz gekommen waren, gingen die Wasserburger in das Spiel, das bis zum dritten Viertel (44:43) komplett ausgeglichen war. Im Schlussabschnitt konnten die Gastgeber sich dann entscheidend absetzten und sicherten den knappen 62:50-Sieg. „Das war ein hässliches Spiel, aber wir haben gewonnen, das ist die Hauptsache“, so Coach Lorenzo Griffin: „Ich bin stolz auf die Jungs, sie haben super gekämpft.“

Es spielten: Leonardo Bauer (12 Punkte / 4 Dreier), Dominik Hartmann (6 / 1), Aaron Hilger (10), Maximilian Joha (8), Luca Lediger, Kilian Posch (22 / 2), Luis Prantl (2) und Philipp Schubert (2).

 

Damen III: Der Biss fehlte / Wasserburg verliert gegen Miesbach

Gegen den starken Aufsteiger aus Miesbach konnte die dritte Damenmannschaft des TSV Wasserburg trotz eines Starts auf Augenhöhe nicht gewinnen. Nach der

57:77 (20:48)-Heimniederlage liegt das Team von Coach Kenan Biberovic aber weiter auf Platz Sieben der Bezirksliga.

Nach einem guten Start – das erste Viertel endete 14:19 – verloren die Gastgeberinnen den Faden und lagen bis zur Halbzeitpause mit 20:48 zurück.

Nach dem Seitenwechsel fingen sich die Wasserburgerinnen wieder etwas und konnten die Partie ausgeglichener gestalten. Mit 34:65 ging es in das letzte Viertel, das sie dann sogar mit 23:12 gewinnen konnten, was die 57:77-Niederlage aber nicht mehr verhindern konnte. „Wir haben gut gereboundet und wenn wir uns im Angriff Zeit gelassen haben, haben wir auch einfach punkten können“, so der Wasserburger Trainer: „Leider haben wir das viel zu selten gemacht. Manchmal hat uns einfach die Energie und der Biss gefehlt.“

Es spielten: Merigona Bajrami (4 Punkte), Süeda Cay (2), Bettina Czempik, Kathrin Hainzlschmid (2), Emily Rath (6), Anna Stechl (8), Marlene Stechl (15) und Hannah Tuschy (20).

Foto: Die U12 männlich hat sich im Saisonverlauf sehr gesteigert – Foto: Ramona von Malm

 

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