Schranken-Wahnsinn: „Es ist unfassbar!“

Reitmehring: Realschul-Direktor macht bei uns seinem Ärger Luft

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OLYMPUS DIGITAL CAMERA„Es ist unfassbar!“ Das schreibt uns heute ein Leser und gemeint sind die Zustände am Bahnübergang in Reitmehring seit Wochen nach der Umstellung auf den neuen Stundentakt. Morgen für Morgen, Abend für Abend, im Prinzip Stunde für Stunde. Eine Halte-Katastrophe sondergleichen für alle Pendler, Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Schüler, Studenten – völlig egal. Die bange Frage: Erwischt man diese Stelle auf seinem Weg genau in dem Moment, in dem die Schranken ausnahmsweise mal offen sind? Und vor allem: Weiter langes Warten auf den Beginn eines 21-Millionen-Projekts! Ein Direktor der Realschule Poing, ein Pendler, verleiht mit dieser Nachricht an uns seinem Ärger …

… Ausdruck:

„Heute, den zweiten Tag in Folge, stehe ich um kurz vor 7 Uhr knapp zehn Minuten am Bahnübergang in Reitmehring. Ich habe das Gefühl, dass die Zustände an diesem verkehrstechnischen Nadelöhr sukzessive schlimmer werden.“

Wann nimmt der Schranken-Wahnsinn ein Ende? Die Verantwortlichen von Seiten der Bahn zucken da nur mit der Schulter. Wenn der Ausbau kommt, ein Tunnel, wenn die vorliegenden Planungen Wirklichkeit werden. In ein paar Jahren … Bleibt die Frage, wer macht Druck – die Politiker, die Anwohner?

Das sind die Fakten:

Der bekannte Plan: Eine Höhenfreilegung der B304 im Bereich Bahnübergang Reitmehring (Brücke) und Verbesserung der innerörtlichen Durchfahrt mittels einer Teiluntertunnelung (wir berichteten mehrmals)!

„Durch häufige und lange Schließungszeiten am Bahnübergang und die überdurchschnittlich hohe Verkehrsbelastung der B304 in diesem Abschnitt kommt es regelmäßig zu Verkehrsstaus. Hinzu kommen die Beeinträchtigungen der örtlichen Bevölkerung durch Lärm, Abgase und die Barrierewirkung der Bundesstraße.“ Das steht bei der Stadt Wasserburg auf der Homepage geschrieben.

Die Planung sieht eine Überbrückung der Bahngleise vor. Im Bereich der jetzigen Einmündung Megglestraße soll ein etwa 150 Meter langer Tunnel den Verkehr der B304 in Tieflage führen. Die Verknüpfung mit der Megglestraße, dem Zettlweg und der Bürgermeister-Schmid-Straße erfolgt höhenfrei über eine Erschließungsstraße, die vorwiegend auf dem Tunnel an der Oberfläche verläuft und über Rampen an die B 304 angebunden wird.

Und das heißt es aktuell beim Staatlichen Bauamt Rosenheim dazu:

Der bestehende beschrankte Bahnübergang soll zukünftig durch ein etwa 50 m südlich zu errichtendes Brückenbauwerk ersetzt werden.

Die B304 Richtung Wasserburg verläuft anschließend in einem Tunnel-Trog-Bauwerk (Gesamtlänge ca. 350 m, Tunnellänge ca. 130 m) zwischen der Meggle und der Bürgermeister-Schmid-Straße. Am westlichen Tunnelportal wird oberirdisch ein Kreisverkehr geplant, der die westlichen Parallelrampen von / zur B 304, die Meggle Straße und den Zettlweg verknüpft. Von hier aus führt eine neue innerörtliche Verbindungstraße (z.T auf der Tunneldecke) ans östliche Tunnelportal zum neuen Brückenbauwerk der Bürgermeister-Schmid- Straße und den östlichen Parallelrampen zur / von der B 304.

Der Verkehr auf der Hauptfahrbahn der B304 von München zur B15 Richtung Rosenheim wird mit einer Direktrampe angeschlossen.

Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf etwa 21 Millionen Euro!

Aktueller Planungsstand laut Bauamt: Vorbereitung der Planfeststellung!

Und wir fügen noch an:

Baubeginn: ???

 

 

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22 Gedanken zu „Schranken-Wahnsinn: „Es ist unfassbar!“

  1. Aldenhoff Gabriele

    Und der Ärger geht weiter. Denn wenn die Schranke dann wieder geöffnet wird, kommt man aus Reitmehring nicht mehr raus!

