Sechs Anzeigen gegen Lokalbesitzer

... in nur einer Nacht in Wasserburg - Polizei auf Streife

image_pdfimage_print

BlaulichtWasserburg – Die verstärkten Jugendschutz-Kontrollen in Wasserburg haben begonnen: In der Nacht zum gestrigen Samstag wurden im Stadtgebiet Wasserburg und in verschiedenen Gaststätten entsprechende Kontrollen durchgeführt, heißt es am heutigen Sonntagmorgen im Polizeibericht. Insgesamt seien zehn Verstöße festgestellt worden, von denen sechs mit einer Anzeige gegen die Lokalbetreiber geahndet werden müssen, so die Polizei, da sich in ihren Lokalen Jugendliche nach 24 Uhr aufhielten.

Auch nahm man Alkoholkontrollen in der selben Nacht vor. Bei mehreren Kontrollstellen musste zum Glück kein einziger Fahrzeugführer beanstandet werden. Für das nächste Faschings-Wochenende seien weitere Kontrollen geplant, sagt die Polizei.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

12 Gedanken zu „Sechs Anzeigen gegen Lokalbesitzer

  1. Wer suchet der findet immer!
    Ich finde es beschämend, dass für den Wahlkampf jetzt wieder die Jugend herhalten muss!
    Aber scheint bei der SPD gerade im Trend zu liegen, Politik auf Kosten der Jugend zu machen, eure Renten dürfen sie bezahlen, aber feiern gehen wird verboten.
    Nur weil jetzt auch Wasserburg Luxussaniert wird und neureiche Yuppies hier herziehen und nachts absolute Ruhe haben wollen, weil sie es sich leisten können nach München zum feiern zu fahren.
    Diese ganze Aktion ist reines Wahlkampfgetöhse Hr. Kölbl auf Kosten der Jugend und ärmeren Gesellschaftsschichtn. Eine Sperrstunde und Alkoholverbot in der Innenstadt trifft nur Menschen mit wenig Geld, dass sich ihre Partei um diese Schicht nicht mehr sorgt, ist traurig.
    In Wasserburg braucht man keine CSU, man hat ja eine SPD und einen Stadtrat mit dem Durchschnittsalter von 55, so kommt es mir vor.
    Schamts eich!

    0

    0
    Antworten
    1. Maximiliane Schulz

      Die „armen Jugendlichen und die ärmeren Gesellschaftsschichten sind betroffen“? Wer die Preise in den betreffenden Lokalen bezahlen kann, gehört sicher nicht zu den ärmeren Schichten. Wenn Herr Bürgermeister Kölbl die Kontrollen veranlasst haben sollte, dann bedanken wir uns. Keine neureichen Yuppies (die frequentieren den WAHNSINN), sondern alte Wasserburger.

      0

      0
      Antworten
  2. Bis vor 2 Wochen dachte ich, dass mit der,Sperrstunde sei ein Scherz, aber das Thema scheint ja wirklich ernst zu werden.
    Jetzt frage ich mich lieber Hr. Kölbl, hat sich die Lage in den letzten 2 Monaten massiv verschlimmert sodass dieses Thema in den letzten 6 Jahren kein Thema war oder liegt es vielleicht an den Kommunalwahlen? Hr. Kölbl scheint sich immerhin von seinen Kollegen von der CSU abgeschaut zu haben, dass man in Bayern mit reaktionären, populistischen Forderungen wie hier einer Sperrstunde durchaus Wahlen gewinnen kann. Jedoch sollte er nicht vergessen, dass Wasserburg für Bayern eine sehr fortschrittlich denkende Bürgerschaft hat, die weiter wie 2 Uhr nachts denken, hoffentlich bekommt er am Wahltag die Quittung für derart undurchdachte Vorschläge

    0

    0
    Antworten
  3. Es sind in unserem Land nur noch die Edelprobleme, die zu bekämpfen sind, aber irgendwann sterben bei uns die alten auch alle weg, dann is wieder Ruhe !!! Das eine Hand voll Leute hunderte gar tausende Menschen vorschreiben kann, was sie zu tun haben das wird nicht lange gut gehen. Einmal den Spies umdrehen und alle sind am Arsch !!! Lokale sind so alt wie die Menschheit ist, genau wie das Rauchen – seit 1000 Jahren hat sich keiner beschwert !!!!!!!!!!!!!!!

