Schweden meets Wasserburg

Ausdruck eines neuen Denkens: Wir haben fürs Volvo-Autohaus Gütter den neuen S90 getestet

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Pic14PR – Alter Schwede! Was den Nordländern im 30-Jährigen Krieg trotz langer Belagerung Wasserburgs nicht gelang, soll jetzt der nagelneue Volvo S90 schaffen: Die Stadt erobern. Ein Wochenende lang durften Dietmar Dorn (Foto) und Christian Huber von der Wasserburger Stimme einen Prototyp testen. Der Wagen ist so neu, dass noch nie einer zuvor in Wasserburg über die Innbrücke gerollt ist. Begleitet hat uns dabei Wasserburgs Profi-Fotograf John Cater. Und das ist dabei herausgekommen … 

Pic6„Mann, sind wir nervös!“ So einen Edelschlitten mit 320 PS hat man nicht alle Tage unterm Hintern. „Pass bloß auf, dass wir da keinen Kratzer reinfahren“, flüstert Huber seinem Kollegen Dietmar Dorn, der am Steuer sitzt, über die Schulter zu. Und dann passiert doch genau das, was nicht passieren sollte: Vom ersten Fotoshooting am Parkhaus in der Kellerstraße rollt der S90 souverän Richtung Sparkasse und Rosenheimer Straße. Eine ältere Dame schießt mit ihrem Golf vom Zeislmeier kommend um die Ecke und schneidet unseren Wagen. Vollbremsung! Vollautomatisch! So einfach lässt sich der S90 keine Beule reinfahren. Da ist er humorlos. Er erkennt Gefahren autonom und schützt die Insassen rundum vor Unfällen. „Intellisafe“ heißt das bei Volvo. Das ist der schwedische Name für die intuitiven, intelligenten Technologien, die während der Fahrt für mehr Sicherheit sorgen und zur Vermeidung von Unfällen beitragen. Das Ziel der Entwickler von Volvo: Ab 2020 soll niemand mehr in einem neuen Volvo ums Leben kommen oder schwer verletzt werden. Mit dem S90, der seit kurzem beim Autohaus Gütter zur Probefahrt bereitsteht, haben die Schweden schon mal einen Riesenschritt in diese Richtung getan.

Pic7Überhaupt: Der S90. Mit ihm und seinen Kollegen, dem SUV XC90 und dem Kombi V90, der demnächst auf den Markt kommt, betritt Volvo ein ganz neues Terrain. Ausdruck neuen Denkens, nennen die Automacher das. Standen die Schweden bisher für durchdachte Sachlichkeit und höchste Sicherheit, kommt jetzt ein neues Feld hinzu: Luxus auf höchstem Niveau. Volvo greift in der Premiumklasse der Autobauer an. Mit dem Volvo S90 Inscription haben die Schweden einen Wagen entworfen, der allen Ansprüchen an skandinavischen Luxus gerecht wird. Im S90 sitzt man nicht nur vorne wie in einem Wohnzimmer, auch hinten herrscht in den luxuriösen Ledersitzen Raum für pures Mitfahrvergnügen.

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Und dazu gibt es edle Hölzer und einige Design-Schmankerl vom feinsten.  „Cool find‘ ich am Armaturenbrett die Lüftungsschlitze hochkant“, sagt Dietmar Dorn. Für sein eigenes Handelsunternehmen ist der Salzburger und Wahl-Wasserburger zigtausende Kilometer im Jahr mit dem Auto unterwegs – er weiß, worauf er beim Reisen auf der Straße Wert legt: „Nicht schneller sein, sondern entspannter am Ziel ankommen.“

Und das kann man mit dem S90 definitiv. Fahrwerk und Motor lassen sich vom Fahrersitz aus auf spezielle Bedürfnisse einstellen. Das gesamte Cockpit ist auf den Fahrer abgestimmt. Irgendwelche Sticks und Regler, an denen man während der Fahrt herumfummeln muss, gibt es im Volvo nicht mehr. Dafür einen riesigen Neun(!)-Zoll-Touchscreen (Foto oben), mit dem sich von der Klimaanlage bis zum Navi und zu den Ein- und Auspark-Hilfen wirklich alles superleicht und intuitiv regeln lässt.Pic12

„Um den S90 steuern zu können, braucht es keinen einzigen Blick in eine Bedienungsanleitung. Coole Sache“, sagt Christian Huber. Einziges Manko: Den Screen sollte man nach dem Weißwurst-Frühstück nicht mit fettigen Fingern bedienen – schnell sind die Abdrücke im Sonnenlicht zu sehen. Ansonsten ist das zentrale Steuerelement so leicht wie ein iPad zu bedienen und auch der Beifahrer kann ob der tausend Möglichkeiten kaum seine Finger unter Kontrolle halten. Mit Weißwurst-Fingern empfiehlt sich die sprachgesteuerte Variante, „die aa an leichtn bayerischn Unterton ganz guad vosteht“, grinst Huber

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Dass der S90 die kürzeste Verbindung zwischen Himmel und Straße ist, beweisen die Fahrten von Dorn und Huber auf der „Stoßdämpfer-Teststrecke“ zwischen Kraiburg am Inn und Wasserburg und auf dem Betonplattenweg von Spielberg bei Eiselfing (Foto) nach Wasserburg.  Der S90 schluckt einfach alles und bleibt auch bei hoher Geschwindigkeit sensationell sicher in der Spur. Das Lenkrad und das autonome Bremssystem helfen einem dabei. Sie greifen ein, wenn durchgezogene Linien touchiert werden oder auf den Vordermann zu dicht aufgefahren wird. „Fast ein bisschen gespenstisch, was dieses Auto alles kann. Aber auch echt geil“, sagt Dorn.

Was besonders auffällt: Beim S90 ist kein Detail dem Zufall überlassen. Das gesamte Design von den Thors-Hammer-Scheinwerfern (natürlich Matrix-LED, Foto im Wasserburger Altstadt-Tunnel, unten) bis hin …

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…zu kleinen Schweden-Fähnchen an den Ledersitzen – es macht einfach Spaß, den Motor auch mal abzustellen und nur seine Augen auf dem S90 ruhen zu lassen.

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Ach ja, bevor wir es vergessen: Den S90 gibt’s natürlich nicht nur in der sportlichen 320-PS-Variante. Für Sparfüchse und umweltbewusste Fahrer stehen ein sparsamer Diesel und eine Hybrid-Ausführung zur Verfügung. Auch da lernt Volvo jetzt dazu. Wir freuen uns heute schon auf den V90, der ab Ende September bei den Händlern stehen wird …

Pic4Geile Kiste! Dorn und Huber sagen: „Adjö!“

Fotos: Jonathan Cater, info@inn-print.de

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Alles zum neuen S90 beim Autohaus Gütter in Haag (klicken):

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  • Kraftstoffverbrauch VOLVO S90, in l/100 km: innerorts 5,3 – 9,5 – außerorts 3,9 – 5,9 – kombiniert 4,4 – 7,2 – CO2-Emissionen kombiniert 116-165 g/km. (gem. vorgeschriebenem Messverfahren).

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