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  2. Nicht vergessen: Der Stau ist kein Naturereignis, sondern wird im wesentlichen durch die starke Verkehrsbelastung der B304 in Verbindung mit dem Bahnübergang verursacht. Das Problem der Wartezeiten hat ganz klar zwei Ursachen und man macht es sich zu leicht, ständig und ausschließlich über die Schließzeiten zu klagen.

    Bevor die Wartezeiten immer weiter skandalisiert werden („es ist unfassbar“, „Halte-Katastrophe“, „Schranken-Wahnsinn“), sollte jeder einzelne einmal sein eigenes Mobilitätsverhalten hinterfragen und sich selber in seinem Auto auch als Teil des Problems begreifen (ja – das ist unbequem!).
    Schuld sind nicht nur die Anderen und etwas mehr Gelassenheit tut immer gut!

    PS: Ich stehe auch immer wieder an der Schranke, aber muss ich mir davon den Tag vermiesen lassen? Das gibt doch nur Magengeschwüre….

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    1. Natürlich ist auch das erhöhte Verkehrsaufkommen schuld an der Situation, aber die Hauptursache sind meiner Meinung nach durchaus die WAHNSINNIGEN Schließzeiten in Reitmehring.
      Mir fehlt jedes Verständnis, warum es z.B. in Forsting kein Problem ist, die Schranke nicht schon zehn Minuten bevor der Zug kommt, zu schließen. Und auch durch Forsting führt die B304 mit dem gleichen Verkehrsaufkommen. In Forsting schließt die Schranke, der Zug kommt wenige Sekunden später und sobald der Zug die Straße überquert hat, öffnet sich die Schranke wieder.
      Warum funktioniert das nicht auch in Reitmehring?
      Hier ist die Schranke schon geschlossen, da ist der Zug in Edling noch nicht mal losgefahren bzw. die Fahrgäste in Reitmehring noch nicht mal eingestiegen. Ein absoluter Irrsinn, der mich als Reitmehringerin seit Jahren „stocknarrisch“ macht. Und der neue Stundentakt tut sein übriges! Hier muss endlich eine Lösung gefunden werden!!! Aber seit Jahren passiert absolut NICHTS.

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    2. Für den Vergleich der Schließzeiten zwischen Forsting und Reitmehring braucht es ein bisschen informieren und überlegen: Anzahl der Linien und die Taktfrequenz der Züge, die den Bahnübergang queren. Dann könnten Sie selbst die Antwort finden. Sie hätten dann auch die Chance zu der Erkenntnis zu kommen, dass die Tatsache, dass die Schranken in Reitmehring geschlossen sind, bevor der Zug in Edling weggefahren ist, nichts mit dem Zug in Edling zu tun hat.

      Ihre Ansicht, dass der immens angestiegene Verkehr auf der B304 – der ist die Ursache für den Stau ! – eine andere Form der Querung der Bahnlinien in Reitmehring erfordert, teile ich. Skeptisch bin ich, dass in diesem Jahrzehnt noch etwas passiert.

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  3. Zur Versachlichung des Problems sollte man sich nicht auf eigene Befindlichkeiten zurückziehen oder das Mobilitätsverhalten anderer hinterfragen. Wir haben 1. einen bayrischen Verkehrsminister, der die Verkehrsströme im Landkreis und auch in Bayern kennt, 2. wir haben Schüler, die mit dem Bus, dem Auto der Eltern nach Wasserburg gefahren werden müssen und 3. eine Pendlerschaft ohne Streckenalternative leistungsfähiger Autobahntrassen von Ost nach West und auch von Nord nach Süd. Wie wäre mal die Frage an das klagende Wahlvolk nach Kompetenz in der von ihr gewählten Politik in Stadt, Kreis und Land?

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  4. Da ist die Stadt selber schuld. Bereits zur Planung der Ortsumgehung, Verlegung B304, in den 1980ern war das Problem erkannt worden. Die neue Trasse sollte mal zwischen Seewies und Reitmehring verlaufen, wogegen sich Joe Prantl und gewisse Landwirte auflehnten. Nun, da stehen heute Wohnhäuser…
    Auf der anderen Seite möchte ich dem von München kommenden Feierabendverkehr anraten: Leut‘, umfahrt’s doch a weng, nachad miasst’s eich ned aufreg’n.
    Routen gibt es genug.
    Aber vielleicht kann man die paar Minuten für die eigene Besinnung nutzen.
    Haltet durch, es dauert nur noch einige Jahre

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  5. Hab heute morgen über 20 Minuten von Edling in die Burgau gebraucht 🙁
    neuer Rekord!