    0

    0
    Antworten
  4. Wasserburger Jugendliche_r

    An die Wasserburger Polizei: so sorgt man auf jeden Fall nicht dafür, dass man mehr Akzeptanz und Respekt in der Jugend erlangt.
    Mir kommt es so vor, als ob man da Futter für den Wahlkampf beschaffen will.

    0

    0
    Antworten
  5. Bück dich hoch

    Unglaublich überall mischt sich dieser Staat ein! Alkoholverbot, Sperrstunde vielleicht kommt als nächstes eine Ausgehsperre, da kann man nurnoch verzweifeln wie eine Handvoll Anwohner einer ganzen Stadt das Leben rauben kann! Spass passt einfach nicht mehr in unsere kranke Leistungsgesellschaft, in der man lieber früher nach Hause geht, weil man fit für die Arbeit sein muss. Wer nachts absolute Ruhe haben will, soll auf einen Bauernhof oder in ein Dorf ziehen, aber nicht nach Wasserburg auf den Marienplatz, das müssen auch die Bonzen einsehen, schicke 2000 Euro Stadtwohnung und Ruhe um 22 Uhr, das geht nunmal nicht zusammen und auch dein Q7 ist in Wasserburg nicht nötig, so Alpin ist es dann auch nicht, also bleib in München, aber mach unsere Stadt nicht kaputt!

    0

    0
    Antworten
  6. martin edmaier

    Macht nur weiter so, dann haben wir in Kürze eine tote Stadt. Aber das ist genau das, was der Staat will: spassbefreite Leistungszombies! Von dem zwischenmenschlichen Dilemma (soziale Kontakte, kultureller Austausch usw….) will ich hier gar nicht reden. Es wird Zeit, dass die Wasserburger sich ihre Stadt mit ihrem Leben und Treiben wieder zurückerobern. Der Staat hat schon viel genug reglementiert und verboten. Irgendwie kommt mir vieles wie in 1984 vor! Es reicht!

    0

    0
    Antworten
    1. Es ist doch ungeheuerlich, wie manche Leute chaotisches Vandalenverhalten , Ruhestörung, Verstösse gegen das Jugendschutzgesetz, Sachbeschädigung , ekelhaftes Rumgekotze sowie Urinieren an Häusern verharmlosen. Noch dazu Respekt von der Polizei für solche Typen einzufordern, ist doch eine Frechheit, wer sich so asozial verhält kann für sich nichts, aber schon absolut gar nichts, einfordern. Und wenn die besagten Wirte, die ja jetzt durch den runden Tisch und das 4-Punkteprogramm eigentlich vorgewarnt waren, nichts dazugelernt haben und sich dermassen ignorant und dummdreist verhalten, wieder unter 18Jährigen den Aufenthalt nach 24Uhr erlauben, dann kann man darüber nur noch den Kopf schütteln. Keiner will der Jugend ihren Spass nehmen oder einschränken, sollen sie doch haben, aber nicht auf Kosten von Anwohnern und der Stadt.

