Sehr viel Arbeit für die Feuerwehr

Brandmelder und „Besendienste" - Kuriose Alarmierung an der Realschule

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feuerwehr bei nachtDie Brandmeldeanlagen in Behörden, Altenheimen, Krankenhäusern und Firmengebäuden – sie helfen, Katastrophen abzuwenden. Denn durch sie können Brände oder Gefahren quasi im Keim erstickt werden, weil die Feuerwehr frühzeitig alarmiert wird. In den letzten sieben Tagen gaben fünf der so genannten BMA’s in der Stadt Alarm – zum Glück konnten die Wasserburger Floriansjünger jedes Mal nach dem Alarm unverrichteter Dinge wieder einrücken, weil es sich um einen Fehlalarm handelte. Obendrein waren eine ganze Menge anderer Einsätze zu absolvieren. Darunter auch zwei eher kuriose … 

10729068_730757980337367_623321524_nAm vergangenen Donnerstag rückte die Feuerwehr zur Realschule aus. Feueralarm! Beim Eintreffen war schnell klar: Hier brennt nichts! Der Alarm war durch eine Schülerin beim Sportunterricht ausgelöst worden. Vera F.: „Ich muss zugeben, ich bin nicht die allerbeste Fußballerin. Ich hab‘ den Ball in der Turnhalle dann auch noch auf meinen schwächeren linken Fuß bekommen und einfach mal abgezogen. Der Ball landete genau auf dem Glas des Feuermelders, der an der Wand angebracht war.“ Die Folge: Alarm! Die ganze Schule stürzte nach draußen, die Wasserburger Feuerwehr kam. (Foto: Eine Schülerin schaut sich die Ankunft der Feuerwehr an.)

 

 

P1030805Weniger „angenehm“ war ein Einsatz am heutigen Montag Nachmittag. Die Wasserburger Floriansjünger mussten nach einer stillen Alarmierung zum Kinderspielplatz in der Burgau ausrücken. Dort hatte sich jemand selbst so stark verletzt, dass die Spielgeräte mit Blut verschmiert waren. Die Feuerwehrler reinigten den Spielplatz gründlich.

Dazwischen mussten die Wasserburger Einsatzkräfte unter anderem nachts einen Hubschrauberlandeplatz am Romed-Klinikum ausleuchten und einen Verletzten hinter der Realschule erstversorgen, bis der Rettungsdienst eintraf – alles still und ohne großes Aufsehen.

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