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    1. 20 Minuten? Das ist exakt das, was man als ÖPNV-Nutzer jeden Tag zweimal in Reitmehring reine Umsteigezeit zwischen dem Stadtbus und dem Zug hat. Die 10 Minuten Wartezeit, die hier als Zumutung für die Autofahrer dargestellt werden, wären da schon eine deutliche Verbesserung.
      Nebenbei: Ginge es nur um die Höhenfreilegung des Bahnüberganges, dann wäre das schon längst passiert. Das Problem und damit der Verzögerungsfaktor ist das angehängte Projekt mit der Untertunnelung von Reitmehring. Die wird vom Straßenbauamt als notwendig angesehen, damit der Verkehr später auch wirklich ungehindert mit 60 km/h durch die Ortschaft durchrauscht und nicht etwa dann durch Ampeln (etwa an der Megglestraße oder der Grundschule) ausgebremst werden muss. Also ist es nicht die Bahn, die hier eine Lösung blockiert (sie ist auch gar nicht Maßnahmenträger), sondern der Straßenverkehr bremst sich durch das Anspruchsdenken der Straßenplaner selbst aus.

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      1. Irgendein Reitmehringer

        Die Straßenplaner hatten ursprünglich keinen Tunnel vorgeschlagen. Das war ein politischer Wunsch, vorwiegend des Stadtrats! Die Anwohner (es gibt kaum mehr welche) sollten geschützt werden und die beiden Reitmehrer „Ortsteile“ sollten wieder zusammen wachsen (alleine durch die Expansion Meggles entfernen sie sich aber gefühlt immer weiter, siehe aktuelle Entwicklung am Weiherweg ). Ich denke auch, dass eine Brücke (allein) längst fertig sein könnte und dass eine Ampel problemlos funktioneren würde, siehe Ebersberg. Aber als zuletzt vom Bundesrechnungshof eine Ampellösung vorgeschlagen wurde, hat man das als „lächerlich“ hingestellt. Und gleichzeitig einen Kreisel oder eine Ampel für die Einmündung in Staudham gefordert…

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  6. Als unmittelbar Betroffene muss ich mich jetzt doch auch äußern. Als ich vor über 10 Jahren einen Bauantrag an der B 304 gestellt habe, wurden mir schon fast ein Jahr lang abschlägige Auskünfte gegeben – immer mit der Begründung, dass hier ja jetzt die B 304 ausgebaut wird!! Ich hatte mich ja gefreut auf einen Lärmschutz!
    10 Jahre ist nichts geschehen!!!
    Heute komm ich fast gar nicht mehr aus meiner Ausfahrt – entweder es steht ein PKW direkt davor oder ein anderer gibt schnell noch Gas in der Hoffnung, dass er den Bahnübergang vor der nächsten Schließung noch schafft!
    Ich frage mich, was wohl wäre, wenn jeder Arbeitnehmer mit der Ausübung seiner Pflichten 10 Jahre brauchen würde? Das kann sich ja wohl nur der Staat leisten, dass er Anträge von einem Packen „unerledigt“ auf den nächsten Packen „noch zu erledigen“ legt – oder wie lassen sich 10 Jahre sonst erklären?
    Außerdem haben sich die geschätzten Kosten in dieser Zeit verdoppelt (die ersten Kostenschätzungen lagen bei ca. 12 Mio) – wie viele Beamte hätten wir für dieses Geld wohl bezahlen können?

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    1. Wenn man die Ursache des jetzigen Staus betrachtet dann sind es die Schließzeiten plus langsames anfahren bis der Stau sich auflöst. Das heißt doch daß bei einer Ampellösung an der Megglestraße sich das Problem nur um 200 m nach Osten verlagert. Dies wurde vom Straßenbauamt sehr genau simuliert. Die B 304 hat im Bereich Staudham bis Abbiegung Gabersee ein Verkehrsaufkommen wie sonst nirgens auf der Strecke.Es ist daher sehr verantwortungsvoll dieses Problem mit einer Tunnellösung zu lösen. Das nächste Problem ist die Einmündung zur Schule und das rausfahren. Dis ist bei einer Ampellösung überhaupt nicht nur ansatzweise gelöst. Der Irgendein Reitmehringer sollte mal genauer hinsehen und nachdenken bevor er solchen Stuss loslässt.