      0

      0
      Antworten
  7. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil und wer das Gelesene noch umsetzen kann, ist König. An dem runden Tisch am Mittwoch zu dem Bgm. Kölbl geladen hatte, nahmen Vertreter der Stadt, des LRA Rosenheim, als übergeordnete Behörde, die Polizei, Hausbesitzer und Hausverwaltungen der betroffenen Bereiche und die Gastronomen teil. ALLE erarbeiteten GEMEINSAM diesen vier Punkte Plan, unabhängig von Fraktion und politischer Couleur. Dass der runde Tisch gerade jetzt zustande kam, dürfte eher sekundär mit dem Wahlkampf zusammenhängen. Dass man manchen Problemgastronomen ein bisschen auf die Sprünge helfen musste, ist ein anderes Thema. Vor den Wahlen werden die Probleme und Wünsche halt vermehrt an unsere Politiker herangetragen. Dennoch scheinen die Zustände in Wasserburg ein schnelles Handeln notwendig gemacht zu haben und wenn man so manchen Kommentar zu dem obigen Artikel liest, erhärtet sich dieser Verdacht. Ich berücksichtige durchaus, dass am Sonntagnachmittag die mentale Leistungsfähigkeit nach einer langen Partynacht noch nicht in Höchstform ist. Ich weiß, der größte Teil unserer Jugend ist umgänglich und vernünftig. Ein Paar der obigen Kommentarschreiber geben aber genau die Gesinnung wieder, warum es diese Probleme überhaupt gibt. Es möchte, verdammt noch mal, Niemand der Jugend den Spaß am Ausgehen und Feiern verderben. Wie arrogant aber muss ich sein, wenn ich mir alle Freiheiten rausnehme und voraussetze, dass alle Anderen auf mich Rücksicht nehmen müssen. Wie dämlich ist es zu erwarten, dass alle um mich herum dasselbe Spassverständnis haben müssen. Dieses ewige Rumgejammere vom mangelnden Respekt gegenüber unserer Jugend. Ist es etwa eine Art der Respektsbekundung, wenn ich meine Fäkalien bei den Anwohnern im Hauseingang ablege oder deren Haustüre vollkotze, fremdes Eigentum zerstöre und mich benehme wie die Axt im Walde. „BAYER“ bringt’s auf den Punkt, er kann es kaum erwarten die Alten, schätzungsweise ab Ü30, am liebsten auf dem Friedhof zu sehen. Ob er das seinen Eltern schon gesagt hat? Es gibt ein paar Richtlinien die müssen eingehalten werden, damit ein friedliches Miteinander möglich ist. Wenn alles in Ordnung ist, kräht kein Hahn danach und die Ordnungshüter drücken auch mal ein Auge zu, wenn’s a weng lustiger ist. Momentan aber scheinen ein paar Vollpfosten den Bogen etwas zu überspannen. Ich selbst war einige Jahre im Wasserburger Nachtgeschäft tätig und weiß, dass es nicht leicht und sogar aufwendig ist, für einen Bar oder Discotheken-Betreiber die Gesetze zum Schutz der Jugend in der Öffentlichkeit immer einzuhalten. Auf der anderen Seite sind die Jugendlichen, die kurz vor dem 18ten sind und die schon mit den Hufen scharren. Volles Verständnis auch dafür. Warum macht keiner, so wie früher, seinen Schuppen schon mal deutlich früher auf für eine U18 Party, damit sich die Jungen legal die Füße vertreten können, auch wenn dabei nicht die große Kohle rausspringt.
    Also, Ruhe wird nicht erst einkehren, wenn die Alten in die Gruft steigen, sondern die Chaoten das Feld räumen. Die Maßnahmen scheinen dafür durchaus geeignet. Die meisten wird’s nicht jucken, weil die sich schon vorher anständig verhalten haben. Für diejenigen und die Anwohner wird es danach deutlich ruhiger und entspannter.
    Des wünscht sich für Wasserburg…
    Da Dieda

