Schwieriger Einsatz für die Bergwacht

Trotz aufwendiger Rettungsaktion: Wanderer kann nur noch tot geborgen werden

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5BE63178E26F4129AD3C34BC6C2A270FWasserburg/Aschau – Zur Mittagstunde begann der Einsatz für die Dienstmannschaft der Bergwacht Wasserburg am Samstag mit einer Meldung, wie sie in der Wandersaison häufig vorkommt: „Verletzte Person an der Kampenwand“. Dann stellte sich die Lage bei einer aufziehenden Schlechtwetterfront aber rasch deutlich dramatischer dar. Während sich die Kräfte vom Rettungsstützpunkt Kampenwand und die Kollegen aus Aschau zur Unfallstelle aufmachten, befand sich der Rettungshubschrauber Christoph 14 bereits im Anflug.

85FCA83AE3804E3FA56C0099B98655BBEtwa 15 Minuten nach Alarmierung und noch vor dem Eintreffen des Hubschraubers versuchten die Bergwachtmänner aus Wasserburg – ausgestattet mit Defibrilator und Notfallrucksack – den Patienten zu reanimieren – letztlich konnte die Retter aber nichts mehr für den Mann tun. Er verstarb noch an der Unfallstelle.

Zuvor hatte die Besatzung des Hubschraubers versucht, ihren Notarzt und einen Tauretter der Bergwacht Aschau in Richtung Einsatzstelle zu fliegen. Aufgrund der aufziehenden Schlechtwetterfront mit starken Turbulenzen musste der Hubschrauber aber zur Landung übergehen, noch bevor er die Einsatzstelle erreichen konnte. Jetzt begann eine äußerst aufwendige Bergungsaktion mit knapp 20 Bergrettern.

„Besonders lobenswert war das vorbildliche Handeln der Ersthelfer, die bereits mit der Reanimation vor dem Eintreffen der Bergwacht begonnen hatten und auch danach noch tatkräftig die Einsatzkräfte unterstützten“, so ein Sprecher der Wasserburger Bergwacht.

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