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      1. Ein Verkehrsaufkommen wie sonst nirgends auf der Strecke? Gibt es dafür eine Quelle?
        Ich habe jetzt mal gegoogelt und zumindest laut der Seite vom Verwaltungsservice Bayern ist das Verkehrsaufkommen in Ebersberg und Kirchseeon höher, als das in Reitmehring. Ich lasse mich da gerne eines Besseren belehren, aber warum sollte eine Ampellösung, ggf. funkgesteuert und optimiert wie an der Ebersberger Umgehung, das Problem der wirklich sehr langen Schrankenschließzeiten nur verlagern?
        Die Rotphasen an der Umgehung Ebersberg sind jedenfalls deutlich kürzer als die Schrankenschließeit am Bahnübergang Reitmehring und selbst zu absoluten Stoßzeiten habe ich dort noch nie einen größeren Stau erlebt – weder auf der B 304 selbst, noch auf den Ausfahrten aus Ebersberg bzw. von Grafing her. Es stimmt übrigens, was „Irgendein Reitmehringer“ schreibt: ursprünglich wollte das Straßenbauamt keinen Tunnel. Dafür aber eine Ortsdurchfahrt mit 60 (oder waren es sogar 70) km/h.
        Also eine Schnellstraße mitten durch den Ort, somit auch keine Ampeln, die den Verkehrsfluss gebremst hätten. Deshalb darf es auch nicht verwundern, dass Simulationen des Straßenbauamtes alles als Humbug erscheinen lassen, was den ungehemmten Verkehrsfluss bremst. Das Straßenbauamt ist in diesem Prozess keine unabhängige Schiedsstelle, sondern sieht sich einzig und allein der Leichtigkeit des Straßenverkehrs verpflichtet. Anwohnerinteressen jucken die in aller Regel herzlich wenig.
        Die Hauptargumente für die Tunnellösung (Lärmschutz für die Anwohner und Zusammenwachsen der beiden Ortshälften) darf man also ruhig kritisch hinterfragen. Dort, wo der Deckel drauf kommen soll, gibt es tatsächlich kaum unmittelbare Anwohner, dafür aber an den Tunnelenden, besonders am westlichen Ende. Ohne eine genaue Simulation zu kennen, erscheint es zumindest nicht unrealistisch, dass es dort dann durch die Trichterwirkung sogar lauter sein wird als bisher. Und welches Verkehrsaufkommen ist für die Straße oben auf dem Tunneldeckel prognsotiziert?
        Immerhin würde darüber weiterhin der gesamte Anwohnerverkehr und ein großer Teil des Ziel- und Quellverkehrs der Firma Meggle laufen. Ist das sicher, dass diese Straße dann nicht immer noch eine trennende Wirkung hätte?

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  7. Moana Bolfeta

    Im Juli 2013 ist meine wunderbare junge Angestellte Edona Bairami an dem unbeschrankten Bahnübergang ein paar Meter weiter tödlich verunglückt. Eine Katastrophe! Alle die sie kannten, trauern immer noch.
    Die Wartezeiten sind schrecklich, das sehe ich auch so, aber 21 Millionen Euro sind sehr viel Geld.
    Ich warte auch nicht gerne, aber das viele Geld sollte lieber für die Aufrüstung unbeschrankter Bahnübergänge verwendet werden, um tödliche Unfälle zu vermeiden!
    Das scheitert nämlich angeblich an den Kosten!
    Moana Bolfeta
    Innkaufhaus Wasserburg!

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  8. Meine Frau und ich pendeln täglich nach München, weil da nun mal unsere Arbeit ist. Wir kommen aus Wasserburg und wollen auch hier wohnen bleiben. Eine Fahrt in die Arbeit ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leider doppelt so lange und wir können auch oft nicht zu festen Zeiten aus dem Büro um genau den nächsten Zug zu erreichen.

    Ich frage deshalb mal hier nach der Aufgabe und Funktion unseres Bürgermeisters und den Stadträten.

    WO IST HIER IHR EINSATZ???

    Vielleicht sollten einfach alle Pendler eine andere Partei wählen. Bewerbungsplakate mit klaren Vorstellungen und Zeitrahmen können entlang der B304 aufgestellt werden. Alle Betroffenen haben dann genug Zeit sich die Inhalte anzusehen und bei der nächsten Wahl zu entscheiden.