    0

    0
    Antworten
    1. Bravo Dieda und Spießbürger, genau auf den Punkt gebracht!

      0

      0
      Antworten
  8. Kontra Sperrstunde in Wasserburg!!!

    Eine Sperrstunde in Wasserburg hat zur Folge, dass am Wochenende um 2 Uhr schlagartig hunderte Menschen auf der Straße stehen, alleine am Marienplatz ca. 300.
    Die Einen zanken sich stundenlang unter großer Aufruhr um ein Taxi am Gruber (vgl. Fit und Fun Partys), die Anderen versuchen alles, um noch nicht heimgehen zu müssen.
    Um nicht heimzugehen oder sich um ein Taxi zu keilen, schlagen einige Grüppchen den Weg zu privaten „AfterSperrstundenPartys“ in Altstadt-WGs ein, welche bei Nebenmietern sicherlich nicht auf große Freude stoßen.
    Um diese Probleme, wie sie bereits in Regensburg, Salzburg … bestehen, zu umgehen, sollten Ordnungskräfte der Stadt eingesetzt werden. Diese Angestellten werden zu einem Drittel von der Stadt und zu zwei Drittel von den Barbetreibern finanziert.

    PS: Verschönigt man nicht automatisch die Vergangenheit, so muss die Verbesserung des Jugendverhaltens bezüglich der verminderten Trunkenheitsfahrten und der reduzierten Schlägereien honoriert werden.

    0

    0
    Antworten
  9. Also, mal versucht, das ganz objektiv zu betrachten…. Ich glaube kaum, dass Herr Kölbl hier politisch agiert. Es ist seine Stadt (!) er erfüllt seine Aufgabe schon lange und so gerecht wie möglich. Allein das „Für“ und
    „Wider“ in dieser aktuellen Diskussion zeigt, dass er sich mit dem Thema nicht nur neue Wähler schafft….
    Zu sagen „alle, die in der Stadt wohnen, sind luxussanierte Leute, die ihre Ruhe auf Kosten des Spaßes der jungen Wasserburger ausleben wollen, finde ich sehr „stammtischmäßig“ argumentiert. Es ist doch so…. selbst wenn man in den eigenen vier Wänden Party feiert, muss man irgendwann Rücksicht auf Nachbarn nehmen und runterfahren. Und wenn ich das auf der öffentlichen Straße tue, dann muss ich halt auch mal Ruhe geben. Ich würde nicht jedes Wochenende (bei sicherlich wechselnden Partygängern), aber dennoch kotzenden und grölenden Leuten verbringen wollen, die z.T. Scherben hinterlassen ( von den anderen spricht ja eh keiner!!!!) . Und – manchen dieser Menschen muss man eben irgendwann mal deutlich erklären, dass es so nicht akzeptabel ist, weil sie selber das ganze nicht sooo schlimm sehen (weil sie evtl. persönlich da wohnen, wo sie es selber ruhiger haben… um am nächsten Tag schön auszuschlafen….) Traurig genug, dass es so ist, dass man runde Tische vom Zaun brechen muss und es sind sicherlich nur einige wenige, aber die eben beständig und jedes WE. Als „die Stadt“ (und da zählen mehr dazu als der Bürgermeister) denk ich, muss man ALLEN gerecht werden, dazu zählt mit Sicherheit die Jugend, aber auch die Menschen, die in dieser Stadt wohnen und einfach zu einer (wirklich angemessenenen Zeit für die Partygänger) Uhrzeit ihre Ruhe haben möchten.
    Ich hoffe sehr es kommt zu einer gütlichen Einigung, denn Wasserburg ist eine tolle Stadt, die gerade im Altstadtbereich unglaublich viel an Festen und Spielen organisisert. Bevor sich die Fronten verhärten, sollte doch jeder mal für sich selber beide Seiten betrachten und nicht gleich über das Ziel hinausschießen und den schwarzen Peter weiterschieben. JEDER ist für sich selbst verantwortlich und wenn ich mich nicht benehmen kann, muss ich mich halt dafür verantworten, das ist nichts neues, aber das sollte sich doch eigentlich auch nicht ändern. Irgendwo hat „modern“ und „Jugend“ auch seine Grenzen… finde ich.

    0

    0
    Antworten