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  9. Bitte googeln Sie alle mal die Strassenbauprojekte der EU…. Darin steht zu lesen, dass ca. 65 Milliarden EU Gelder in Strassenbauprojekte geflossen sind.
    Und wer kennt sie nicht, die Schilder wenn man in ein Urlaubsland fährt, “ Diese Strasse baute Deutschland ( oder die EU )für Sie“
    Zum Teil dann auch vom Feinsten und auf abgelegenen Strecken, z.T. so hochwertig, dass man sich fragt…. “ na gut, musste DAS sein?“
    Wie sehen denn hingegen die Strassen in der Regel bei uns aus…? Gut vielleicht nochmal ein anderes Thema, aber… ,
    dass wir uns es nicht leisten können, solche Brennpunkte wie den Bahnübergang in Reitmehring schnell ( nach ohnehin schon jahrelangen Diskussionen) und effektiv zu beheben, ist meiner Meinung nach, glatter Hohn!
    All diese Kommentare zeigen, dass das Verständnis für die “ nötige Zeit der Planung und die Umsetzung“ nun wirklich ausgereizt ist.
    Ich selbst konnte die Freude & den Hype nie verstehen, die die Nachricht vom „Stundentakt nach München“ ausgelöst hat . Gut, des einen Freud des anderen Leid, aber es war doch klar, dass dieser Schrankenwahnsinn eintreten würde. Ich fürchte, Kommentare alleine werden nicht reichen die Geldgeber und Planer zu überzeugen dass man nicht noch weitere 5 oder 10 oder 15 Jahre warten kann bis Geld übrig bleibt…???

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    1. P.S. Übrigens auch die Bahn kann mit etlichen EU Projekten aufwarten…

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  10. Da hat sich a Pendler, ein vermutlich „ganz G‘scheiter“ gedacht:
    dieses heisse Thema benutze ich gleich um gegen den jetzigen
    Stadtrat zu wettern und aufgefordert, bei der nächsten Wahl eine
    andere Partei zu wählen. – Pech gehabt. – Jeder, auch ein nicht politisch Interessierter weiss, dass Belange die die Bundesstrassen betreffen nicht von der Kommune entschieden werden können.

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    1. A Penler immer no

      I woas ned ob i a ganz Gscheiter bin. Müssen andere wie aLeserin beurteilen.

      Ich und viele andere die halt die Strecke fahren müssen stehen sehr oft an der Schranke und sehen wie der Zug langsam aus Edling raus kommt.

      Klar laufen Bundesstraßen nicht über die Kommune aber bitte wer den sonst als die Vertreter der Bürger soll sich den dafür einsetzen. Oder meinen Sie, so gscheit wie Sie sind, dass die Stimme eines Einzelnen was hilft? Es geht auch nicht ums wettern. Es geht darum, dass seit Ewigkeiten nix passiert. Mit dem Wegzug von Fiat Müller dachten viele das jetzt endlich die Sache ins Rollen kommt. Jetzt haben wir da leer stehende Gebäude und im Übrigen auch nicht grade das schönste Dorfbild.

      Übrigens mein Dank an die Redaktion, dass Thema wieder aufzunehmen. Bitte dabei bleiben. Vielleicht hilft der öffentliche Druck durch die Reportagen hier endlich was zu ändern. Speziell auch für die Anwohner.

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  11. Manuel Michaelis

    …und wenn dann erst noch ProBahn die Altstadtbahn nach Wasserburg durchgesetzt hat – mit Sonderzügen für Touristen, Dampfloks und was sie sonst noch so planen: Wunderbar!!!
    Wenn man geschäftstüchtig ist, kann man dann einen Feldbettenverleih an der Schranke aufmachen…

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    1. … und immer häufiger müssen Rettungs- oder Notarztwagen an der geschlossenen Schranke warten und vergeuden somit u. U. lebensrettende Minuten …

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      1. An dem Tag, an dem endgültig feststeht, dass die Bahn nie wieder nach Wasserburg fährt,
        sollte man in Reitmehring ein Fest machen mit Freibier.
        Ich bin dabei.

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  12. Erstens gibt es andere Möglichkeiten nach Wasserburg zu fahren, wer die nicht kennt, ist selber schuld
    Zweitens wissen wir nun, warum Lehrer doppelt so viel Urlaub haben wie „normale“ Menschen, um sich nach der anstrengenden Wartezeit auf dem Weg zur Arbeit wieder erholen zu können

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